[Rezension] „Die Magier von Paris“ von Christina Wolff

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Hummelburg Verlag.

Von jetzt auf gleich müssen Claire und Rafael ohne ihre Väter zurechtkommen, denn beide sterben zur gleichen Zeit. Doch zum Glück gehören Claire und Rafael zwei Magierfamilien an, so dass sie dennoch mit ihren Vätern sprechen können. Von der Rivalität der beiden Familien halten die Kinder nicht viel und freunden sich langsam an. Als ein dritter Magier in Paris auftaucht, der etwas schlimmes vorhat, versuchen die Kinder alles um ihn aufzuhalten, was leichter gesagt ist als getan. Denn Claire und Rafael sind doch noch sehr unerfahren im Umgang mit der Magie.

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, denn es klang nach einem zauberhaften Kinderbuch mit einem tollen Setting und so war es dann auch. Mir gefiel besonders, dass das Buch in Paris spielt, denn ich finde Paris passt einfach perfekt zu der Geschichte, die magisch und sehr unterhaltsam ist. Zudem wurde das Setting bildhaft und sehr anschaulich dargestellt. Und obwohl ich selbst noch nie in Paris war, hatte ich das Gefühl hautnah mit dabei zu sein.

Ich konnte gar nicht anders als mit Claire und Rafael mitzufiebern, das sie es nicht immer leicht hatten. Sie sind zwei sehr sympathische Kinder, die sehr einfallsreich sind und sich schnell aufeinander verlassen können. Ich finde es großartig, wie die Freundschaft der beiden nach und nach wächst und sie sich nicht von den Vorbehalten ihrer Väter davon abhalten lassen. Nach und nach erfährt man als Leser dann auch, wieso die beiden Familien Rivalen sind und auch, was mit ihren Vätern geschehen ist. Zudem finde ich es toll, dass die Väter, obwohl sie tot sind, dennoch am Leben ihrer Kinder teilhaben können, denn Magie macht einiges möglich.

Magie ist sowieso ein gutes Stichwort, denn ich finde die Darstellung der Magie in diesem Buch unglaublich interessant. Claire zaubert mit Alchemie, Rafael dagegen mit Noten und seiner Geige und der Widersacher der beiden mit Gefühlen. Jeder hat seine eigene Art um Magie zu wirken und das ist wirklich spannend und irgendwie mal etwas anderes. Wie das im Einzelnen aussieht wird meiner Meinung nach sehr gut geschildert.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, denn er passt zu der gedachten Altersgruppe, ist leicht und locker zu lesen und so flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Der Plot wird hauptsächlich aus Claires personaler Erzählperspektive geschildert, aber hin und wieder gibt es einen Perspektivwechsel, der sehr gut ins Geschehen passte und die Handlung wunderbar ergänzt.

Der Plot ist spannend, aber auch sehr humorvoll und neben der Freundschaft der beiden Protagonisten, geht es auch viel um Familie. Und natürlich muss der besagte Magier aufgehalten werden und dabei gehen die Kinder mit viel Herz und Verstand vor. Ich mochte das Buch wirklich gerne und kann deshalb diese zauberhafte Geschichte definitiv empfehlen.

Mir hat Claires und Rafaels Geschichte richtig gut gefallen. Als Leser bekommt man hier eine zauberhafte Geschichte mit einem tollen Setting für Jung und Alt geboten. Besonders die Darstellung der Magie gefiel mir, aber auch der Rest war nach meinem Geschmack, sodass ich dieses Kinderbuch definitiv empfehlen kann.

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