[Rezension] „Chroniken von York- Die Suche nach dem Schattencode“ von Laura Ruby

Das Copyright vom Cover liegt beim Loewe Verlag.

Als die Zwillinge Tess und Theo aus ihrem zu Hause vertrieben werden sollen, beschließen sie zusammen mit Jaime den geheimnisvollen Schattencode zu entschlüsseln. Dieser wurde von den Geschwistern Morningstar in die Welt gesetzt, die für viele Errungenschaften in New York veantwortlich waren. Wer ihn entschlüsselt wird mit unvorstellbaren Reichtümern belohnt und damit könnten Tess, Theo und Jaime ihr zu Hause retten. Nur wurde dieser Code seit 150 Jahren nicht gelöst.

Auf dieses Buch bin ich vor allem durch das Cover aufmerksam geworden, doch auch der Klappentext konnte mich neugierig machen. Das Setting des Buches ist völlig nach meinem Geschmack. Es startet 1855 in New York, allerdings mit starken Steampunk-Elementen, da die Geschwister Morningstar Architekten und Erfinder waren, die die merwürdigsten Dinge erschaffen haben. Danach spielt das Buch 150 Jahre später und weiterhin ist der Einfluss der Geschwister spürbar und das mochte ich unglaublich gerne.

Und auch der Rest des Buches war wirklich gut, vor allem, da es mal etwas anderes ist. Der Schattencode und die Rätsel, die Tess, Theo und Jaime lösen mussten, fand ich unglaublich spannend und deren Reise durch New York großartig. Es gibt dort so viel zu entdecken, was anders ist als man es erwarten würde. Einzig, dass der Plot immer wieder von der eigentlichen Schnitzeljagd rund um den Schattencode abschweift und sich mit langweiligen Belanglosigkeiten befasst, konnte mein Lesevergnügen schmälern.

Dagegen fand ich die Protagonisten, allen voran die Zwillinge Tess und Theo grandios. Denn es sind keine typischen Protagonisten, ganz im Gegenteil, sie sind teils sehr eigenartig, verschroben und seltsam, aber intelligent und mit einem ganz eigenen Humor gesegnet, der mich bestens unterhalten konnte. Dazu sind die beiden sehr unterschiedlich, was ich echt spannend fand. Dagegen war Jaime fast langweilig, aber auch ihn mochte ich sehr.

Der Schreibstil passt zu der Atmosphäre des Buches, auch wenn ich ihn nicht immer als ganz einfach empfunden habe. Doch die Rätsel und die Abenteuer der Jugendlichen sind eindrucksvoll geschildert. Dazu wechselt immer mal wieder die Perspektive, was ich hier wirklich passend fand.

Das Ende ist anders als ich erwartet hätte und auch sonst gab es viele überraschende Wendungen, dennoch gefiel mir das Ende sehr gut und ich bin gespannt auf die Fortsetzung dieses ungewöhnlichen Buches.

„Chroniken von York- Die Suche nach dem Schattencode“ ist mal etwas anderes und ich mochte besonders das Setting des Buches in dem es so einige Steampunk-Elemente gibt. Auch die Schnitzeljagd und die Figuren des Buches fand ich klasse, so dass ich dieses Buch jedem empfehlen kann, der mal nach einer ungewöhnlichen Geschichte sucht.

4 Replies to “[Rezension] „Chroniken von York- Die Suche nach dem Schattencode“ von Laura Ruby”

  1. Hi Mandy,

    bei diesem Buch bin ich schon seit der Buchmesse am überlegen und wollte erst ein paar Meinungen abwarten. Deine klingt auf jeden Fall schonmal gut :) Vorallem deutet es eine etwas anderen Geschichte an, als das, was man sonst so liest.

    Liebe Grüße,
    Uwe

  2. Hi Mandy!

    Schon als ich das Cover gesehen hab, hab ich mich an den Streampunk erinnert gefühlt und der Inhalt des Buches klingt wirklich fantastisch! Zudem spielt es in New York! Das muss ich also einfach lesen! Und deine Meinung bestärkt mich nur noch mehr darin, es lesen zu müssen :) Zudem finde ich es gut, dass es eine Dilogie ist, denn die gibt es ja nicht so oft :) Schade, dass fast schon Ende des Monats (und somit Ende des Geldes ist :D :D)

    Liebe Grüße
    Laura

    1. Hi Laura,
      ja, so ging es mir mit dem Cover auch und ich mag sowas echt gerne. Schön, dass dich meine Meinung bestärkt, es lesen zu müssen, es lohnt sich. :) Hihi, ja das liebe Geld, vor allem finde ich den März so böse, was die Neuerscheinungen angeht. Man merkt, dass bald Buchmesse ist.
      Liebe Grüße
      Mandy

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