[Rezension] „Chaos Walking“ von Patrick Ness

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Todd Hewitt lebt in einer Welt ohne Frauen, dafür herrscht dort nie Stille. Jeder Mann hört die Gedanken der anderen und das die ganze Zeit. Selbst die Gedanken der Tiere können die Menschen hören. Todd ist der letzte Junge seiner Heimat und auch er soll bald zum Mann werden. Doch kurz zuvor findet er einen Ort an dem Stille herrscht und trifft dort auf ein Mädchen, was eigentlich unmöglich sein sollte. Von jetzt auf gleich wird alles, was ihm je erzählt wurde auf den Kopf gestellt und Todd kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Ab dem Moment wird er verfolgt und so bleibt ihm nichts anderes übrig als um sein Leben zu rennen.

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, da ich schon immer gerne dystopische Romane gelesen haben. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es sich hierbei um eine Neuauflage handelt und diese Trilogie schon einmal auf Deutsch erschienen ist. Ich wurde tatsächlich erst durch die Filmankündigung auf diese Reihe aufmerksam.

Doch dieses Buch war anders als erwartet. Es spielt auf einem fremden Planeten auf dem die Menschen als Siedler landeten. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber die Grundidee fand ich unglaublich spannend. Interessant finde ich auch die Idee, dass die Menschen die Gedanken der Männer und Tiere hören können und die Erklärung wie es dazu kam.

Doch der Stil des Buches machte es mir nicht leicht Todds Geschichte zu lesen. Das ganze Buch liest sich sehr abgehakt, was wohl auch an den Gedanken liegt, die Todd hören kann. Der ganze Schreibstil war nicht ganz mein Fall und ich hatte Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen, zumal man ziemlich in das Geschehen hineingeworfen wird und zu Beginn nur wenige Erklärungen erhält, was das Ganze etwas verwirrend und auch langatmig macht.

Dabei geschieht in dem Buch einiges und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Es gibt überraschende Wendungen und heftige Entwicklungen. Dennoch bekommt das Buch von mir nur eine sehr knappe mittelmäßige Bewertung, was vor allem auch an den Figuren des Buches lag. Todd behandelt seinen Hund, der immer treu ist, schrecklich und erst im Laufe des Buches ändert sich das. Er war mir zu Beginn unglaublich unsympathisch und auch die restlichen Figuren konnten mich nicht von sich überzeugen, denn entweder waren sie meiner Meinung nach zu blass dargestellt oder ebenfalls unsympathisch.

Das Buch endet dann mit eine fiesen Cliffhanger, aber dennoch habe ich gerade nicht den Drang den zweiten Band zu lesen. Den Film würde ich aber dennoch gerne sehen, da ich die Grundidee des Buches wirklich gut finde.

Für mich war das Buch leider nicht ganz das Richtige und es bekommt nur eine sehr knappe mittelmäßige Bewertung von mir. Ich mochte weder die Figuren, noch den Stil des Buches, dabei ist die Grundidee wirklich gelungen.

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