[Rezension] „Sturmtochter- Für immer verloren“ von Bianca Iosivoni

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Ravensburger Buchverlag.

Ava versucht alles um mit ihren Kräften klarzukommen, doch sie verliert zunehmend die Kontrolle und verletzt sogar diejenigen, die sie liebt. Zudem kommen immer stärkere Elementare auf die Isle of Skye und Ava bleibt gar nichts anderes übrig als zu kämpfen. Das Tribunal droht damit sie zu vernichten und schließlich bleibt ihr nur die Flucht, doch vor ihrer eigenen Macht kann sie nicht fliehen.

Nachdem der erste Band dieser Trilogie für mich ein Highlight war, war ich mehr als gespannt auf diese Fortsetzung. Ich liebe die Idee der Elementare, der Magie des Buches und das Setting. Schottland konnte mich schon immer faszinieren und das Setting wird hier unglaublich toll und atmosphärisch dargestellt. Mittlerweile hat man als Leser erfahren, wie die Elementare entstehen und dennoch gibt es hier noch so einige Überraschungen und Geheimnisse zu ergründen. Denn es gibt immer stärkere Elementare und erst nach und nach löst sich auf, woher diese kommen. Zwar hatte ich hier recht schnell eine Vermutung, aber dennoch konnte mich die Autorin mit ihren Ideen faszinieren.

Zu Beginn empfand ich das Buch als etwas langweilig, weil sich vieles um Ava und den Kontrollverlust ihrer Kräfte dreht. Dementsprechend demprimierend und bedrückend ist der Einstieg. Erst nach und nach kommt Bewegung und Spannung in die Geschichte und ab da mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wie es mit Ava und ihren Freunden und natürlich auch mit ihrer Liebe zu Lance weitergeht.

Es ist ein Buch voller Emotionen. Ava leidet unter dem Tod ihrer besten Freundin und ich konnte gar nicht anders als mit ihr zu fühlen. Auch ihre unmögliche Liebe zu Lance konnte mich in ihren Bann ziehen. Ich habe hier ein Wechselbad der Gefühle mitgemacht und mit Ava und ihren Freunden gelitten und mitgefiebert.

Dazu kommt, dass ich die Figuren dieser Trilogie unglaublich ins Herz geschlossen habe. Es ist toll, dass Ava auf ihrem Weg nicht alleine ist und sich hier zeigt, was Freundschaft wirklich ist. Ava ist stark und gibt nicht auf, aber auch die anderen zeigen immer wieder neue und starke Seiten an sich. Es geht um Zusammenhalt und Ava und die anderen zeigen, dass sie trotz der Feindschaften ihrer Familie zueinander halten können, was ich mehr als gelungen fand.

Der Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch und einfach großartig. Ich hatte das Gefühl beim Lesen wirklich in Schottland zu sein und es entstand ein wahres Kopfkino vor meinen Augen. Zudem mochte ich die Dialoge der Protagonisten. Der Plot wird hauptsächlich aus Avas Ich-Perspektive geschildert, es gibt aber auch den einen oder anderen Perspektivwechsel, der Avas Sicht sehr gut ergänzt.

Das Ende ist wie auch schon beim Vorband ziemlich fies, sodass ich sehnsüchtig auf den finalen dritten Band warte.

Mir persönlich gefiel der erste Band etwas besser als dieser Mittelband, aber dennoch liebe ich die Idee, das Setting und die Protagonisten und kann den finalen dritten Band gar nicht erwarten. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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