[E-Book-Rezension] „Spark (Die Elite 1)“ von Vivien Summer

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Malia hat sich immer gewünscht, dass sie nie zur ELITE gehört. Zur ELITE gehören Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die für die Gesellschaft wichtig sind und in den Kampf ziehen. Gegen ihren Willen gehört sie nun zur High Society, muss ihre Ausbildung absolvieren und sich mit Christopher Collins herumschlagen, der nicht besonders nett zu ihr ist…

Schon als ich zum ersten Mal von dieser Reihe gehört hatte, war ich neugierig. Ich liebe Dystopien und dieses Buch spielt in einer Zukunft, in der Kinder genmanipuliert werden und manche dann besondere Fähigkeiten entwickeln. Sie können dann z.B. mit Feuer umgehen und es wirkt, als würden sie Magie anwenden. 
Die Idee dahinter fand ich gelungen und besonders zu Beginn konnte mich das Buch noch völlig in seinen Bann ziehen.

Zusammen mit Malia besuchte ich ihre Untersuchung, die ihr Leben von jetzt auf gleich verändern sollte. Lernte die High Society kennen und was es für Folgen für sie hat. Schon ab der ersten Seite konnte ich mit ihr fühlen und leiden und der Weltenentwurf ist spannend, wenn auch teils sehr klischeehaft. Ich habe schon viele Bücher in dieser Richtung gelesen und die Autorin hat hier nicht viel Neues geschaffen. Dennoch mochte ich das Buch.

Allerdings fing Malia irgendwann an mich zu nerven. Zu Beginn war sie mir noch sehr sympathisch, ich konnte mit ihr fühlen und fand ihr Schicksal spannend. Doch nach und nach war ich nur noch genervt. Sie entwickelt sich nicht weiter, ist naiv, verkorkst und nervig, weil sie immer nur an Christopher denkt. Auch wie sich ihre Gabe entwickelt konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. 
Und auch Christopher konnte mich nur wenig überzeugen und ich konnte seine Handlungen oft nicht nachvollziehen.

Dennoch fand ich den Plot unglaublich unterhaltsam und das Buch weit besser als es jetzt klingt. Ich hoffe nur, dass sich die Protagonisten im Folgeband weiterentwickeln. Auch würde ich mir wünschen, dass der Weltenentwurf deutlicher erläutert wird, da alles doch sehr blass dargestellt ist.

Der Schreibstil ließ sich sehr leicht lesen und alles war emotional geschrieben. Teils waren die Sätze recht lang, aber das hat mich nicht weiter gestört. Der Plot wird aus der Ich-Perspektive von Malia geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende macht neugierig auf den Folgeband und ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird.

Obwohl die Protagonisten mich oft nicht überzeugen konnten, mochte ich das Buch und ich kann es jedem Dystopie-Fan empfehlen. Dennoch zählt es nicht zu den besten Dystopien und bekommt nur knappe 4 Sterne von mir.
  • Hierbei handelt es sich um den 1. von soweit ich weiß 4 Bänden.
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[Rezension] „Schattenkrone- Royal Blood“ von Eleanor Herman

Die Coverrechte liegen beim Fischer Verlag.

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Prinz Alexander steht kurz davor aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Er ist umgeben von Intrigen und Verrat und weiß nicht, wem er trauen kann. Er entscheidet sich dafür Kat zu trauen, die er noch nicht lange kennt und mächtig ist. Doch diese hat ganz eigene Pläne und wird von Rache getrieben.

Schon als ich zum ersten Mal von dieser Reihe gehört hatte, wurde ich neugierig. Ich liebe Bücher aus dem Fantasybereich und da dieses hier in der Antike um genau zu sein 340 v. Chr. spielt und es die Geschichte rund um Alexander dem Großen kombiniert mit Fantasy und Magie erzählt, konnte ich nicht wiederstehen.
Es erzählt die Geschichte von Alexander als er noch jünger war, vor seinen Siegen und seiner Berühmtheit. Aber nicht nur das. Das Buch erzählt viele Perspektiven, man begleitet viele Personen und viele Schicksale, wird von Intrigen und Verrat nahezu überrannt. Ich muss sagen, dass mir besonders zu Beginn das Lesen auch echt schwer gefallen ist. Denn obwohl ich die Idee des Buches und auch das Setting sehr mag, waren es mir doch zu viele Perspektiven und zu viele Figuren. Man verliert schnell den Überblick und es ist nicht leicht einen Zusammenhang zu verstehen.
Dadurch zieht sich der Plot auch etwas in die Länge und wirkt langatmig. Eigentlich wirkt das ganze Buch auch eher wie eine Einleitung zur eigentlichen Reihe.
Dennoch muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Ich fand die verschiedenen Figuren des Buches sehr faszinierend, auch wenn mir manche etwas zu blass erschienen, aber das kann sich in den Folgebänden ja noch ändern. Besonders Alexander und Kat fand ich aber gut ausgearbeitet und ich habe es gemocht deren Schicksal zu verfolgen. Besonders Kats Hintergründe machten sie tiefgründig und vielschichtig und zu Alexander konnte ich gleich eine Verbindung aufbauen.
Der Schreibstil passt wunderbar zum Setting und der Epoche in der das Buch spielt. Allerdings hat es mich irritiert, dass viele Namen abgekürzt wurden, weil ich das für die Antike irgendwie seltsam fand. Dennoch ist der Schreibstil nach meinem Geschmack, bildgewaltig und fesselnd, sodass sich die Seiten trotz meiner Anfangsschwierigkeiten sehr gut lesen ließen.
Der Plot hat immer wieder leichte Spannungsspitzen, aber alles in allem war es für mich nicht das spannenste Buch. Dennoch bin ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung, denn trotz meiner Kritik fand ich das Buch gut.

