[Rezension] „City of Ghosts- Die Geister, die mich riefen“ von Victoria Schwab

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim cbj Verlag.

Cassidy ist alles andere als ein normales Mädchen. Ihr bester Freund Jacob ist ein Geist, denn seitdem sie fast ertrunken wäre, sieht sie Geister. Doch niemand kennt ihr Geheimnis, nicht einmal ihre Eltern, die eine Fernsehshow über Geister und paranormale Phänomene drehen sollen. Der erste Drehort ist Edinburgh. Dort kommt Cassidy kaum zur Ruhe, denn in Edinburgh wimmelt es nur so vor Geistern und nicht jeder davon hat gute Absichten. Und Cassidy weiß viel zu wenig über die Geister oder ihre eigenen Fähigkeiten.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Büchern der Autorin und so war ich gespannt auf dieses düstere Kinderbuch. Schon ab der ersten Seite war ich gefesselt, auch wenn der Plot zuerst sehr vor sich hin plätschert. Denn es herrscht durchweg eine düstere Atmosphäre vor und Edinburgh ist der perfekte Ort für dieses Geistersetting. Die Autorin beschreibt die Friedhöfe und die Stadt großartig und so hatte ich beim Lesen oft Gänsehaut.

Auch ihre Ideen rund um die Geister gefielen mir sehr. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Figuren der Reihe hier etwas zu blass blieben und ich sie sehr schlecht einschätzen konnte. Dabei mochte ich die Freundschaft zwischen Cassidy und Jacob sehr. Sie lockert die ganze eher düstere Geschichte sehr schön auf und brachte mich öfters zum Schmunzeln.

Zu Beginn dauert es wie schon erwähnt bis der Plot an Fahrt aufnimmt. Doch im Laufe des Buches wird die Geschichte zunehmend spannend, abwechslungsreich und teils actionreich. Vor allem war ich gespannt darauf Antworten zu Cassidys Gabe zu bekommen und zu erfahren, was es genau mit Jacob auf sich hat, weil er sich zeitweise sehr seltsam verhält.

Der Schreibstil passt wunderbar zu der gedachten Zielgruppe. Die Autorin schreibt leicht und locker und dabei schafft sie es mit wenigen Worten ein komplettes Kopfkino entstehen zu lesen. Das gefiel mir sehr gut. Der Plot wird aus Cassidys Ich-Perspektive geschildert, was sehr gut passt.

Das Ende ist in sich abgeschlossen und war nach meinem Geschmack. Alles in allem war mir das Buch etwas zu kurz und das obwohl der Anfang sich zieht. Als Kinderbuch finde ich die Länge aber perfekt und hoffe, dass es weitere Bände auf Deutsch geben wird.

Mir gefiel das Setting und die Idee des Buches sehr. Zudem hat die Autorin einen tollen Schreibstil und auch wenn mir die Figuren etwas zu blass dargestellt wurden, würde ich mich über weitere Abenteuer von ihnen freuen. Insgesamt kann ich diesen Auftakt definitiv empfehlen.

 

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