[Rezension] „Nova und Avon 1- Mein böser, böser Zwilling“ von Tanja Voosen

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Nova ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, doch sie hat keine Freunde und ist tollpatschig. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, hat sie auch noch mega peinliche Eltern. Eines Tages soll sie eine Wahrsagerin bestehlen, allerdings wird sie erwischt und mit einem Fluch belegt. Ab da hat sie noch mehr Pech als sowieso schon und auf einmal taucht ein böser Zwilling auf und macht ihr das Leben zur Hölle.

 

 

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut, da ich den Humor von Tanja Voosen sehr mag. Zwar gehöre ich schon längst nicht mehr zur Zielgruppe ihres neuesten Werkes, aber dennoch konnte mich dieses Kinderbuch sehr gut unterhalten. Es befasst sich mit den typischen Problemen eines Kindes in Novas Alter, die erste große Liebe, Freundschaft, peinliche Eltern und dem Wunsch dazuzugehören. Kombiniert wird das ganze mit einem bösen Zwilling und einem Fluch. Die Kombination und die Idee dahinter konnte mich überzeugen.

Diese Probleme hat die Autorin authentisch und liebenswert dargestellt, sodass ich denke, dass sich Mädchen in dem Alter von Nova perfekt mit ihr indentifizieren können. Nova war mir gleich sympathisch und ich konnte mir ihr fühlen. Mit ihren schrulligen Eltern und ihrer Tollpatschigkeit hat sie es wirklich nicht leicht. Und natürlich machen sich auch einige Klassenkameraden über sie lustig.
Als Nova Fee kennenlernt entwickelt sich eine tolle Freundschaft und besonders Fee gefiel mir als Figur. Sie war witzig, spritzig und einfach toll.
Aber selbst den bösen Zwilling Avon fand ich spannend. Sie ist das genaue Gegenteil von Nova und macht ihr das Leben schwer.

Allerdings hatte es mich gewundert wie lange es dauert, dass Avon und Fee überhaupt auftauchen. Ich dachte, dass beide früher auf der Bildfläche erscheinen, aber das dauert recht lange, was ich etwas schade fand. Aber sobald die beiden in dem Buch vorkamen, konnte es mich komplett überzeugen.
Es ist ein Buch mit einem ganz besonderen Witz und Charme, das aber ganz nebenher zeigt wie wichtig Freundschaft ist.

Der Schreibstil gefiel mir
unglaublich gut, sodass ich direkt in der Geschichte drin war und kaum
aufhören konnte zu lesen. Tanja Voosen schreibt witzig, spritzig, mit
einer ordentlichen Portion Sarkasmus und auf eine erfrischende Art, die
mich einfach begeistern konnte. Selten habe ich bei einem Buch so oft
grinsen, schmunzeln und lachen müssen. Aber auch alle anderen Emotionen werden
unglaublich gut dargestellt, sodass ich permanent mit Nova mitfühlen
konnte. Alles wird aus Novas Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

 

Dieser erste Band konnte mich insgesamt sehr gut unterhalten. Es ist ein Buch voller Witz und Charme, mit einer tollen Idee und einer Protagonistin mit der sich Gleichaltrige identifizieren können dürften.

  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer  Reihe.
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[eBook-Rezension] „Sternenmeer“ von Tanja Voosen


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Lauries Eltern streiten sich ständig und sie befürchtet, dass sie sich scheiden lassen. Ihre Familie ist schon längst keine richtige Familie mehr. Und als wäre das nicht schon genug, soll sie ihre Ferien in dem Sommercamp in dem ihr Onkel arbeitet verbringen und dort arbeiten. Sie versucht das mit allen Mitteln zu verhindern, doch dann küsst sie aus Versehen den Falschen und er ist der Bruder ihrer besten Freundin. Als Derek dann auch im Sommercamp arbeitet, muss sie sich ihren Gefühlen stellen. Doch nicht nur Derek macht ihr zu schaffen. Alek, ein anderer Campteilnehmer, verhält sich ihr gegenüber äußerst merkwürdig…

Nachdem mir „Emily lives loudly“ und die Kurzgeschichte „Wir sehen uns gestern“ von Tanja Voosen mehr als gefallen hat, war ich gespannt auf dieses neue Werk, das sie als Indie-Autorin und somit komplett ohne Verlag herausgebracht hat. Doch auch „Sternenmeer“ kann sich sehen lassen.

