[Rezension] „Blutgesang“ von Julia Lange

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegt bei Droemer Knaur.

Elezei ist eine Zatarsi und liebt ihr Volk und die Musik. In Midea leben die ehemaligen Drachenjäger und Menschen Seite an Seite mit den Zatarsi, doch die Drachen gibt es schon lange nicht mehr. Dafür verfluchtes Blut, das für unkontrollierte Wutausbrüche sorgt und die Menschen verändert. So ergeht es auch Valerian und als sich schließlich sein Weg mit dem von Elezei kreuzt, erfahren sie unglaubliches über ihre Welt und nichts ist mehr so wie es einmal war.

Schon als ich zum ersten Mal dieses Buch gesehen habe, wurde ich neugierig. Der Klappentext klang vielversprechend und das Cover war nach meinem Geschmack. So begann ich dieses Buch voller Vorfreude. Allerdings muss ich sagen, dass ich so meine Einstiegsschwierigkeiten hatte. Als Leser wird man ziemlich in die Welt des Buches hineingeschmissen und im Dunkeln gelassen. Erst nach und nach wurde mir klar, wer die Zatarsi sind, das es einmal Drachen gab und wie alles zusammenhängt. Auch die unkontrollierten Wutausbrüche verstand ich erst nach und nach.

Doch nachdem ich Zugang zu der Welt des Buches gefunden hatte, war ich fasziniert. Vor allem das große Geheimnis, das hinter allem steckt, konnte mich überraschen. Es gab so manche Wendungen mit denen ich so einfach nicht gerechnet hätte und das gefiel mir sehr. Zwar war der Plot phasenweise etwas langgezogen, aber alles in allem empfand ich das Buch doch als fesselnd.

Auch die Protagonisten gefielen mir sehr. Elezei und Valerian haben beide ihre Ecken und Kanten und als das Schicksal sie zusammenbringt, erfährt man noch mehr über sie. Beide sind Verstoßene und fliehen vor den sogenannten Hütern. Elezei wird des Mordes beschuldigt und Valerian wird, wegen seiner Wutausbrüche verfolgt. Beide machen eine unglaubliche Wendung durch und das gefiel mir sehr.

Der Schreibstil passt wunderbar zu dem Fantasysetting des Buches und konnte mich in seinen Bann ziehen. Der Plot wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir gut gefiel. Hin und wieder empfand ich den Schreibstil als etwas schwierig zu lesen, was aber auch daran liegen kann, dass ich nur selten High Fantasy lese.

Die Grundidee fand ich auf jeden Fall gelungen und auch das Ende war nach meinem Geschmack. Hier werden spannende Themen kombiniert und bilden einen tollen Fantasyroman, der allerdings weniger mit Drachen und Musik zu tun hatte, als ich zunächst gedacht hätte.

Alles in allem hat mir „Blutgesang“ richtig gut gefallen und ich kann es jedem Fantasyfan empfehlen, zumal es ein Einzelband ist, bei dem am Ende keine Fragen offen bleiben. Zudem gibt es so einige Überraschungen und spannende Wendungen.

2 Replies to “[Rezension] „Blutgesang“ von Julia Lange”

  1. Hallöchen liebste Mandy, <3

    bei dem was du schreibst, hätte ich auch Einstiegsschwierigkeiten gehabt. Allerdings klingt der Rest und vor allem die unerwarteten Wendungen wirklich gut! Ich werde mir das Buch zwar nicht holen, da ich auch nicht so der High Fantasy Leser bin, trotz allem freut es mich sehr, dass du Spaß hattest :D

    Liebe Grüße,
    Ally

    1. Huhu Ally,
      da hast du ja einen Kommentiermarathon auf meinem Blog gestartet. Sehr cool. :)
      Da kann ich dich gut verstehen. Ich kann High Fantasy auch nicht immer lesen. Oft ist es mir zu anstrengend und dann brauche ich richtig Lust darauf. Blutgesang gefiel mir auf jeden Fall. :)
      Liebste Grüße
      Mandy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.