[Rezension] „Phönix- Widerstand“ von Michael Peinkofer

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim ivi/Piper Verlag.

Callista und ihr Bruder Jona leben nun beim Widerstand und Callista leistet ihren Beitrag dazu. Dabei kommt sie Hal immer näher und das obwohl sie über Lukan noch nicht hinweg ist. Sie denkt, dass er tot ist, doch es ist viel schlimmer. Er wird als Diener der Maschinen ausgebildet und wird somit Callistas Feind. Callista dagegen versucht alles um die Maschinen zu besiegen und ihren Bruder zu beschützen.

Nachdem mir der erste Band rund um Callista, den anderen und den Maschinen sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Wie beim Vorband war ich mir hier unsicher, was die Genreeinteilung angeht, aber da das Buch auf der Homepage des Verlages als Fantasy betitelt wird, habe ich es dabei belassen. Es hat aber definitiv postapokalyptische Züge und durch die Maschinen einen gewissen Science-Fiction-Anteil. Ich mag die Idee hinter dem Ganzen aber immer noch sehr.

Allerdings konnte mich diese Fortsetzung weit weniger begeistern als noch sein Vorgänger. Ich hatte das Gefühl, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht viel passiert und sich alles in die Länge zieht. Spannung kam meiner Meinung nach nur wenig auf und ich habe für dieses eher dünne Buch für meine Verhältnisse lange gebraucht.

In diesem Buch stehen die Kämpfe und der Krieg im Vordergrund, aber auch Intrigen kommen zum Tragen. Leider empfand ich vieles als zu vorhersehar und ich hatte das Gefühl, dass die Entwicklung der Protagonisten etwas in den Hintergrund gerät. Dafür empfand ich das Buch als sehr emotional, was der Hauptgrund dafür war, dass ich hier durchgehalten habe und das Buch trotz meiner Kritik zu Ende gelesen habe.

Auch die Figuren des Buches mochte ich sehr, auch wenn ich sie hier als sehr blass dargestellt empfunden habe. Doch vor allem Lukas Geschichte interessierte mich hier, weil seine Ausbildung und dass er der Diener der Maschinen werden soll, mich stets schockiert hat. Callistas Leben bei dem Widerstand und wie sie mit ihrem Bruder umgeht, gefiel mir ebenfalls.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, dabei leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. In meinem Kopf entstand ein wahres Kopfkino, was dabei half am Ball zu bleiben. Der Fokus des Buches liegt auf Callistas Perspektive, es werden aber auch andere Perspektiven geschildert, was sehr gut zusammenpasst.

Alles in allem war diese Fortsetzung nicht schlecht, doch kam sie für mich nicht an den ersten Band heran. Ob ich den finalen dritten Band lesen werde, weiß ich noch nicht. Doch das Ende von diesem zweiten Band macht mich neugierig auf die weitere Geschichte und so kann es gut sein, dass ich diese Trilogie doch noch beenden werde.

Für mich kommt diese Fortsetzung nicht an den ersten Band heran. Ich empfand vieles als zu langgezogen, mir fehlte häufig die Spannung und auch überraschende Wendungen blieben aus. Dennoch mag ich die Idee und die Emotionen des Buches.

 

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