Es beginnt damit, dass man als Leser Laurie näher kennenlernt, die sich in den Kopf gesetzt hat irgendetwas anzustellen, damit sie nicht ins Sommercamp muss. Eigentlich ist sie eine brave Schülerin, doch damit ihre Eltern sie wahrnehmen und mal aufgerüttelt werden, möchte sie einen der schlimmsten Jungs der Schule küssen und sich dabei erwischen lassen. Doch dann küsst sie aus Versehen Derek, den Bruder ihrer besten Freundin, den sie eigentlich nicht mal leiden kann. Ab dann entdeckt sie Gefühle, die sie vorher nicht wahrgenommen hat und hat noch ganz andere Probleme als ihre Eltern, die sich vielleicht scheiden lassen. Und auch im Sommercamp geht längst nicht alles glatt.

Ich muss gestehen, dass mir Laurie am Anfang etwas auf die Nerven ging, da sie stur und manchmal etwas eingefahren ist und ihre Probleme die Schlimmsten sind, auch wenn ihre beste Freundin und deren Bruder schon viel schlimmeres erlebt haben. Dennoch ist sie auch sympathisch und ich mag ihre schlagfertige Art. Im Laufe des Buches hatte ich das Gefühl, dass sie sich enorm entwickelt und ab da gefiel sie mir besser.
Derek dagegen ist ein lieber Kerl, den ich gleich mochte, auch wenn er einige Probleme durch seine Vergangenheit hat. Was genau da passiert ist, möchte ich jetzt nicht verraten um nicht die Spannung zu nehmen.
Der wohl interessanteste Charakter ist aber Alek, da er einige Überraschungen bereit hält, auf den ersten Blick sehr sympathisch wirkt, aber dann zunehmend seltsamer. 
Insgesamt sind alle Charakter wunderbar ausgearbeitet und können auf ihre Art überzeugen.

Die Liebesgeschichte des Buches ist teils vorhersehbar, aber dennoch toll, ohne dabei kitschig zu sein. Gefühle werden überzeugend übermittelt, sodass ich mit Laurie fühlen konnte. Aber wer jetzt denkt, dass es nur um die Liebesgeschichte geht, irrt sich. Im Sommercamp gibt es Intrigen, Gefahren, es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Das Buch bietet so viel mehr als eine normale Liebesgeschichte und gerade das mochte ich so daran.

Wie auch in ihren anderen Werken schreibt
Tanja Voosen witzig, spritzig, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und auf eine
erfrischende Art, die mich einfach begeistern konnte. Ihre Bücher sind deshalb teilweise gute laune Bücher. Dennoch gibt es in diesem Buch spannende Abschnitte mit viel Nervenkitzel, was ich vorher nicht erwartet hätte. Alles wird aus Lauries Ich-Perspektive geschildert, was sehr gut zu dem Ganzen passt.

Das Ende bietet einen nervenaufreibenden Showdown, große Gefühle und ein gelungenes Ende. Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen und auch wenn es mir nicht so gut gefallen hat wie „Emily lives loudly“ bot es für mich wahren Lesegenuss mit viel Gefühl.

„Sternenmeer“ ist ein Buch über Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, Intrigen und Gefahren und konnte mich sehr gut unterhalten. Zwar kam es für mich nicht ganz an  „Emily lives loudly“ heran, aber dennoch habe ich es sehr gemocht. Es ist mehr als einfach nur ein Jugendroman und ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Wer das Buch nicht liest, ist selber Schuld, denn damit verpasst man ein tolles Buch einer deutschen Autorin.