„Schattenkrone- Royal Blood“ bekommt von mir zwar nur knappe vier Sterne, aber dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung. Die Idee dahinter ist nach meinem Geschmack, nur die vielen Perspektiven haben mich zuerst etwas erschlagen. Es wirkt eher wie eine Einführung für die Folgebände, aber in der Reihe steckt definitiv Potenzial.

 

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Trilogie.
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[E-Book-Rezension] „Nadiya & Seth 1- Graues Herz“ von Stefanie Hasse

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In Nadiyas Welt ist Magie verboten. Die Macht des dämonischen Königs ist grenzenlos. Vampire, Werwölfe, Anderwesen und Menschen werden unterdrückt. Deshalb muss Nadiya ihre Fähigkeiten geheim halten. Niemand weiß darüber Bescheid. Doch als sie einen Fremden trifft, fühlt sie sich gleich zu ihm hingezogen und auch er scheint Magie zu beherrschen. Sie versucht mehr über ihn herauszufinden und findet heraus, das viel mehr hinter dem Fremden und ihrer eigenen Magie steckt.

Da ich schon die Vorgänger-Trilogie rund um Victoria & Darian sehr mochte war ich gespannt auf diese neue Trilogie, die quasi der Nachfolger der Geschehnisse rund um Victoria & Darian ist. Es ist einige Zeit seitdem vergangen und die Welt ist ganz anders als man sie kennt. Man kann diesen Auftakt aber auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, um die Zusammenhänge aber besser zu verstehen, ist es auch nicht schlecht, wenn man die Vorgänger kennt.

Nadiya und Seth leben in einer düsteren und gefährlichen Welt. Die Dämonen herrschen. Magie wird verfolgt. Dadurch ist dieser Auftakt auch um einiges düsterer und gefährlicher als sein Vorgänger. Es herrscht durchweg eine bedrohliche Atmosphäre vor. Das ganze Setting fand ich gelungen und die Idee der Magie, Dämonen, aber auch Werwölfe und Vampire mochte ich.
Schnell baut sich Spannung auf und es passiert viel Unvorhersehbares. 

Die Protagonisten sind liebevoll ausgeabreitet, auch wenn mir manche Entwicklung nicht ganz gefallen hat. Ich mochte Nadiya, die es nicht einfach hat und Seth, der ganz anders ist als man zuerst erwarten würde. 
Die anderen Figuren blieben mir etwas zu blass, was aber nicht so schlimm ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr schön zu lesen, mit tollen Beschreibungen und starken Emotionen. Dabei ist alles leicht und locker geschrieben. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Nadiya und der personalen Erzählperspektive von Seth geschildert.

Das Ende kam mir etwas zu abrupt, dennoch bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Dieser Auftakt konnte mich sehr gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird. Wer die Vorgänger mochte, dürfte auch diesen Band mögen, aber er ist auch ohne Vorkenntnisse gut lesbar.

  • Hierbei handelt es sich um das Spin-Off und eine Fortsetzung zur „Darian & Victoria“-Trilogie.
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[Hörbuch-Rezension] „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer


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Iniza lebt auf dem Planeten Koryantum im galaktischen Reich Tiamande. Eines Tages wird sie von der Gottkaiserin und ihrem Hexenorden auserwählt die Braut der Gottkaiserin zu werden. Doch sie möchte diesem Schicksal entgehen und beschließt mit ihrem heimlichen Geliebten Glanis zu fliehen. Als sie flieht wird sie allerdings entführt und so kreuzen sich ihre Wege mit denen von dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara und zusammen sind sie auf der Flucht.

Ich muss gestehen, dass nicht jedes Buch von Kai Meyer auch etwas für mich ist, aber in letzter Zeit liebe ich immer mehr Bücher und Hörbücher aus dem Science-Fiction-Bereich und so konnte dieses Hörbuch mein Interesse wecken. Und ich bin froh, dass ich dazu gegriffen habe, denn ich fand das Hörbuch grandios. Der Weltenentwurf von Tiamande, den einzelnen Planeten, den Hexen die über alles herrschen und noch mehr konnte mich komplett überzeugen und in seinen Bann ziehen. In dem Hörbuch gibt es so viel zu entdecken und so viele Informationen, die ganz nebenbei in den Plot eingestreut werden um den Weltenentwurf noch komplexer und faszinierender zu gestalten. Man erfährt ganz nebenbei etwas zur Geschichte Tiamandes, zu den Herrschaftsstrukturen und dem Glauben mancher Menschen.

