[Hörbuch-Rezension] „Herzriss“ von Britta Sabbag

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Sanny
und Greg sind ein Paar und bisher sehr glücklich. Doch dann bekommt
Greg einen Plattenvertrag und wittert seine große Chance. Dadurch droht
seine Band auseinander zu brechen und auch Sanny weiß nicht, ob ihre
Liebe eine Chance hat. Gleichzeitig lassen sich ihre Eltern scheiden und
ihre Herzoperation steht an und auf einmal versteht sie sich immer
besser mit dem Schlagzeuger Lex. Schließlich merkt Sanny, dass ihre
Kindheit wohl vorbei ist…

Nachdem mich der erste Band aufgrund der Sprecherin und Sannys Verhalten nicht so wirklich überzeugen konnte, war ich dennoch gespannt darauf, wie es mit Sanny weitergeht und ich muss sagen, dass mir dieser zweite Band besser gefallen hat. Was zum einen daran liegt, dass ich mich an die Sprecherin gewöhnt habe und zum anderen daran, dass Sanny deutlich erwachsener ist, als im Vorband.

Sanny muss sich vielen Problemen stellen und wird dazu gezwungen schneller erwachsen zu werden. Einerseits lassen sich ihre Eltern scheiden, was zu vielen Problemen führt, andererseits hat sie sich endlich zu ihrer Herzoperation entschlossen, gegen die sie sich immer geweigert hat. Ihre Ängste und Sorgen sind durchweg nachvollziehbar und so konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Die Darstellung ihrer ersten großen Liebe, wie da nicht alles perfekt ist und Probleme auftreten, finde ich sehr authentisch und realitätsnah und die Protagonisten toll ausgearbeitet.
Zwar konnte Greg hier bei mir erst nur Minuspunkte sammeln, weil er ohne Rücksicht auf Verluste agiert und teils sehr unreif wirkt, aber im Laufe des Hörbuches reift auch er.

Der Plot ist durchweg unterhaltsam und wirklich realitätsnah, ohne alles schön zu reden. Es ist eine Geschichte aus dem echten Leben, über Liebe, Trennung, Schmerz, Freundschaft, Ehrlichkeit und mit echten Problemen. Es zeigt, dass es nicht leicht ist Erwachsen zu werden. 

Der
Schreibstil von Britta Sabbag ist für ein Jugendbuch angemessen und sehr
leicht und locker und in Jugendsprache gehalten. Alles wird aus Sannys
Ich-Perspektive geschildert was sehr passend ist. Dazu schafft sie es wunderbar Emotionen zu übermitteln und mich an die Geschichte zu fesseln.

Das Ende bietet einen guten Abschluss und ich konnte das Hören dieses Hörbuches wirklich genießen, auch wenn ich schon längst nicht mehr zu der Altersgruppe der Geschichte gehöre.

„Herzriss“ hat mir deutlich besser gefallen, als sein Vorgänger. Es ist ein Geschichte aus dem echten Leben und Sanny wird hier deutlich erwachsen. So konnte ich dieses Hörbuch wirklich genießen und kann es jedem empfehlen, der solche Geschichten mag.

  • Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Reihe.
  • Das gleichnamige Buch ist beim Bastei Lübbe Verlag erschienen.
  • Eine Leseprobe ist hier finden: Klick
  • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Hier ist ihre Homepage zu finden: Klick

[Hörbuch-Rezension] „Stolperherz“ von Britta Sabbag


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Sanny hat die Schnauze voll davon immer nur die mit dem Herzproblem zu sein. Ihre Mutter übertreibt es mit der Fürsorge und sie ist die totale Außenseiterin. Doch dann färbt sie sich ihre Haare rot und wird auf einmal ausgerechnet von Greg, dem Jungen für den sie schon ewig schwärmt, gefragt, ob sie bei der Bandprobe dabei sein möchte. Und dann passiert das Unglaubliche, sie darf die Band auf der Sommertour begleiten. Blöd nur, dass sie eigentlich zur Kur soll, doch die bläst sie kurzerhand ab und tischt ihrer Mutter eine Lüge auf. Denn den Sommer ihres Lebens möchte sie auf keinen Fall verpassen.

Da ich schon viel Gutes über dieses Buch gehört habe, wollte ich es schon länger einmal lesen. Jetzt hatte ich die Gelegenheit das Hörbuch zu hören und war sehr gespannt darauf.
Doch der Beginn des Hörbuches war so gar nichts für mich. Zum einen lag es an der Sprecherin, da es weibliche Hörbuchsprecher meistens extrem schwer bei mir haben und zum anderen an Sanny, die immer nur jammert, trübsal bläst und ach so arm dran ist. Sie ging mir tierisch auf die Nerven, denn neben dem Jammern beschreibt sie viel ihre so tollen Mitschüler. Zwar hat sie es mit ihrem Herzfehler nicht leicht, aber es ist kein Grund keine Freunde zu haben. Sie schottet sich von sich aus ab. Doch im Laufe des Buches wächst sie über sich hinaus, wird mutiger und irgendwann mochte ich sie richtig gerne. 

Was ich sehr authentisch finde, ist, dass Sanny gegen ihre Therapien und ihre Mutter rebelliert. Sie ist eh in der Pubertät und ich als Kinderkrankenschwester habe es schon oft erlebt, dass chronisch kranke Jugendliche irgendwann die Nase voll von allem haben und alles verweigern, obwohl das ihnen schadet. Deshalb passt es wunderbar, dass Sanny ihre Mutter anlügt und die Kur absagt. 
Die anderen Charaktere konnten mich insgesamt überzeugen, auch wenn deren Beweggründe manchmal etwas seltsam sind. So hat es mich gewundert, wie schnell die Band sich entschieden hat Sanny mit auf Tour zu nehmen. Doch das hat seine Gründe, die man später versteht.

Der Plot ist teilweise etwas vorhersehbar, aber doch unterhaltsam und nachdem ich mit Sanny und der Sprecherin warm wurde, auch wirklich gut. Vor allem für die gedachte Altersgruppe dürfte es genau das Richtige sein. Es handelt von der ersten Liebe, Freundschaft, Einsamkeit und die Probleme, die eine chronische Krankheit verursachen.

Und obwohl ich am Anfang so meine Probleme mit der Sprecherin hatte, hat sich das irgendwann gelegt, denn sie spricht sehr angenehm und ihre Betonungen sind angemessen und sie macht einen guten Job. Ich höre nur einfach lieber männliche Sprecher und kann männlichen Sprechern besser folgen, nur wäre hier ein männlicher Sprecher natürlich unpassend gewesen.
Der Schreibstil von Britta Sabbag ist für ein Jugendbuch angemessen und sehr leicht und locker und in Jugendsprache gehalten. Alles wird aus Sannys Ich-Perspektive geschildert was sehr passend ist.

Das Ende bietet noch einmal richtig Nervenkitzel, Spannung und eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte und Sanny geht reifer aus der Geschichte heraus, sodass ich mich trotz meiner Anfangsschwierigkeiten sehr auf den zweiten Band freue.

„Stolperherz“ ist vor allem für die gedachte Altersgruppe genau das Richtige. Leider hatte mich Sanny am Anfang sehr genervt und die Sprecherin hatte es mit mir nicht einfach und obwohl sich das Hörbuch und auch Sanny im Laufe des Hörbuches gesteigert haben, kann ich nur gute 3 Sterne vergeben. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Band, da ich mich nun an die Sprecherin gewöhnt habe.

  • Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Reihe, Band 2 „Herzriss“ ist bereits erschienen.
  • Das gleichnamige Buch ist beim Bastei Lübbe Verlag erschienen.
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