[Rezension] „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli

Das Copyright vom Cover liegt beim Carlsen Verlag.

          
 

 

 

Simon und Blue kommunizieren nur über E-Mails, doch sie wissen die intimsten Geheimnisse voneinander und Simon merkt, dass er langsam aber sicher Gefühle für Blue entwickelt. Doch er weiß nicht, wer Blue wirklich ist und als deren E-Mails von jemanden gelesen werden, der die Situation ausnutzen möchte, wird Simons ganzes Leben auf den Kopf gestellt.

 

 

 

Ich muss gestehen, dass dieses Buch bisher an mir vorbeigegangen ist, aber da es dazu eine Verfilmung geben wird und der Verlag mich darauf aufmerksam gemacht hat, war ich sehr neugierig. Und ich muss sagen, dass ich froh bin es endlich gelesen zu haben. Denn es ist ein ganz besonderes Buch, in dem es um einen schwulen Jungen geht, der sein Coming-out noch vor sich hat. Aber hier wird die Homosexualität nicht übertrieben in den Vordergrund gestellt. Die Geschichte hätte genauso funktioniert, wenn Simon nicht schwul gewesen wäre und das finde ich wirklich grandios. Oft wird das Thema Homosexualität sonst überdramatisiert und es ist schön, dass es hier nicht so ist.
Es ist eine zuckersüße und authentische Liebesgeschichte, die tolle Werte vermittelt. 

Allerdings hat es mich zu Beginn noch nicht ganz gefesselt, da recht wenig passiert. Man lernt Simon und seine Freunde Nick, Leah und Abby kennen und bekommt den E-Mail-Verlauf zwischen Simon und Blue gezeigt und erlebt, wie Martin (er ist derjenige, der die E-Mails gelesen hat) Simon erpresst. 
Die Idee des Buches ist natürlich nicht wirklich etwas neu, aber die Umsetzung ist definitiv gelungen. 

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war wie sehr auch die Geschichte von Simons Freunden und deren Gefühle, sowie Martins Gefühle für eine von Simons Freundinnen, im Vordergrund stehen. Mir hätte es besser gefallen, wenn es ein bisschen weniger Liebesdrama gegeben hätte. 
Dennoch ist die Geschichte zwischen Simon und Blue einfach herzerwärmend, süß und wunderschön. 

Unterstützt wird das Ganze dadurch, dass die Figuren des Buches authentisch und toll dargestellt wurden. Ich konnte mich zu jeder Zeit in sie hineinversetzen.
Und auch der Schreibstil gefiel mir. Das Buch ist leicht und locker zu lesen, teils sehr humorvoll, aber auch emotional und einfach fesselnd. Neben den schon erwähneten E-Mails, wird der Plot komplett aus Simons Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Ende ist wunderschön und ich habe es genossen Simon auf seinem Weg zu begleiten und zu erfahren, wer hinter Blue steckt. Nun bin ich sehr gespannt auf die Verfilmung.

 

 

 

„Nur drei Worte“ bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Es ist ein besonderes Buch über einen homosexuellen Jungen. Die Autorin hat es geschafft, dass das Thema nicht überdramatisiert wurde und man bekommt hier eine süße und wundervolle Liebesgeschichte geboten.

5 Replies to “[Rezension] „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli”

  1. Hey Mandy,

    ich muss sagen, ich hatte das Buch nie so auf dem Schirm, weil ich dachte, es ist halt "Irgendwie eine jugendliche Liebesgeschichte". Als ich dann aber den Filmtrailer gesehen habe, bin ich sehr neugierig geworden und deine Worte bestärken mich darin, das Buch lesen zu wollen. :)

    Alles Liebe,
    Anna

  2. Hey Mandy! Eine tolle Rezension! Ich habe das Buch geliebt und an einem Abend komplett durchgelesen! Ich bin jetzt auch wahnsinnig gespannt auf die Verfilmung und freue mich, wenn wir uns weiterhin über den Film oder die Geschichte austauschen würden :) Ich velinke deine Rezension gerne unter meiner, wenn es dir nichts ausmacht :)
    Liebe Güße
    Svenja (https://pantaubooks.wordpress.com/)

    1. Hi Svenja,
      vielen Dank und sehr gerne, auch wenn ich gerade sehe, dass ich hier noch die Formatierung nach meinem Blogumzug ändern muss. xD Ich bin auch mega gespannt auf den Film und werde versuchen den im Kino zu sehen.
      Liebe Grüße
      Mandy

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