[Rezension] „Glück und los!- Lina und die Sache mit den Wünschen“ von Dagmar Bach

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Die 15-jährige Lina hat früher geglaubt, dass sie Wünsche erfüllen kann. Auch jetzt glaubt sie insgeheim immer noch daran, ist aber bereit der Realität ins Auge zu sehen, da nur die wenigsten Wünsche wirklich in Erfüllung gingen, die sie erfüllen wollte. Doch eine letzte Testreihe möchte sie starten. Zudem muss sie sich noch in ihrer neuen Patchwork-Familie zurechtfinden, da die Zwillinge Vincent und Arthur es ihr zuerst nicht einfach machen. Doch davon lässt Lina sich nicht unterkriegen.

Schon lange wollte ich einmal ein Buch der Autorin lesen, da ich bisher nur Gutes von ihren Werken gehört hatte. Und so zögerte ich nicht lange und las diesen süßen Auftakt einer neuen Trilogie von ihr. Im Mittelpunkt steht die 15-jährige Lina, die ich direkt unglaublich gerne hatte. Sie ist sympathisch, gut gelaunt und lässt sich durch nichts entmutigen. Sie mag ihre neue Familie, auch wenn die Zwillinge zuerst nicht so nett zu ihr sind. Ihre ganze optimistische Art fand ich einfach zauberhaft, aber auch die anderen Figuren des Buches konnten mich überzeugen. Sie sind realistisch und sehr authentisch dargestellt.

Der Plot an sich ist sehr süß und sogar ein bisschen magisch und die Idee ist nach meinem Geschmack. Denn Lina glaubt, dass sie Wünsche erfüllen kann und ich fand es unglaublich toll und teils sehr lustig, was sie dabei erlebt hat. Es läuft natürlich nicht immer alles nach Plan und Chaos ist vorprogammiert. So fand ich das Buch sehr humorvoll. Es dreht sich aber auch um die erste Liebe, Freundschaft und natürlich Familie und zeigt, dass auch eine Patchwork-Familie funktionieren kann, auch wenn das in der Realität wohl eher selten ist.

Zwar ist der Plot hin und wieder vorhersehbar und manchmal hätte dem Plot etwas mehr Spannung nicht geschadet, aber dennoch fühlte ich mich hier sehr gut unterhalten. Vor allem der Schreibstil gefiel mir. Mit viel Humor stellt die Autorin hier Probleme und Wünsche einer 15-jährigen Protagonistin dar, schreibt dabei leicht, locker und spritzig. Dazu passt auch die gewählte Ich-Perspektive, denn alles wird aus Linas Sicht geschildert, sodass die Emotionen perfekt übermittelt werden.

Ich muss gestehen, dass mich das Ende nicht wirklich überrascht hat, aber dennoch mochte ich das Buch und freue mich sehr auf die Fortsetzung. Ich glaube, ich sollte mal schnell die „Zimt & weg“-Reihe lesen.

Dieser Auftakt konnte mich sehr gut unterhalten, denn das Buch ist humorvoll und süß. Die Idee dahinter mochte ich und Lina muss man einfach gerne haben. Ich freue mich schon sehr darauf sie in den weiteren Bänden zu begleiten und kann dieses Buch definitiv empfehlen.

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