[Rezension] „Das Gottesspiel“ von Danny Tobey

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Charlie, Peter, Vanhi, Alex und Kurt stoßen auf „Das Gottesspiel“. Die KI des Spiels wurde mit allen religiösen Texten von der Antike bis zur Gegenwart gefüttert und was daraus entsteht ist einfach unglaublich. „Wenn du gewinnst, werden all deine Träume wahr. Wenn du verlierst, bist du tot“ erscheint als Charlie sich dabei anmeldet. Doch wie ernst diese Aussage ist, ahnt er zu Beginn noch nicht. Zu Beginn sind die Aufgaben, die das Spiel den Freunden stellt noch recht einfach, doch dann werden sie immer gefährlicher, bis alles bitterer Ernst wird.

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich solche Bücher normalerweise unglaublich faszinierend finde. Die Idee, dass eine KI mit religiösem Wissen gefüttert wurde, hat durchaus Potenzial. Doch insgesamt bietet dieses Buch nicht viel Neues. Die Grundidee ist interessant, aber ich habe schon oft ähnliche Bücher gelesen, bei denen meiner Meinung nach die Grundidee weitaus besser umgesetzt wurde. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch und wurde leider enttäuscht.

Schon der Einstieg konnte mich nicht wirklich fesseln. Es dauert, bis die Story in Fahrt kommt und „Das Gottesspiel“ so richtig zum Tragen kommt. Zuvor verliert sich der Autor meiner Meinung nach in unwichtige Details. Zwar finde ich es auch wichtig, dass man die Figuren des Buches kennenlernt und man ein Gefühl für das Setting bekommt, aber hier war mir das Eindeutung zu viel. Viele verschiedene Handlungsstränge wurden bis ins Detail beschrieben und ich hatte Probleme hier am Ball zu bleiben und das Buch weiterzulesen, weswegen ich auch deutlich länger für das Buch gebraucht habe, als es sonst der Fall ist.

Zudem waren mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor hier besonders viele schwere Schicksale in einer Geschichte verpacken wollte, sodass es für mich einfach zu viel des Guten war, obwohl meiner Meinung nach die einzelnen Schicksale schon gut und nachvollziehbar dargestellt wurden. Dennoch habe ich keinen wirklichen Zugang zu den Protagonisten bekommen und war schockiert zu was das Spiel die einzelnen Figuren des Buches treiben konnte.

Der Mittelteil des Buches hat mir dann etwas besser gefallen und das Buch war insgesamt spannender. Es passiert unglaublich viel und vieles habe ich so nicht vorhergesehen. Auch der Schreibstil konnte mich insgesamt überzeugen, da die Sprache gut verständlich war.

Nur das Ende war dann wieder überhaupt nicht mein Fall, denn alles wurde zu wirr, unverständlich und meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Auch die Auflösung des Ganzen konnte mich nicht überzeugen und so war das Buch für mich einfach ein Flop, auch wenn ich denke, dass das Buch durchaus den einen oder anderen Leser überzeugen kann. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden, doch für mich war das Buch nicht das Richtige.

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, doch leider war es für mich ein ziemlicher Flop und so war ich am Ende sehr enttäuscht davon. Denn das Buch konnte mich kaum fesseln und auch die Protagonisten und das Ende waren einfach nicht mein Fall.

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