[Rezension] „Die schwarze Zauberin“ von Laurie Forest

Das Copyright vom Cover liegt bei HarperCollins.

Die 17-jährige Elloren träumt schon lange davon, einmal die magische Universität zu besuchen. Als ihr Traum wahr wird und sie wirklich an die Universität gehen kann um Apothekerin zu werden, lernt sie verschiedene Wesen kennen und erfährt mehr über ihr eigenes Volk. Als Enkelin der Schwarzen Zauberin hat sie es nicht leicht, vor allem da sie ihr sehr ähnlich sieht. Allerdings verfügt sie über keine magischen Kräfte und als sich die Lage immer weiter zuspitzt muss sie herausfinden, wem sie eigentlich trauen kann und was es mit der Schwarzen Zauberin wirklich auf sich hatte.

 

 

 

Dieses Buch konnte schon alleine durch das Cover meine Neugierde wecken und auch der Inhalt kann überzeugen. Allerdings hatte ich zu Beginn noch etwas Probleme mich in der Welt des Buches zurechtzufinden. Nachdem das aber gelungen war, fand ich den Weltenentwurf sehr gelungen, nur der Einstieg ist dadurch nicht ganz leicht. Der Weltenentwurf ist komplex und gut durchdacht, die verschiedenen Völker werden eindrucksvoll dargestellt. Alles spielt auf dem Planteten Aerda, der vom Urvater erschaffen wurde.
Dazu gibt es die verschiedensten Wesen im Buch, wie z.B. Gestaltwandler, Dämonen oder auch Elfen. Diese Vielfalt macht das Buch zu etwas Besonderem.

Allerdings hatte ich manches Mal meine Probleme mit Elloren. Man mekt, dass sie sehr behütet aufgewachsen ist. Sie lebte mit ihren Brüdern bei ihrem Onkel auf dem Land und hat von der Außenwelt und den verschiedenen Völkern bisher nichts gesehen. Deshalb wirkt sie oft sehr naiv und leichtgläubig und das obwohl sie recht schlau ist. Erst im Laufe des Buches bessert sich das. Ansonsten finde ich die Figuren des Buches aber sehr gut und detailliert ausgearbeitet. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er ist sehr atmosphärisch und trotz der neuen Welt leicht und locker zu lesen. Der Plot wird aus Ellorens Ich-Perspektive geschildert, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Plot an sich konnte mich auch in seinen Bann ziehen. Denn neben der eigentlichen Fantasygeschichte stehen auch Themen wie Rassismus und Vorurteile im Vordergrund, was dem Buch überraschend viel Tiefgang verleiht. Dazu ist es ein Buch voller Intrigen, Gefahren und Geheimnissen. Die Grundstimmung des Buches ist insgesamt eher düster, aber ich fand es wirklich fesselnd und der Plot ist spannend und abwechslungsreich. Das Ende ist nicht wirklich abgeschlossen, gefällt mir so aber gut und nun bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

 
 
 
 
 

„Die schwarze Zauberin“ konnte mich vor allem mit dem großartigen und komplexen Weltenentwurf überzeugen. Nur die Protagonistin war mir am Anfang zu naiv, aber zum Glück ändert sich das. Insgesamt bekommt man als Leser ein spannendes Buch voller Tiefgang geboten und ich kann es sehr empfehlen.

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