[Rezension] “Words I Keep” von Josi Wismar

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Heyne Verlag.

Emely liebt es zu lesen und ihre Begeisterung über Bücher zu teilen, deswegen ist sie ein Teil der Bookstagram-Community. Sie braucht nicht viele Menschen um sich, dafür hat sie ihre besten Freunde Lexie und Will. Als sie David begegnet, ist sie von ihm fasziniert. Doch darunter leidet die Beziehung zu ihrer Schwester und Emely muss herausfinden, was sie wirklich will.

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, das ich der Autorin schon lange auf Instagram folge und ich sie sehr sympathisch finde. Als ich mit dem Buch begann, hatte ich das Gefühl, dass es mir gefällt. Ich las direkt 150 Seiten am Stück. Doch als ich danach wieder mit dem Lesen anfangen wollte, fiel es mir schwer. Auf einmal wusste ich gar nicht mehr, was in den 150 Seiten geschah, ich konnte keinerlei Verbindung zu den Figuren aufbauen und hatte wirklich Schwierigkeiten weiterzulesen und da merkte ich, dass mich das Buch wohl doch nicht ganz überzeugen können wird.

Das legte sich zwar mit der Zeit und ich konnte das Buch dank des angenehmen Schreibstils sehr gut lesen. Doch obwohl der Plot aus Emelys Ich-Perspektive geschrieben wurde, konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen. Für mich blieben die Figuren blass und farblos und die Beziehung, die Emely zu ihrer Schwester hat, hat mich schockiert.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht so recht überzeugen. Für mich war der Part mit David eigentlich überflüssig und half eventuell etwas bei Emelys Entwicklung, aber die großen Gefühle konnte ich nicht spüren. Erst das letzte Drittel gefiel mir besser, aber dennoch war ich von diesem Buch eher enttäuscht. Es begann ganz nett und endete recht gut, aber der Mittelteil war für mich leider sehr schwach. Dabei hätte man aus dem Thema einer toxischen Schwesternbeziehung einiges machen können.

Ich werde die Reihe wohl nicht weiterlesen und hoffe, dass es dennoch den einen oder anderen Leser geben wird, der die Geschichte mögen wird, denn ich weiß wie viel Arbeit und Herzblut in ein Buch gesteckt werden.

Leider kann ich dem Buch nur sehr, sehr knappe drei Sterne geben, mit der starken Tendenz zu zwei Sternen. Würde ich halbe Sterne vergeben, wären es wohl zweieinhalb. Es hat wohl einfach nicht meinen Geschmack getroffen und da ich keine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte, werde ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

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