[Rezension] „Light it up“ von Stella Tack

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Droemer Knaur Verlag.

Seit einiger Zeit geht Xanders Karriere den Bach runter. Da er keine andere Wahl hat, muss er bei der Netflix-Serie „Light it up“ mitspielen. Doof nur, dass er keine Ahnung vom Schauspielern hat und ausgerechnet seine Ex-Affäre Thalia die Hauptrolle spielt. Denn Thalia ist nicht unschuldig daran, dass seine Karriere kurz vor dem Aus steht. Für Rosie dagegen geht ein Traum in Erfüllung als sie eine Rolle bei „Light it up“ bekommt und sie würde alles für deren Erfolg tun, selbst wenn sie Xander hilft und ihre Cousine Thalia damit verärgert. Allerdings lässt Xander sie nicht so kalt, wie sie es gerne hätte…

Da ich die Bücher der Autorin unglaublich gerne lese und ihren Humor liebe, war meine Freude groß als ich erfuhr, dass Xander seine eigene Geschichte bekommt, da ich ihn schon im Vorband sehr mochte. Besonders seine Liebe zu seiner Schwester Summer finde ich großartig. In „Light it up“ wirkt er zuerst sehr verloren und muss erst seinen Platz finden. Zu Rosie ist er zuerst sehr unfreundlich und zwischen den beiden gibt es diverse hitzige verbale Schlagabtäusche. Ich mochte die Dyamik zwischen den beiden sehr, weil schnell klar wurde, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen und das obwohl Thalia Rosie vor Xander warnt.

Rosie war mir direkt sympathisch, da sie trotz des ewigen Konkurrenzkampfes immer noch auf dem Boden geblieben ist und hilft wo sie kann, selbst wenn sie dadurch noch weniger Schlaf bekommt als sowieso schon. Für ihre Cousine Thalia würde sie fast alles tun und ich fand es toll, wie sie Xander in schwierigen Momenten zur Seite steht. Thalia dagegen war mir von Grund auf unsympathisch, auch wenn ich sie im Laufe des Buches besser verstehen konnte. Alles in allem waren die Figuren meiner Meinung nach authentisch und überzeugend dargestellt. Zudem haben auch die Figuren des ersten Bandes hier einen Gastauftritt, was mir sehr gefiel.

Übrigens ist in diesem Buch auch eine Figur aus der „Green Valley“-Reihe von Lilly Lucas versteckt und wer die Reihe kennt, darf sich meiner Meinung nach über ein gelungenes Crossover freuen. Mir jedenfalls gefiel die Idee unglaublich gut.

Auch der Plot war nach meinem Geschmack und ich muss sagen, dass mir diese Fortsetzung noch besser gefallen hat, als der erste Band. Ich erlebte ein wahres Gefühlschaos und konnte gar nicht anders als mit den Figuren zu fühlen, was durch den eindringlichen und überzeugendem Schreibstil noch zusätzlich ergänzt wurde. Der Plot wird aus Rosies und Xanders Ich-Perspektive geschildert, wobei die von Rosie dominiert, was ich als sehr stimmig empfunden habe. Ich konnte mich wunderbar in die Figuren hineinversetzen und habe das Buch in kürzester Zeit gelesen.

Am Ende gibt es noch so einige interessante Wendungen und ich muss sagen, dass mich Xanders und Rosies Geschichte von vorne bis hinten begeistern konnte und es somit für mich ein echtes Highlight war.

Ich liebe Xanders und Rosies Geschichte und wer den Humor der Autorin mag, sollte sich diese eindringliche und emotionale Geschichte nicht entgehen lassen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, die von Herzen kommt.

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