[Rezension] „Road Princess“ von Nica Stevens

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

Als Tara und Jay sich zufällig begegnen ahnen sie zunächst nicht, wer der jeweils andere ist. Doch das ändert sich schnell und da ab sollten sie sich eigentlich aus dem Weg gehen. Denn Tara ist die Tochter des Bürgermeisters von Boston und Jay gehört zu den Road Kings, einer Motorradgang. Seitdem sie denken kann, wurde Tara gesagt, dass sie sich von den Road Kings fernhalten soll. Doch Jay fasziniert sie und er scheint zu wissen, warum ihre Familie seine Familie hasst. Tara muss Antworten haben, selbst wenn ihre Familie ihr dabei ihm Weg steht.

Ich liebe die Bücher von Nica Stevens und so war meine Freude groß, als ich erfahren habe, dass „Road Princess“ erscheinen wird. In diesem Buch dreht sich alles um Tara und Jay, die sich zueinander hingezogen fühlen, sich aber nicht lieben dürfen. In der Vergangenheit ist etwas Schreckliches passiert und seitdem hasst Taras Familie Jays Familie und macht ihr das Leben schwer. Als Taras Vater von Jay erfährt, versucht er ihn aus dem Leben seiner Tochter zu verbannen und zwar mit allen Mitteln.

Schließlich versucht Tara Antworten zu bekommen und riskiert sogar, dass ihr Zwillingsbruder Nate sauer auf sie ist und dabei haben die Beiden eigentlich eine sehr enge Bindung zueinander, die hier großartig dargestellt wurde. In diesem Buch ist das Thema Familie sehr präsent, aber auch die Gefühle von Tara spielen eine große Rolle. Über allem schwebt das große Geheimnis der Vergangenheit. Zudem zeigt das Buch, wie einfach es eigentlich für Menschen in Machtpositionen ist, es anderen Menschen schwer zu machen, selbst wenn sie das nicht verdient haben.

Die Grundidee gefiel mir wirklich sehr gut, allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch doch etwas zu klischeehaft war und es mir deshalb nicht ganz so gut gefallen hat, wie andere Bücher der Autorin und das obwohl ich die Protagonisten eigentlich mochte. Tara ist das typische reiche, liebe Mädchen, das behütet aufgewachsen ist und manchmal etwas naiv wirkt. Jay dagegen musste viel durchmachen, wirkt wie ein Bad Boy, hat aber einen weichen Kern und setzt sich für seine Familie und die Menschen, die er liebt ein. Besonders toll fand ich Taras Zwillingsbruder, da er immer für Tara da ist, egal was sie macht.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, denn die Autorin kann mit wenigen Worten fesseln und schreibt unglaublich emotional. Alles wird aus Taras Ich-Perspektive geschildert, wordurch ich mich wunderbar in sie hineinversetzen konnte.

Das Ende kam für mich dann nicht wirklich überraschend, denn ich hatte schon früh eine Vermutung, was für ein Geheimnis hinter der Familienfehde steckt. Dennoch empfand ich das Buch als unterhaltsam, zumal ich hier wirklich mit den Figuren gefühlt habe und somit ein Wechselbad der Gefühle erlebt habe. Und auch, wenn es nicht mein liebstes Buch der Autorin ist, kann ich es dennoch Fans des Genres empfehlen, zumal die Liebesgeschichte wirklich schön dargestellt wurde.

Taras und Jays Geschichte hat mir trotz einiger Klischees richtig gut gefallen, zumal die Liebesgeschichte wirklich schön ist und ich die Protagonisten sehr mochte. Außerdem schreibt Nica Stevens wirklich großartig. Wer also gerne solche Bücher liest, sollte sich diese Geschichte meiner Meinung nach nicht entgehen lassen.

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