[Rezension] “Kaikos Welt Band 1: Mein Tablet und ich – mehr brauch ich nicht!” von Alessandro Parisi

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Königsberger Verlag.

Kaiko liebt sein Tablet und kann sich einfach nicht davon losreißen. Nicht einmal um mit seiner Familie und seinem Freund Sam in den Vergnügungspark zu fahren oder ins Freibad zu gehen. Doch auf einmal merkt er, dass die Sommerferien schon fast vorbei sind und er alles verpasst hat. Schnell muss er daran etwas ändern.

Dieses Kinderbuch wäre mir wohl nicht aufgefallen, wenn der Autor mich nicht gefragt hätte, ob ich es lesen wollen würde. Mein Sohn war direkt neugierig und als es bei uns ankam, haben wir es an einem Abend durchgelesen. Es lässt sich wunderbar vorlesen und die bunten Illustrationen laden zum gemeinsamen entdecken ein.

Das Thema des Buches ist hochaktuell. Mein Sohn gehört, wie viele andere auch, zu den Kindern, die gerne am Tablet sitzen, ein Handy in der Hand haben oder zocken, weswegen er genau zu der Zielgruppe des Buches passte. Dennoch konnte er Kaiko nicht verstehen und meinte, dass sein Verhalten übertrieben wäre. Denn mein Sohn würde nie seine Sommerferien nur mit dem Tablet verbringen, wenn er so viel erleben kann, wie Kaiko es hier könnte.

Und tatsächlich kann ich verstehen, dass er das Buch für etwas übertrieben hält, denn so sehr er die oben genannten Dinge liebt, würde er für die richtigen Aktivitäten alles stehen und liegen lassen. Dennoch glaube ich, dass es auch Kinder wie Kaiko gibt, die mit diesem Buch zum Nachdenken angeregt werden. Mein Sohn meinte, dass es doch traurig ist, dass Kaiko alles verpasst und ich denke, dass die Botschaft hinter dem Ganzen perfekt vermittelt wird.

Allerdings hadere ich etwas mit der Altersempfehlung, denn ich bin mir sicher, dass mein Sohn mit fünf das Buch nicht gerne vorgelesen bekommen hätte, da es auf einigen Seiten keine Illustrationen und relativ viel Text gibt und er so etwas in dem Alter langweilig gefunden hat. Bestimmt gibt es auch Kinder, die mit fünf gerne solche Bücher lesen, für ihn wäre es nicht das Richtige gewesen. Da er jetzt aber sieben ist, war das Buch perfekt und so können wir es alles in allem empfehlen.

Mein Sohn mochte Kaikos Geschichte sehr und ich finde, dass die Botschaft hinter der Geschichte perfekt übermittelt wird. Von uns gibt es definitiv eine Leseempfehlung, schon alleine weil das Thema des Buches hochaktuell ist.

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