[Rezension] „Gods of Ivy Hall- Lost Love“ von Alana Falk

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Ravensburger Verlag.

Erin würde alles dafür geben um Arden zu vergessen und ihre Schwester zu beschützen. Doch sie muss weiterhin ihre Pflicht als Rachegöttin erledigen und für Hades Seelen sammeln, obwohl sie sich nur ein normales Leben wünscht. Zudem wird die Wut in ihr immer stärker und sie schafft es immer weniger damit umzugehen. Bis es schon nicht mehr reicht nur eine Seele zu nehmen. Noch schlimmer wird es als Arden wieder in ihr Leben tritt und sie sich ihren Gefühlen für ihn stellen muss…

Nachdem mir der erste Band recht gut gefallen hatte, aber mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Zumal das Ende des ersten Bandes unglaublich fies war. Und was soll ich sagen? Der erste Band war schon gut, aber der zweite Band war ein Highlight für mich. Ich liebe die Gefühle in diesem Buch und die Darstellung von Hades, der Hölle und allem anderen.

Diese Fortsetzung ist deutlich fantasylastiger als der erste Band und gerade das gefiel mir besonders gut. Die Autorin verwendet bekannte Mythologien und würzt sie mit ihren eigenen Ideen. Ich finde es absolut genial, was sie aus Hades, Persephone, den Rachegöttinnen und den bekannten Mythen gemacht hat. Ich bin sowieso ein Fan von solchen Geschichten und hier hat die Autorin bei mir einen Nerv getroffen.

Zudem finde ich die Liebesgeschichte des Buches großartig. Denn Erin kann den alten Arden nicht vergessen, aber auch Arden hat noch Gefühle für sie, die er sich aber nicht eingestehen möchte. Der Zwiespalt der beiden wurde großartig dargestellt und ich konnte gar nicht anders als mit ihnen zu fühlen und zu leiden.

Sowieso finde ich die Figuren des Buches großartig, allen voran natürlich Erin und Arden, aber auch Erins Schwester Summer und die anderen Rachegötter und Götter. Jeder hat seine Fehler und gerade das machte sie für mich greifbarer und authentischer. Es gibt kein schwarz und weiß, kein gut und böse und so wird Erins Entwicklung in diesem Band eindrucksvoll geschildert.

Die Emotionen werden grandios geschildert und die Autorin schreibt unglaublich atmosphärisch. Schon alleine die bildhaften Beschreibungen haben es mir angetan, aber auch der Rest passt einfach. Der Plot wird erneut abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Erin und Arden geschildert, was mir schon beim Vorband sehr gefiel. Ich empfand dieses Buch als sehr intensiv und habe das Lesen unglaublich genossen.

Es gibt spannende Wendungen und alle losen Fäden werden hier überzeugend aufgelöst. Viele Fragen, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden, wurden überzeugend beantwortet und ich bin begeistert auf welche Ideen die Autorin gekommen ist und wie alles am Ende in einem stimmigen Finale gipfelt. Ich empfand diese Fortsetzung als noch spannender, emotionaler und durchweg gelungen und kann diese Dilogie definitiv empfehlen.

Für mich war diese Fortsetzung ein Highlight und alles, was ich beim ersten Band vermisst habe, habe ich hier bekommen. Ich liebe die Ideen der Autorin und die Emotionen, die ich hier miterleben durfte. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung.

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