[Rezension] „Legendary“ von Stephanie Garber

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Donatella und ihre Schwester haben es geschafft. Sie haben das gefährliche und magische Spiel Caraval überlebt und sind ihrem Vater entkommen. Doch Donatella kann die gewonnene Freiheit noch nicht genießen, denn sie hat Schulden. Um diese zu begleichen, bleibt ihr nichts anderes übrig als erneut in die Welt von Caraval einzutauchen. Außerdem erhofft sie sich die Wahrheit über ihre Mutter zu erfahren. Doch läuft sie auch Gefahr ihr Herz zu verlieren.

Da mir der erste Band dieser Trilogie dank seines ungewöhnlichen Plots schon sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Anders als im ersten Band, steht hier nicht mehr Scarlett im Vordergrund, sondern Donatella (die hier immer Tella genannt wird). Scarlett nimmt hier nur eine Nebenrolle ein, ebenso wie Julian.

Voller Freufreude begann ich mit dem Buch, allerdings hatte ich leichte Einstiegsschwierigkeiten und brauchte erst einige Zeit um mich wieder in der Welt von Caraval zurechtzufinden. Danach konnte ich von dem Buch gar nicht genug bekommen, denn das Buch ist sehr spannend. Die Idee des Ganzen ist mehr als ungewöhnlich und die Geschichte ist voller Magie. Erneut vermischt sich Schauspiel mit Realität, Lug und Betrug mit der Wahrheit. Es gibt unglaubliche Entwicklungen und Enthüllungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass man erfährt, wer Legend wirklich ist und was es mit der Mutter der Schwestern auf sich hat.

Auch die Idee der Schicksalsmächte, die hier erstmalig auftreten und über die ich hier nicht mehr verraten möchte, gefiel mir sehr. Es ist ein facettenreiches Buch und ich glaube, dass die Autorin noch viele Ideen dazu parat hat. Wie zu erwarten war, kommt auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch vor, die ebenfalls sehr ungewöhnlich ist und mir gerade deswegen sehr gefiel.

Zudem mochte ich die Figuren des Buches sehr, sehr gerne, weil jede einzelne Figur überraschen kann und man nie so genau weiß, wer echt ist und wer nur schauspielert. „Legendary“ beinhaltet interessante Figuren, voller Ecken und Kanten und das mochte ich sehr. Zudem mochte ich Tella, die ganz anders ist als ihre Schwester Scarlett. Sie ist risikofreudig und abenteuerlustig.

Der Schreibstil passt zum ganzen Buch, ist voller magischer Beschreibungen, eindrucksvollen Emotionen, dabei aber leicht und locker zu lesen. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Tella erzählt, was ich sehr passend fand.

Tellas Geschichte ist in diesem Band abgeschlossen, dennoch bleiben noch so einige Fragen offen, die mich nun sehnsüchtig auf den finalen dritten Band warten lassen.

Diese Fortsetzung bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Ich mag die ungewöhnliche Idee der Reihe und die Protagonisten sehr. Erneut vermischt sich Schauspiel mit Realität, Lug und Betrug mit der Wahrheit und das empfand ich als sehr gelungen, sodass ich sehr neugierg bin wie diese Reihe endet.

2 Replies to “[Rezension] „Legendary“ von Stephanie Garber”

  1. Hallo Mandy,

    es freut mich, dass dir auch der zweite dieser Reihe gefallen hat. Mich hatte leider schon der erste Band nicht so angesprochen, obwohl er doch durchweg gut ankam, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Umso schöner, dass du beim Lesen so viel Freude hattest.

    Liebe Grüße,
    Uwe

    1. Hi Uwe,
      die Reihe ist auch echt speziell und ich kann verstehen, dass die Reihe nichts für dich war. Ich glaube entweder man mag sie gerne oder man mag sie überhaupt nicht. :)
      Liebe Grüße
      Mandy

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