[Rezension] „Die Meisterin- Spiegel & Schatten“ von Markus Heitz

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Droemer Knaur Verlag.

Als letzte Nachfahrin der Scharfrichter-Dynastie Cornelius hat die Heilerin Geneve schon einiges erlebt. Doch als eine junge Wicca ermordet wird, die Geneves Rat, wegen einer seltsamen Spiegelscherbe einholen wollte und ein weiterer Mord folgt, nimmt sie Kontakt zu dem Vatikan-Polizisten Alessandro Bugatti auf. Zusammen versuchen sie die Wahrheit hinter der Spiegelscherbe und den Morden herauszufinden. Geneve und Alessandro müssen sich übermächtigen Gegnern stellen und ungeahnten Gefahren trotzen.

Nachdem mir schon der erste Band dieser Trilogie richtig gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Denn die Mischung dieser Reihe finde ich absolut gelungen. Ein Teil davon spielt in der Vergangenheit und zeigt Geneves früheres Leben, wodurch es sich hierbei teils um einen historischen Roman handelt. Ein Teil davon spielt in der Gegenwart in der die Aufklärung der Morde im Fokus steht und der Fantasyaspekt sehr stark vertreten ist. Beide Zeitebenen ergänzen sich perfekt und bilden ein großartiges Ganzes.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig und sehr atmosphärisch. Der Aufbau der Geschichte ist allerdings wie beim Vorband recht ungewöhnlich, was vielleicht daran liegt, dass diese Reihe zuerst nur als Hörspiel konzipiert war, denn es gibt eine Erzählerin, die aus der Ich-Perspektive immer wieder das Geschehen schildert, was sich dann mit verschiedenen personalen Erzählperspektiven abwechselt und man so das Gefühl hat, dass diese Erzählerin hier die ganze Geschichte erzählt. Dabei handelt es sich um Geneves verstorbene Mutter Catharina. Mir gefiel dieser Aufbau sehr.

Zudem sind mir Geneve und Alessandro sehr ans Herz gewachsen. Sie sind tolle Protagonisten, die es in sich haben. Auch die anderen Figuren wissen zu überzeugen, weil sie allesamt großartig dargestellt wurden und ihre Ecken und Kanten haben, was sie einfach authentisch macht.

Der Plot gefiel mir noch besser als der Plot des ersten Bandes. Das Buch ist mysteriös, düster, magisch und voller Überraschungen. Der Fantasyaspekt ist grandios und konnte mich komplett in seinen Bann ziehen. Das Buch war durchweg spannend und ich mochte es kaum aus der Hand legen. Zudem ist es ein vielschichtiges Buch, das mir oft eine Gänsehaut bescheren konnte, denn Geneve und Alessandro müssen sich unglaublichen Gegnern stellen. Das Ende gefiel mir ebenfalls sehr und so freue ich mich sehr auf den finalen dritten Band.

Wer düstere Fantasygeschichten mit einem historischem Anteil mag, der sollte sich diese Trilogie meiner Meinung nach nicht entgehen lassen. Ich kann diese Reihe definitiv empfehlen und freue mich sehr auf den letzten Band.

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