[Rezension] „Talus- Die Hexen von Edinburgh“ von Liza Grimm

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Droemer Knaur Verlag.

Erin ahnt nicht, dass es Magie wirklich gibt, bis sie Zeuge einer Geistererscheinung wird und auf die Gebräuhexe Luzia und den Schattenleser Noah trifft. Als dann noch das sagenumwobene Artefakt Talus auftaucht, das große Macht hat, wird Erin endgültig in die Welt der Magie gezogen. Viele sind hinter Talus her, so auch böse Mächte und so spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Vor allem Edinburgh als Setting finde ich grandios und auch die Beschreibungen der Vaults, in denen ein Teil der Geschichte spielt, waren ebenfalls nach meinem Geschmack, weil die Autorin sehr atmosphärisch schreibt und dabei eine stimmungsvolle Atmosphäre erschafft.

Doch leider konnte mich das Buch trotz meiner anfänglichen Begeisterung nicht ganz überzeugen. Das lag vor allem daran, dass ich keinen Zugang zu den Protagonisten gefunden habe. Das Buch wird abwechselnd aus der personalen Erzählperspektive von Erin, Luzia und Noah geschildert und dabei sind die Kapitel sehr kurz. Obwohl ich sonst Perspektivwechsel sehr gerne mag, war mir das hier einfach zu viel. Kaum hatte ich mich auf eine der Perspektiven eingestellt, wechselte sie auch schon, sodass ich das Gefühl hatte, dass nur wenig Spannung aufkommt. Zwar waren mir die Protagonisten im Grunde sympathisch, aber ich empfand sie als blass dargestellt.

Dennoch mochte ich die Grundidee, vor allem die Darstellung der Magie und auch alles, was mit Talus zu tun hat. Die Geschichte hat definitiv Potenzial und wenn man häufige Perspektivwechsel mag, dürfte man auch definitiv gefallen an der Geschichte finden, denn an sich ist das Buch magisch. Allerdings dauert es auch bis man einen roten Faden erkennt, oder vielleicht ist er mir auch nur entgangen. Ich hatte einige Zeit das Gefühl, dass die Protagonisten auf der Stelle treten, obwohl schon etwas passiert. Ein Spanunngbogen war erkennbar, aber hunderpozentig konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen.

Für mich war dieser Auftakt zwar keine völlig Enttäuschung, aber ich hatte hier eher ein mittelmäßiges Leseerlebnis und auch, wenn ich das Buch lieben wollte, gelang es mir leider nicht. Noch bin ich nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Diese Reihe hat definitiv Potenzial und ich hoffe einfach, dass die Fortsetzung eher meinen Geschmack treffen würde.

Leider kann ich diesem Auftakt nur knappe drei Sterne geben. Denn obwohl ich die Idee und das Setting liebe, waren es mir zu viele Perspektivwechsel und ich habe keinen Zugang zu den Protgaonisten gefunden. Dennoch hat die Geschichte definitiv Potenzial und es gibt bestimmt viele Leser, die das Buch lieben werden, nur für mich war es nicht ganz das Richtige.

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