[Rezension] „Funkeln der Ewigkeit“ von Jennifer L. Armentrout

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen bei HarperCollins.

Josie und Seth wollen endlich in Frieden zusammenleben. Doch zuerst müssen sie die verbliebenen Titanen begraben. Dazu suchen sie den letzten Halbgott, aber reicht die Kraft der Halbgötter wirklich aus? Die beiden geben nicht auf und stellen sich sämtlichen Gefahren.

Auf dieses Finale habe ich mich mehr als gefreut. Ich liebe die Idee der Halbgötter und Titanen und wie die griechische Mythologie hier umgesetzt wurde. Die letzten drei Bände haben darauf hingearbeitet die Titanen zu begraben, denn töten dürfen Josie und die anderen diese nicht, da sie damit die Welt zerstören würden. Schon jetzt gibt es durch ihre Taten Folgen für die Menschen und Seth versucht alles um seine Fehler wieder gut zumachen.

Sowieso ist Seth ein Protagonist, der sich unglaublich entwickelt hat. Obwohl er einfach impulsiv ist und erst handelt und dann nachdenkt, zügelt er sich und versucht besonnener zu agieren. Er denkt zuerst an Josie und sein ungeborenes Kind und überlegt in was für einer Welt die Beiden leben sollen. Diese Wandlung fand ich großartig. Sowieso konnte mich seine Liebe zu seinem ungeborenen Kind mehr als bewegen. Auch Josie ist eine tolle Protagonistin, obwohl ich gedacht hätte, dass sie eine größere Rolle im Kampf gegen die Titanen innehat. Sie ist doch eher passiv, aber an den richtigen Stellen ist sie da und weiß was zu tun ist, was ich sehr mochte. Auch die anderen Figuren gefielen mir sehr.

Allerdings gingen mir die erotischen Szenen zwischen Seth und Josie etwas auf die Nerven, da diese meiner Meinung nach zu viel Platz im Plot einnehmen und lange Zeit gefühlt nichts passiert. Dabei fand ich die Emotionen der beiden aber mehr als gut dargestellt. Der Plot an sich dreht sich um vieles und die Titanen nehmen weit weniger Raum in der Handlung ein als ich gedacht hätte.

Das ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Buch. Denn die letzten drei Bände haben auf den Kampf gegen die Titanen hingearbeitet und man wartet auf ein grandioses Finale. Doch der eigentliche Kampf nimmt nur einen minimalen Teil in dem Buch ein und alles ist viel zu leicht und schnell beendet. Da war ich wirklich enttäuscht. Dafür konnten mich so einige Wendungen, die dahingeführt haben doch begeistern und mitreißen. Nur beim Finale des Buches gab es eine Wendung, die für mich zu vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller Dramatik, starke Emotionen und einer dichten Atmosphäre. Die Autorin schafft es ebenso ausweglose Situationen, wie auch Kampf- oder Liebesszenen eindrucksvoll zu beschreiben, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Seth und Josie geschildert, was mir wie immer gut gefallen hat.

Das Ende des Buches konnte mich dann aber wiederum überzeugen und trotz meiner Kritik an diesem finalen vierten Band mochte ich die Reihe unglaublich gerne.

Der Kampf gegen die Titanen hatte mich leider eher enttäuscht und auch die erotischen Szenen waren mir hier zu viel. Dennoch bietet dieses Buch ein stimmiges Finale einer tollen Reihe. Das Buch bekommt von mir sehr gute drei Sterne, für vier hat es meiner Meinung nach leider nicht gereicht.

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