[Rezension] „Wie die Stille vor dem Fall- Zweites Buch“ von Brittainy C. Cherry

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Landon versucht alles um gegen seine Dämonen zu kämpfen, doch nach einem schweren Schicksalsschlag versagt er. Shay und Landon ziehen schließlich einen Schlussstrich und beenden die Beziehung. Und auch, wenn sie einander vermissen, ist es besser so ist. Shay hat seitdem den Glauben an die wahre Liebe verloren, zumindest was sie selbst betrifft. Dennoch gibt sie nicht auf und versucht ihre Träume zu verwirklichen.

Nachdem der erste Band rund um Shay und Landon für mich ein Highlight war, war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung. Allerdings muss ich sagen, dass hier die erneute Triggerwarnung dringend nötig war, denn das Buch ist keine einfache Kost und ich musste zwischendurch etwas anderes lesen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch dreht sich um Depressionen, toxische Beziehungen, Verlust, Trauer und so viel mehr. Es ist voll schlechter und deprimierender Gefühle, melancholisch, teils schwer zu ertragen und einfach erdrückend, sodass es mir schwer fiel es zu lesen. Mir war das alles einfach zu viel, was nicht heißen soll, dass das Buch schlecht war, es war für mich nur nicht einfach es zu lesen.

Diese Fortsetzung erzählt Shays und Landons Geschichte über einen längeren Zeitraum. Zu Beginn haben sie Kontakt und führen eine Fernbeziehung, dann irgendwann trennen sie sich endgültig und erst viele Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Landon wird ein berühmter Schauspieler und Shay tritt irgendwie auf der Stelle. Dennoch gibt sie nicht auf. Sie ist eine sehr starke Protagonistin, die sich enorm entwickelt und auch Landon entwickelt sich nach und nach weiter und lernt seine Dämonen zu akzeptieren. Mein Highlight waren hier die Nebenfiguren, da sie für Shay und Landon wichtig sind und die Geschichte wunderbar ergänzen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig und etwas ganz Besonderes und gerade deswegen fiel es mir schwer die erdrückende Schwere der Geschichte zu ertragen. Zum Glück gibt es auch einige hoffnungsvolle und wunderschöne Szenen, die zum Schluss mehr werden und mich für den Rest etwas entschädigen konnten. Das Buch wird erneut aus der Ich-Perspektive von Shay und Landon geschildert, wobei die von Shay dominiert, was sehr gut zu dem Plot an sich passt.

Und auch, wenn das Buch mein Herz in Stücke gerissen hat, hat die Autorin es am Ende wieder zusammengefügt. Bei kaum einen Buch habe ich so intensiv gefühlt, wie bei diesem hier und alleine dafür bewundere ich die Autorin. Das Ende ist wunderschön und passend und auch, wenn mir das Lesen nicht immer leicht gefallen ist, zeigt dieser Aspekt doch, wie gut die Autorin schreibt, sodass ich diese Reihe definitiv empfehlen kann.

Mir ist das Lesen von Shays und Landons Geschichte nicht immer leicht gefallen, denn sie ist intensiv, erdrückend und teils schwer zu ertragen. Die Geschichte hat mein Herz in Stücke gerissen, aber auch wieder zusammengesetzt und gerade deswegen bewundere ich die Autorin und kann diese Reihe definitiv empfehlen. Allerdings sollte man die Triggerwarnung nicht ignorieren und sich Gedanken machen, ob man bereit ist, so ein Buch zu lesen.

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