[Rezension] „Vortex– Die Liebe, die den Anfang brachte“ von Anna Benning

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Fischer Verlag.

Elaine würde alles tun um Bale zu retten. Doch ohne ihre Kräfte ist sie machtlos. Dennoch gibt sie nicht auf. Denn die Armee des Roten Sturms wird immer mächtiger und droht die Welt, wie Elaine sie kennt, für immer zu zerstören. Denn Hawthorne möchte den Urvortex erstarken lassen und somit alles verändern. Dafür braucht er Bale, denn nur er kann ihm helfen zu dem Urvortex zu gelangen. Um das zu verhindern riskiert Elaine alles, doch kann sie Bale und die Welt, wie Elaine sie kennt, retten?

Schon die ersten beiden Bände dieser Trilogie gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und nachdem der zweite Band mit einem unglaublich fiesen Cliffhanger endete, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Ich liebe die Idee der Vermengten und des Urvortexes, aber auch sonst finde ich die hier dargestellte Welt unglaublich fazinierend. Zudem finde ich den hier gewählten Genremix unglaublich toll. Denn die Reihe enthält dystopische Elemente, Science-Fiction-Elemente und Fantasyelemente, aber auch eine Liebesgeschichte durfte hier nicht fehlen. Gerade dieser Genremix macht diese Jugendbuch-Trilogie für mich zu etwas Besonderem.

Zudem mag ich die Protagonisten allesamt unglaublich gerne. Elaine und Bale sind mir einfach ans Herz gewachsen und ich mochte es, wie Elaine alles versucht um Bale zu helfen und dabei herausfindet, woher Bale seine Fähigkeiten eigentlich hat. Doch auch die anderen Figuren konnten mich komplett überzeugen. Die Autorin hat ein Händchen dafür authentische und vielfältige Figuren zu erschaffen.

Der Schreibstil ist erneut sehr atmosphärisch, dabei emotional und leicht und locker zu lesen. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und ich konnte gar nicht anders als das Buch in Rekordzeit zu lesen. Der Plot wird hauptsächlich aus Elaines Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr gelungen fand, weil ich mich so sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Neben Elaines Perspektive erlebt man als Leser, aber auch hin und wieder Bales Perspektive und verfolgt so hautnah, wie es für ihn in der Gefangenschaft ist.

Der Plot ist spannend, abwechslungsreich und zu keiner Zeit vorhersehbar. Ich hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein und erlebte zusammen mit Elaine ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin begeistert, was für eine vielfältige und gut durchdachte Welt die Autorin erschaffen hat und wie hier auch die letzten Fragen geklärt wurden. Das Finale raubte mir den Atem und ließ mich ein wenig wehmütig zurück, denn es ist irgendwie immer schade, wenn so eine gute Reihe einmal endet. Ich bin schon jetzt gespannt, was die Autorin als nächstes schreiben wird und freue mich auf viele weitere Geschichten aus ihrer Feder.

Für mich gehört die „Vortex“-Trilogie definitiv zu meinen Lieblingsbüchern, denn hier stimmt einfach alles. Ich mag die hier dargestellte Welt, den Genremix und die Ideen der Autorin sehr, zudem ist der Schreibstil nach meinem Geschmack und auch die Figuren wissen zu überzeugen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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