[Rezension] „Das Erbe der Elfen“ von Andrzej Sapkowski

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Cirilla, die von allen nur Ciri genannt wird, hat den Überfall auf Cintra nur knapp überlebt. Seitdem ist sie von der Bildfläche verschwunden. Denn als Thronerbin ist ihr Leben viel wert. Geralt ein Hexer hat es sich zur Aufgabe gemacht ihr zu helfen und so lebt Ciri im Verborgenen und wird von den Hexern ausgebildet. Als sich Magie in ihr zeigt, wird Triss, eine Zauberin dazugeholt. Doch keiner ahnt, welche Macht Ciri wirklich hat.

Mein Mann und ich sind große Fans des Spiels „The Witcher 3″, wofür dieses Buch als Romanvorlage diente und auch auf die Netflix Serie freue ich mich. Schon lange wollte ich aus diesem Grund auch die Buchreihe lesen und dank dieser Neuauflage konnte ich nun nicht mehr wiederstehen.

Da ich die Welt des Buches schon kannte, fiel mir der Einstieg sehr leicht. Das Setting finde ich grandios. Dank der Hexer, Zauberer und anderen Wesen gibt es hier unglaublich viel zu entdecken und es wird nicht langweilig. Es beginnt direkt spannend mit dem Überfall auf Cintra und geht spannend weiter. Anders als das Spiel wird das Buch aus vielen verschiedenen Perspektiven geschildert, so dass man als Leser einen noch besseren Überblick über die Welt und das was um Ciri und Geralt geschieht hat.

Die Figuren des Buches liebe ich. Sei es Ciri, die mutig und stark ist und zwischen Männern überleben muss, oder Geralt, der eigentlich sich nicht um ein Kind kümmern kann, aber Ciri für seine Vorsehung hält, die anderen Hexer, die alle ihre Ecken und Kanten haben oder Triss, die Ciri hilft und einfach eine tolle und starke Zauberin ist. Einzig Yennefer mochte ich schon im Spiel nicht und das zog sich durch das ganze Buch. Hier gibt es vielfältige Figuren und ich bin beeindruckt, wie der Autor jedem von ihnen den nötigen Platz einräumt.

Allerdings muss ich sagen, dass es manche Stellen im Buch gab, die mich nicht ganz so fesseln konnten und die sich in die Länge zogen. So ging es mir z.B. mit den politischen Zusammenhängen, die teils sehr ausführlich beschrieben wurden. Dafür gab es aber auch viele andere Passagen die ich unglaublich fesselnd und spannend fand, sodass ich auch die Folgebände lesen werde.

Der Schreibstil ist für einen Highfantasy Roman sehr angenehm zu lesen. Oft tue ich mich bei solchen Büchern mit dem Schreibstil schwer, aber hier hatte ich keinerlei Probleme, da alles sehr atmosphärisch und bildlich geschrieben war und ich die Emotionen der Figuren hautnah spüren konnte.

Das Ende hat mich irgendwie überrascht und ich muss sagen, dass dieses Buch nicht nur etwas für Fans des Spiels ist, sondern für jeden Fantasyliebhaber.

Insgesamt hat mir dieser Auftakt rund um Ciri, Geralt und die Hexer richtig gut gefallen und ich finde, dass das Buch nicht nur etwas für Fans des Spiels ist, sondern für jeden Fantasyliebhaber. So kann ich das Buch definitiv empfehlen und werde auch die Folgebände lesen.

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