[Kinderbuch-Rezension] „Die Wichtel aus dem Hundertwurzelwald- Einladung zum Elfenfest“ von Anna Taube

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Magellan Verlag.

Das Wichtelmädchen Imme lebt zusammen mit ihrer Familie im Hundertwurzelwald und hilft dort in der Wurzelwaldklinik von ihrem Onkel Doktor Wiesenfeld. Dieser hat ihr schon viel beigebracht und so hilft sie, wo sie nur kann. Als eines Tages eine Brieftaube im Hundertwurzelwald landet und eine Einladung der Elfen überbringt, können die Wichtel es kaum glauben. Denn schon lange durfte niemand mehr die Elfenstadt betreten. So ist Imme ganz aufgeregt, als sie zusammen mit einigen anderen Wichteln dorthin reist. Doch als sie dort ankommt, wird schnell klar, dass der Elfengeneral etwas vor hat. Zum Glück hat Imme sich mit dem Elfenjungen Laurin angefreundet, doch können sie den Elfengeneral aufhalten?

Da ich immer wieder auf der Suche nach schönen Kinderbüchern bin, die ich zusammen mit meinem Sohn lesen kann, bin ich direkt auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mein Sohn war auch ganz begeistert und so haben wir es schnell begonnen. Allerdings muss ich sagen, dass es bei meinem Sohn etwas gedauert hat, bis der Funke übergesprungen ist, obwohl er mir nicht so genau sagen konnte, woran es lag.

Vielleicht waren ihm die Kapitel einfach zu lang oder es lag daran, dass sie Sätze für so ein Kinderbuch teilweise doch zu lang und ausgeschmückt waren, obwohl ich den Schreibstil sonst als altersgerecht empfunden habe. Dabei lesen wir wirklich viel. Zuerst musste ich ihn überreden, dass wir weiterlesen, aber nachdem Imme im Elfendorf angekommen war, war mein Sohn dann aber Feuer und Flamme und er konnte gar nicht genug davon bekommen.

Besonders die farbenfrohen Illustrationen und die verschiedenen Wesen, die man hier kennenlernt, haben es ihm angetan. So fand er die Trolle und Elfen besonders spannend. Aber auch die Geschehnisse rund um den Elfengeneral und der Freundschaft von Imme und dem Elfenjungen Laurin konnten ihn überzeugen.

Was ich persönlich toll fand war, dass man hier ganz nebenbei etwas über Heilkräuter lernt. Zudem fand ich die Figuren des Buches großartig dargestellt und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Das Buch überzeugte mich außerdem mit viel Witz und tollen Ideen und einem wundervollen Ende. Und auch mein Sohn fand es am Ende dann doch richtig gut und er war froh, dass wir weitergelesen haben.

Bei diesem Kinderbuch hatte mein Sohn enorme Einstiegsschwierigkeiten, aber nachdem das überwunden war, mochte er das Buch doch sehr. Besonders die Illustrationen und die verschiedenen Wesen haben es ihm angetan und so können wir das Buch definitiv empfehlen, auch wenn ich denke, dass etwas ältere Kinder noch mehr Spaß daran hätten, auch wenn das Buch genau für das Alter meines Sohnes gedacht ist.

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