[Rezension] „Der Tannenbaum des Todes“ von Markus Heitz

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Droemer Knaur Verlag.

Geschenkejagd, ein Rentierschlitten mit Startproblemen und verfluchte Christbaumkugeln
– mehr als 24 schaurig-schöne Kurzgeschichten für ein rabenschwarzes Fest der Liebe

Bestsellerautor Markus Heitz erzählt in dieser ganz besonderen Weihnachts-Anthologie von einem Mädchen, das nicht nur den Nikolaus das Fürchten lehrt, weil sie statt dem gewünschten X-Mas-House-Of-Horror einen rosafarbenen Pullover bekommt, vom Treiben der Unheiligen drei Könige oder dem egoistischen Weihnachts-Muffel Quentin, dem eine Kita-Theater-Truppe mit einer ganz besonderen Vorstellung die Ehrfurcht vor dem Fest einbläut. In „Der Tannenbaum des Todes“ wird das Beste aus zehn Jahren eines einmaligen Weihnachts-Live-Events erstmals in einem Buch versammelt!

Von bitter-böse über gruselig bis fies & witzig: Mit diesen Weihnachts-Kurzgeschichten von Bestsellerautor Markus Heitz werden nicht nur Fantasy-Fans ihren Spaß haben, sondern alle, die zum Fest mal eine Pause von allzu viel Besinnlichkeit brauchen. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Quelle: Droemer Knaur Verlag

Eigentlich bin ich kein Fan von Anthologien, aber diese Kurzgeschichtensammlung rund um Weihnachten konnte dann doch mein Interesse wecken. Zu Beginn gibt es eine Art Einleitung, die beschreibt, wie diese Kurzgeschichtensammlung entstand und schon diese Einleitung liest sich unterhaltsam und wie ein Märchen, was ich sehr passend fand. Die restlichen Geschichten sind dann sehr unterschiedlich gestaltet. Es gibt längere und kürzere Geschichten und Gedichte und jede dieser Geschichten ist irgendwie komplett anders.

Aber eins haben alle Geschichten gemeinsam, sie können unterhalten. Manche sind voller schwarzem Humor, andere einfach nur lustig, manche sehr verrückt und überzogen, manche skurril, manche fies und manche einfach nur bitterböse. Ich muss gestehen, dass mir nicht jede Geschichte gleich gut gefallen hat. Hin und wieder musste ich einfach nur den Kopf schütteln, aber oft habe ich auch herzhaft gelacht. Meine Lieblingsgeschichte habe ich dann meinem Mann vorgelesen und mit Freuden beobachtet, wie er immer roter und roter wurde und am Ende einen Lachanfall vom Feinsten bekommen hat.

Untermalt wird das Ganze mit vereinzelten Illustrationen und am Ende gibt es einige Menüvorschläge, die gleich Lust darauf machen etwas davon zu kochen und dabei diese Anthologie zu lesen. Dieses Buch ist mal etwas völlig anderes, aber wirklich unterhaltsam. Man sollte die einzelnen Geschichten nur nicht zu sehr hinterfragen, weil man oft nicht hinter den Sinn des Ganzen kommt. Wer die Geschichten aber nicht zu ernst nimmt, dürfte hier auf jeden Fall sehr gut unterhalten werden.

Diese Anthologie ist mal etwas völlig anderes, dabei ist sie abwechslungsreich und unterhaltsam. Hier dürfte für jeden die richtige Geschichte dabei sein, man darf das Ganze nur nicht zu sehr hinterfragen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und auch Vorlesen, so dass ich dieses Buch jedem empfehlen würde, der gerne etwas mit sehr schwarzem Humor liest.

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