Auch der restliche Plot konnte mich begeistern, es passiert so viel und es gibt so viele überraschende Wendungen und so viel zu entdecken, dass ich am liebsten gar nicht mehr aufgehört hätte das Hörbuch zu hören.
Es gibt die heftigsten Kämpfe in herrlicher Science-Fiction Manier, spannende Verfolgungsjagden mit Raumschiffen, aber auch emotionale und tiefgründige Szenen. Für jeden Geschmack ist eigentlich etwas dabei.

Aber besonders gut haben mir die Figuren des Hörbuches gefallen. Außer Iniza und Glanis war mir eigentlich niemand so wirklich sympathisch. Jeder hat seine eigenen Ziele und verfolgt diese skrupellos, doch dann gibt es immer wieder Momente in denen mich die Figuren positiv überraschten, sodass ich sie verstehen konnte, auch wenn ich sie oft nicht mochte. Das macht die Figuren für mich vielfältig und interessant. 

Auch der Sprecher, den ich bisher nicht kannte, konnte mich überzeugen. Er kann eindrucksvoll verschiedene Stimmungen darstellen und seine Klangfarbe anpassen, sodass er auch verschiedene Figuren des Buches überzeugend spricht. Ich hätte ihm ewig lauschen können.
Aber auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Kai Meyer schreibt einfach grandios, verfasst die unterhaltsamsten Schlagabtäusche, kombiniert mit großen Gefühlen und einer tollen Atmosphäre. Ich hatte das Gefühl alles hautnah zu erleben und ein wahres Kopfkino vor Augen. 

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss, lässt mich aber dennoch sehnsüchtig auf weitere Abenteuer mit Iniza und den anderen warten.

„Die Krone der Sterne“ war für mich ein echtes Highlight. Wer Science-Fiction mag, sollte dieses Hörbuch auf keinen Fall verpassen. Es ist vom Weltenentwurf bis hin zum Sprecher grandios und ich kann es einfach nur empfehlen.

  • Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Reihe.
  • Das gleichnamige Buch ist im Fischerverlag erschienen: Klick 
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[E-Book-Rezension] „Das Geheimnis der Talente“ von Mira Valentin


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Bisher war Meleks Leben ganz normal, an ihr ist nichts ungewöhnlich. Doch beim Basketball trifft sie immer und als ein angeblicher Talentscout auf sie aufmerksam wird, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Sie erfährt, dass es Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten gibt und sie als „Volltreffer“ zu ihnen zählt. Diese Jugendliche haben Feinde und bekämpfen diese um normale Menschen zu schützen. So muss Merek sich an ein Leben mit harten Regeln gewöhnen, dessen oberste Regel es ist, nie jemanden zu küssen.

Nachdem ich schon viel positives über die Talente-Reihe gehört hatte, war ich neugierig darauf, was mich hier erwartet. Der Einstieg gefiel mir noch sehr gut. Man kommt schnell ins Geschehen rein und erfährt zusammen mit Melek, dass es die Talente gibt und was ihre Aufgaben sind. Zusammen mit ihr wächst man hinein. 
Die Idee dahinter finde ich auch gar nicht schlecht, aber irgendwie hatte ich beim Lesen immer das Gefühl alles schon tausendmal gelesen zu haben.

Auch die zu erwartende Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, was vielleicht einfach daran lag, dass ich mit Melek nicht warm geworden bin. Ich empfand sie als schwierig und nervig und besonders wie sie ihren besten oder einzigen Freund Erik behandelt, der einfach nur lieb ist, fand ich schlimm. Man merkt schnell, dass er mehr für sie empfindet, aber sie hält ihn für selbstverständlich und ist eher genervt, obwohl ich sein Verhalten verständlich finde. Zwar ist er wirklich aufdringlich, aber dennoch immer für sie da. Allerdings gefiel es mir, wie schlagfertig und selbstbestimmt Melek ist.
Die anderen Figuren des Buches blieben mir etwas zu blass.

Im Laufe des Buches wird Melek von drei männlichen Protagonisten umworben, was mir wirklich zu viel war. Es drehte sich für mich alles zu sehr um ihre Gefühle und die Liebesgeschichte. Dabei fand ich den Plot im Großen und Ganzen gar nicht schlecht. 
Neben Spannung und Action, gibt es einige interessante Wendungen und die Autorin hat so einige Ideen, die mir trotz meiner Kritik gefielen. Vor allem die verschiedenen Talente fand ich spannend.

Der Schreibstil ist emotional und leicht und locker zu lesen. Alles wird aus Meleks Ich-Perspektive geschildert, was ich passend finde.

Das Ende bietet so einiges Potenzial für den Folgeband, den ich aber wohl eher nicht lesen werde. Dafür hat mich dieser Auftakt zu wenig überzeugt. Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen an das Buch.

Dieser Auftakt konnte mich leider nur mittelmäßig unterhalten, dennoch kann ich mir vorstellen, dass diese Reihe viele Fans hat, auch wenn es für mich nicht ganz das Richtige war.

  • Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage und soweit ich weiß um den 1. Band einer Trilogie.
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