[Rezension] „Highfire- König der Lüfte“ von Eoin Colfer

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Heyne Verlag.

Als Halbweise hat es Squib nicht leicht. Zudem ist der korrupte Polizist Hookes hinter seiner Mutter her und macht ihm das Leben zusätzlich schwer. Als Squip Hookes eines Tages bei einem schrecklichen Verbrechen beobachtet, bleibt ihm keine andere Wahl als zu fliehen. Dabei trifft er auf auf den Drachen Vern, der früher als Lord Highfire bekannt war. Doch Vern hat sich längst aufgegeben und lebt einsam vor sich hin, trinkt Unmengen Wodka und schaut TV-Sendungen ohne Ende. Als Squip in sein Leben tritt, ist er alles andere als begeistert. Doch schließlich verändert Squib Verns Leben für immer.

Die bisherigen Bücher von Eoin Colfer gefielen mir sehr, weil er sehr ungewöhnliche Geschichten schreibt und deshalb war meine Freude groß als ich von seinem neuen Buch erfuhr. Doch leider war es für mich eine Enttäuschung. Denn obwohl das Buch definitiv ungewöhnlich und originell ist, war es nicht mein Fall.

Es fing schon mit der vulgären und derben Sprache an und auch die Witze sind einfach nur vulgär und oft unpassend. Zudem wird der Plot immer mal wieder aus Hookes Perspektive geschildert, der sich jeglichen Gewalt- und Vergewaltigungsphantasien hingibt, was für mich einfach zu viel war. Zwar ist diese Darstellung sehr gut dazu geeignet, um zu zeigen, dass Hooke wirklich der „Bösewicht“ ist, aber dafür hätte es meiner Meinung nach auch gereicht, wenn man einmal seine Gedanken erfährt und nicht immer wieder.

Aber auch die anderen Figuren konnten mich nicht überzeugen. Ich empfand sie als anstrengend und die Gedankengänge als nicht nachvollziehbar. Der Großteil des Plots besteht aus Dialogen, die mir einfach von der Art her nicht gefielen. Auch der Plot wurde meine Erwartungen nicht gerecht. Denn die Grundstory erinnert an ein Jugendbuch und da ich hier epische Fantasy erwartet hatte, war ich sehr enttäuscht. Der Plot ist vohersehbar und meiner Meinung nach nichts besonderes. Wäre die Sprache nicht, hätte ich es tatsächlich für ein Jugendbuch gehalten und dann hätte es mir wahrscheinlich besser gefallen. Die Idee hat Potenzial, aber das wurde meiner Meinung nach verschenkt.

Zudem gibt es viele Szenen, die einfach eklig und zu viel sind und auch die Brutalität ist nicht zu verachten. Zwar kann ich auch mit blutigen Szenen und Gewalt in Büchern leben, aber hier war es mir einfach zu viel. Das Buch sollte wohl humorvoll sein, aber ich denke, entweder man kommt mit dem Humor klar und liebt das Buch, oder man mag den Humor gar nicht und somit auch das Buch nicht. Bei mir traf letzteres zu und so kann ich das Buch nicht empfehlen. Für mich war es ein Flop.

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Doch für mich war es ein Flop. Meiner Meinung nach ist es zu vulgär, eklig, brutal und die Sprache grausam. So vergebe ich hier gerade so zwei Sterne und diese auch nur, weil die Grundidee interessant ist. Wäre es ein Jugendbuch mit entsprechender Sprache, wäre es eigentlich ganz nett gewesen.

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