[Rezension] “Emerdale 2: One Side of the Light” von Alexandra Flint

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Taylor und ihre Freunde haben es tatsächlich zur Fraktion geschafft. Doch alles ist anders als erwartet, denn Taylor wird gefangen gehalten und sie glaubt, dass Jo tot ist. Doch schließlich wird sie freigelassen und erfährt auch, was mit Jo geschehen ist. Als Taylor und ihre Freunde von den Plänen von Emerdale erfahren, ist ihnen klar, dass sie handeln müssen. Doch können sie sich auf die Handlungsweisen der Fraktion einlassen?

Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut… Der erste Band war für mich ein absolutes Highlight und das Ende hatte mich sprachlos zurückgelassen. Allerdings muss ich sagen, dass ich diese Fortsetzung etwas schwächer fand.

Es fing schon damit an, dass Taylor auf einmal eine Zwillingsschwester hat und auch, wenn das Ganze recht logisch erklärt wurde, fand ich diesen Punkt doch sehr irritierend. Zudem konnte mich diese Fortsetzung längst nicht so fesseln, wie der erste Band. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Plot etwas mehr in die Länge zog.

Dabei mochte ich die Idee und die Umsetzung erneut sehr. Zumal Taylor eine starke Protagonistin ist, die für die Menschen, die ihr wichtig sind alles tun würde und sich zu helfen weiß. Auch Jos Entwicklung gefiel mir sehr, auch wenn die Beziehung der beiden hier einiges durchmachen muss. Sowieso hat die Autorin ein Händchen für interessante Figuren, die ihre Fehler haben, was sie aber nur liebenswürdiger macht.

Der Schreibstil ist erneut sehr angenehm zu lesen und ich hatte das Gefühl hautnah mit dabei zu sein, sodass ich gar nicht anders konnte als mit Taylor und Jo mitzufühlen. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden geschildert und das war absolut nach meinem Geschmack.

Insgesamt gefiel mir das Buch also trotz meiner Kritik sehr gut, denn der Plot ist abwechslungsreich und interessant, auch wenn er wie schon erwähnt manchmal etwas langatmig ist. Dafür gibt es aber auch viele actionreiche oder sehr emotionale Szenen, die mich darüber hinwegtrösten konnten, sodass ich diese Dilogie definitiv empfehlen kann. Zumal das Ende meiner Meinung nach wirklich gelungen ist.

Zwar hat mir der erste Band besser gefallen, aber auch diese Fortsetzung konnte mich sehr gut unterhalten. Vor allem die Idee dahinter und die Figuren der Dilogie waren nach meinem Geschmack und so kann ich diese Reihe auf jeden Fall empfehlen und freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

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