[Rezension] „Schattenkrone- Royal Blood“ von Eleanor Herman

 
 
 
Prinz Alexander steht kurz davor aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Er ist umgeben von Intrigen und Verrat und weiß nicht, wem er trauen kann. Er entscheidet sich dafür Kat zu trauen, die er noch nicht lange kennt und mächtig ist. Doch diese hat ganz eigene Pläne und wird von Rache getrieben.
 
 
Schon als ich zum ersten Mal von dieser Reihe gehört hatte, wurde ich neugierig. Ich liebe Bücher aus dem Fantasybereich und da dieses hier in der Antike um genau zu sein 340 v. Chr. spielt und es die Geschichte rund um Alexander dem Großen kombiniert mit Fantasy und Magie erzählt, konnte ich nicht wiederstehen.
 
Es erzählt die Geschichte von Alexander als er noch jünger war, vor seinen Siegen und seiner Berühmtheit. Aber nicht nur das. Das Buch erzählt viele Perspektiven, man begleitet viele Personen und viele Schicksale, wird von Intrigen und Verrat nahezu überrannt. Ich muss sagen, dass mir besonders zu Beginn das Lesen auch echt schwer gefallen ist. Denn obwohl ich die Idee des Buches und auch das Setting sehr mag, waren es mir doch zu viele Perspektiven und zu viele Figuren. Man verliert schnell den Überblick und es ist nicht leicht einen Zusammenhang zu verstehen.
Dadurch zieht sich der Plot auch etwas in die Länge und wirkt langatmig. Eigentlich wirkt das ganze Buch auch eher wie eine Einleitung zur eigentlichen Reihe.
 
Dennoch muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Ich fand die verschiedenen Figuren des Buches sehr faszinierend, auch wenn mir manche etwas zu blass erschienen, aber das kann sich in den Folgebänden ja noch ändern. Besonders Alexander und Kat fand ich aber gut ausgearbeitet und ich habe es gemocht deren Schicksal zu verfolgen. Besonders Kats Hintergründe machten sie tiefgründig und vielschichtig und zu Alexander konnte ich gleich eine Verbindung aufbauen.
 
Der Schreibstil passt wunderbar zum Setting und der Epoche in der das Buch spielt. Allerdings hat es mich irritiert, dass viele Namen abgekürzt wurden, weil ich das für die Antike irgendwie seltsam fand. Dennoch ist der Schreibstil nach meinem Geschmack, bildgewaltig und fesselnd, sodass sich die Seiten trotz meiner Anfangsschwierigkeiten sehr gut lesen ließen.
 
Der Plot hat immer wieder leichte Spannungsspitzen, aber alles in allem war es für mich nicht das spannenste Buch. Dennoch bin ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung, denn trotz meiner Kritik fand ich das Buch gut.
 
 
„Schattenkrone- Royal Blood“ bekommt von mir zwar nur knappe vier Sterne, aber dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung. Die Idee dahinter ist nach meinem Geschmack, nur die vielen Perspektiven haben mich zuerst etwas erschlagen. Es wirkt eher wie eine Einführung für die Folgebände, aber in der Reihe steckt definitiv Potenzial.
 

2 Replies to “[Rezension] „Schattenkrone- Royal Blood“ von Eleanor Herman”

  1. Huhu meine allerliebste Mandy, <3

    langatmig ist ja so gar nichts für mich, und auch zu viele Charaktere für eine Geschichte empfinde ich eher als schwierig denn gut. Dennoch gibt es ja auch wirklich interessante und auch tolle Aspekte, was mich wirklich freut. Schön, dass dir die Geschichte im Großen und Ganzen doch gefallen hat und du dich auf die Folgebände freust.

    Drück dich,
    Ally

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