[Rezension] „Games of Flames“ von Nina MacKay

Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben mit spontaner Selbstentzündung zu kämpfen, denn die beiden gehören zu den Phönixfamilien und haben deswegen besondere Fähigkeiten. Und als hätten sie damit nicht schon genug um die Ohren, verliebt sich Pandora und das obwohl Pandora und Aspyn schon längst versprochen sind.

Normalerweise finde ich die Bücher der Autorin immer sehr unterhaltsam und deshalb habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Doch leider konnte es nicht mit den anderen Werken der Autorin mithalten. Zwar fand ich die Idee der Phönixfamilien, die Machtstruktur dieser Menschen und die Fähigkeiten spannend, aber mehr leider auch nicht.

Es fing schon damit an, dass ich Schwierigkeiten hatte in das Buch hineinzufinden, da gefühlt nichts passiert, sich alles nur um Pandoras und Aspyns Gefühle dreht und ich das Verhalten der Protagonisten überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Dabei fand ich das Zwillingsband von Pandora und Aspyn noch spannend, da sie sich in Gedanken unterhalten können.

Doch deren Großmutter hat nur ihre eigenen Ziele und spinnt Intrigen und Pläne und ihre Enkel sind ihr egal. Die Mutter der Zwillinge ist nur mit ihrem eigenen Leben beschäftigt und von der großen Liebe zwischen Pandora und dem Phönix-Oberhaupt, von dem mir gerade nicht einmal mehr der Name einfällt, habe ich nicht viel gespürt. Das ganze Verhalten der Figuren hat mich oft nur den Kopf schütteln lassen und das obwohl ich es spannend fand wie unterschiedlich die Zwillinge sind.

Der Schreibstil dagegen ist gewohnt leicht und loccker zu lesen, auch wenn mir etwas der Humor fehlte, den ich sonst bei den Büchern der Autorin so mag.

Die zweite Hälfte des Buches gefiel mir besser, da es spannender wird, es Intrigen und Gefahren gibt. Das Ende wiederum war nicht mein Fall. Die Fortsetzung werde ich wohl nicht lesen.

Lange habe ich überlegt, wie ich das Buch bewerten soll. Denn vieles hat mir nicht gefallen und es bekommt sehr viel Kritik von mir. Dennoch habe ich mich für sehr, sehr knappe drei Sterne entschieden, aber auch nur, weil mich die zweite Hälfte des Buches besser unterhalten konnte, ich die Idee dahinter mag und mir die Unerschiedlichkeit der Zwillinge und deren Fähigkeiten sehr gefielen. Die Fortsetzung werde ich aber nicht mehr lesen, da diese Reihe wohl nicht das Richtige für mich ist.

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

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