[Rezension] „Mit dir leuchtet der Ozean“ von Lea Coplin

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen bei der dtv Verlagsgesellschaft.

Eigentlich ist Penny gar nicht der Typ dafür um in einem All-inclusive-Club auf Fuerteventura zu arbeiten. Doch ihre Freundin Nathalie hat sie dazu überredet. Blöd nur, dass Natalie kurz vorher ausfällt und Penny ganz alleine den Job antreten muss. Als sie dort auf Milo trifft, traut sie ihren Augen kaum. Denn Milo kennt sie von früher. Milo dagegen nutzt die Arbeit auf Fuerteventura um vor seiner Vergangenheit zu fliehen, einer Vergangenheit, die ihn nun durch Penny einholt. Dennoch kann Penny den Kuss nicht vergessen, den sie einst mit Milo erlebt hat, auch wenn er nun mit ihrer Zimmergenossin Helena zusammen ist. Denn seine Gefühle kann man nicht einfach abstellen.

Da mir das letzte Buch der Autorin unglaublich gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk. „Mit dir leuchtet der Ozean“ ist die perfekte Urlaubslektüre und ich mochte das Setting sehr, zumal es einfach das Fernweh weckt. Die Beschreibungen von Fuerteventura und Pennys Arbeit da, empfand ich als sehr atmosphärisch und bildhaft und so hatte ich das Gefühl hautnah mit dabei zu sein.

Zudem war mir Penny sehr sympathisch und ich konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen, zumal sie eher etwas ruhiger und introvertrierter erscheint. Nachdem sie ihr Studium abgebrochen hat, wirkt sie noch etwas haltlos und muss sich auch erst auf Fuerteventura zurechtfinden. Als sie auf Milo trifft, kommen alte Erinnerungen und Gefühle wieder hoch. Penny und Milo haben beide ihr Päckchen zu tragen und einiges in ihrer Vergangenheit erlebt, was sie sehr authentisch erschienen lies. Auch die anderen Figuren wurden meiner Meinung nach überzeugend dargestellt.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, aber auch sehr jugendlich und einfach gehalten. Ich mochte es, dass der Plot abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Milo und Penny erzählt wird und so habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen.

Der Plot bot zwar für mich keine wirklichen Überraschungen und mir fehlte das gewisse Etwas, aber dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Mir gefiel besonders, dass es auch Kapitel aus der Vergangenheit der Protagonisten gibt, sodass man sich noch besser in sie hineinversetzen kann und weiß, was damals geschehen ist. Ich finde „Mit dir leuchtet der Ozean“ ist die perfekte Lektüre für zwischendurch und so kann ich das Buch insgesamt empfehlen.

„Mit dir leuchtet der Ozean“ weckt definitiv Fernweh und ich mochte das Setting sehr. Für mich war es die perfekte Urlaubslektüre und ein tolles Buch für zwischendurch, auch wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat und der Plot keine wirklichen Überraschungen bot. Von mir gibt es aber dennoch eine Leseempfehlung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.