  • Hierbei handelt es sich um einen Einzelband.
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[eBook-Rezension] „Emily lives loudly“ von Tanja Voosen

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Die 17-jährige Emily hat einen großen Traum. Sie möchte unbedingt an der Mayenheim Art Academy angenommen werden. Doch ihr erster Versuch war leider kein Erfolg. Sie bekommt allerdings eine zweite Chance. So beginnt sie mit ihrem neuen Projekt und zwar ein Film über das Thema „Liebe und Klischees“, in der Hauptrolle Emily selbst. Dafür möchte sie sich in den besten Freund ihres Bruders verlieben. Leider taucht Austin, der Bad Boy schlecht hin, auf einmal immer da auf, wo Emily ist. Und auch sonst läuft nicht alles nach Plan, denn sie entdeckt dunkle Geheimnisse von denen sie lieber nichts gewusst hätte…

„Emily lives loudly“ gehört zu den wenigen Büchern, die mich neugierig machen konnten, obwohl ich fast nichts lese, wo nicht wenigstens ein bisschen Fantasy drin vorkommt. Das liegt vor allem daran, dass ich den Blog der Autorin unglaublich gerne lese und deshalb schon ahnen konnte, dass mir der Stil des Buches gefallen könnte.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon der Beginn des Buches ist äußerst vielversprechend und irgendwie anders. Es beginnt mit einem Blogeintrag von „Emily lives loudly“, dem Blog der Protagonistin Emily, was sie für mich natürlich gleich sympathisch gemacht hat. Dort erfährt man von ihrem Projekt und wie es dazu kam. Anschließend wird der Plot aus Emilys Ich-Perspektive geschildert, die sich erst einmal vorstellt und ihre Geschichte dem Leser erzählt. Und mit erzählen meine ich erzählen, denn der Leser wird direkt angesprochen mit Sätzen wie z.B. „Wahrscheinlich wird euch der erste Eindruck ziemlich enttäuschen.“, was mir richtig gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist so unglaublich gut, dass ich direkt in der Geschichte drin war und kaum aufhören konnte zu lesen. Tanja Voosen schreibt witzig, spritzig, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und auf eine erfrischende Art, die mich einfach begeistern konnte. Selten habe ich bei einem Buch so oft grinsen, schmunzeln und lachen müssen. Aber auch Emotionen werden unglaublich gut dargestellt, sodass ich permanent mit Emily mitfühlen konnte.

Emily als Protagonistin war mir wie schon erwähnt direkt sympathisch. Mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrem losen Mundwerk konnte sie mich überzeugen. Außerdem wirkt sie trotz ihrem klischeehaften Aussehen kein bisschen klischeehaft, sondern richtig nett und tiefgründig. Ich mag es, wie sie den Leser anspricht und zu durchschauen scheint. 
Ihre Geheimnisse gibt sie erst nach und nach Preis, was zuerst verwirrend wirkt, aber am Ende durchaus zu überzeugen weiß.
Aber auch alle anderen Menschen in Emilys Umfeld haben mir gut gefallen. Es hat richtig Spaß gemacht mehr über sie zu erfahren und Emilys Projekt zu verfolgen.

Obwohl man hier mit einem klischeehaften Plot rechnet, ist „Emily lives loudly“ alles andere als klischeehaft und der Plot konnte mich durchweg fesseln und immer wieder überraschen. Nur wenig ist vorhersehbar und über das Wenige konnte ich hinwegsehen. 
Das Buch endet wie es begonnen hat, mit einem Blogeintrag auf dem Blog „Emily lives loudly“ und einigen Kommentaren zu den Beiträgen, was ich als Abschluss richtig gelungen finde. Ich habe das Lesen mehr als genossen und hoffe, dass Tanja Voosen bald ein neues Buch veröffentlichen wird. 

Obwohl ich eigentlich fast nur Bücher lese in denen auch Fantasy drin vorkommt, konnte mich „Emily lives loudly“ komplett begeistern. Es ist alles andere als eine klischeehafte Geschichte und mit viel Humor, Gefühl, Sarkasmus und einer spritzigen Art konnte es mich begeistern. Jeder, der ein gutes Buch ganz ohne Fantasy sucht, das wunderbar unterhalten kann und irgendwie anders ist, sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen.
Ich habe jede einzelne Seite genossen.

  • Hierbei handelt es sich um einen Einzelband.
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