[Rezension] „All This Time- Lieben heißt unendlich sein“ von Mikki Daughtry, Rachael Lippincott

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Kyle kann sich ein Leben ohne Kimberly nicht mehr vorstellen, denn sie sind schon seit der 9. Klasse zusammen und er hat das Leben der beiden komplett durchgeplant. Doch dann möchte Kimberly die Beziehung beenden und herauszufinden, wer sie ohne Kyle ist. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, haben die beiden einen Autounfall und Kyle wacht alleine im Krankenhaus auf. Kimberly ist tot und er weiß nicht, wie er weiterleben soll. Bis er auf dem Friedhof auf Marley trifft, die einen ähnlichen Verlust erlitten hat.

„Drei Schritte zu dir“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, umso größer war meine Vorfreude auf „All This Time- Lieben heißt unendlich sein“. Doch leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen, wie ich es gehofft hatte. Der Beginn ist noch hochemotional und als Leser leidet man zusammen mit Kyle, erlebt erst die Trennung von Kimberly und dann ihren Tod.

Seine Trauer wurde eindrucksvoll dargestellt und ich konnte gar nicht anders als mit ihm zu fühlen. Das wurde durch den eingängigen und emotionalem Schreibstil noch zusätzlich unterstützt. Zudem passt die gewählte Ich-Perspektive hier perfekt, da man sich so noch besser in Kyle hineinversetzen konnte. Ich habe hier tatsächlich ein Wechselbad der Gefühle erlebt.

Und dennoch fehlte hier mir etwas. Der Plot kam mir teilweise völlig unrealistisch und sehr abwegig vor. Auch konnte mich die Geschichte nicht komplett fesseln und ich war teils verwirrt, weil vieles für mich keinen Sinn ergab. Dabei mochte ich die Protagonisten eigentlich. Kyle und Marley wurden wirklich toll dargestellt und es gefiel mir wie sich die beiden entwickeln.

Vor allem das Ende hat dann aber vieles kaputt gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass die Autoren hier zu viel in eine Geschichte packen wollten und obwohl mich das Buch doch insgesamt gefesselt hat, war es einfach nicht ganz mein Fall. Dafür liebe ich „Drei Schritt zu dir“ umso mehr.

Leider konnte mich „All This Time- Lieben heißt unendlich sein“ nicht ganz überzeugen. Es ist zwar emotional, aber das Ende und auch manche Entwicklungen waren nicht mein Fall und so kann ich hier trotz des tollen Schreibstils nur kappe drei Sterne vergeben.

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