[Rezension] „Die Prophezeiung des magischen Steins“ von Stephan M. Rother

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[Rezension] „Cat & Cole- Die letzte Generation“ von Emily Suvada

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[Rezension] „Silberschwingen- Erbin des Lichts“ von Emily Bold

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Die fünfzehnjährige Thorn wusste schon immer, dass sie adoptiert wurde. Doch als ihr Geburtstag näher rückt, geht es ihr auf einmal schlecht. Sie kann kaum atmen, hat unerträgliche Schmerzen, vor allem im Rücken und sieht seltsame Wesen mit Flügeln. Als sie erfährt, dass sie nur zur Hälfte ein Mensch ist, wird ihre Welt aus den Angeln gehoben. Denn sie ist zur Hälfte eine Silberschwinge. Doch Halbwesen sind verboten und Thorn sollte es eigentlich nicht geben.

Ich muss zugeben, dass ich von Emily Bold noch nichts gelesen habe, aber da ich so viel gutes gehört habe, war ich sehr neugierig auf ihr neuestes Werk. Schon von Anfang an konnte ich in die Geschichte eintauchen und habe mit Thorn gefiebert, was durch die gewählte Ich-Perspektive nur unterstützt wurde.
Es gibt aber auch einige Perspektivwechsel, die die personale Erzählperspektive von Lucien schildern, der eigentlich Thorns Feind ist und die Rebellen jagt.
Zu den Rebellen gehört Riley, der Thorn über ihre Herkunft und über das aufklärt, was aus ihr werden wird. 
Die Figuren fand ich wirklich gut dargestellt und jeder hat seine Ecken und Kanten. Mich konnte besonders Lucien faszinieren, der eigentlich ein ziemlich fieser und gefährlicher Protagonist ist, der aber dennoch immer wieder Sympathien bei mir wecken konnte.

Leider hat das Buch durch diese Konstellation ein leichtes Feeling einer Dreiecksgeschichte, was ich einfach nicht mag. Auch fand ich es etwas schade, dass fast nur die Liebesgeschichte des Buches im Vordergrund steht. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich das Buch schlecht fand, ganz im Gegenteil. Es ist das erste Buch dieses Jahr, dem ich beinahe die volle Punktzahl gegeben hätte, aber dann doch nur beinahe. Ich hätte mir noch etwas mehr Informationen zu den Silberschwingen, Thorns Familie und den Rebellen gewünscht, auch wenn ich denke, dass da im nächsten Band noch einiges kommen wird. Die Idee der Silberschwingen und der Halbwesen gefiel mir unglaublich gut.

Ich habe das Buch als unglaublich emotional empfunden. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Thorn, Riley und Lucien weitergeht, wie Thorn sich verändert und wie sie alles übersteht, da sie gejagt wird. 
Außerdem liebe ich das Setting des Buches, da London wohl immer meine Herzensstadt bleiben wird und ich schon einige Male dort war. So hatte ich das Gefühl zusammen mit Thorn erneut in London zu sein und sehe die Stadt nun noch einmal mit anderen Augen. 

Unterstützt wurde dieser Eindruck von einem einnehmenden und wirklich toll zu lesendem Schreibstil, der beim Lesen ein wahres Kopfkino entstehen lässt. 

Lange Zeit dachte ich, dass ich weiß, wie sich die Geschichte entwickelt, aber die Autorin hat mich hier eines besseren belehrt, weil es eine unglaubliche Wendung gibt und sowieso tolle Entwicklungen der Figuren stattfinden. Das Ende bietet einen wirklich fiesen Cliffhanger, der mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt.

„Silberschwingen- Erbin des Lichts“ ist nur ganz knapp an meiner Höchstwertung vorbeigeschrappt, denn eigentlich habe ich das Buch geliebt. Es bietet so viele Emotionen und zeigt meine Herzensstadt von einer ganz neuen Seite. Ich liebe die Idee der Silberschwingen und habe mit Thorn mitgefiebert. Nun warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung und muss unbedingt noch andere Bücher der Autorin lesen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasybücher liest, in denen die Liebesgeschichte stark im Vordergrund steht.

[Rezension] „Snow- Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige

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Snow lebt schon Jahre in einer psychiatrischen Anstalt. Jeder ist der Meinung, dass sie verrückt ist und Snow hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Nur Bale weckt noch Gefühle in ihr. Als ein fremder Junge in ihrem Zimmer erscheint und ihr einen Ausweg eröffnet und dann auch noch Bale verschwindet, nutzt Snow die Chance und flieht. So gelangt sie nach Algid, ein Königreich voller Magie und dort erfährt sie, wer sie wirklich ist.

 

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, da ich ein Fan von Märchenadaptionen bin. Ich dachte, dass es sich hierbei um eine Art Märchenadaoption von „Schneewittchen“ handelt, aber es war eher eine Mischung aus „Die Schneekönigin“ und „Alice im Wunderland“, was nicht schlecht sein muss, aber hier konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

Auch der Beginn war für mich schon nicht stimmig. Snow versucht mit sechs Jahren durch einen Spiegel zu gehen und wird dann gleich in eine psychiatrischen Anstalt abgeschoben. Ihre Therapie und dass sie da so lange weggesperrt war, hätte ich vielleicht noch vor einigen Jahren als realistisch empfunden, aber heutzutage wird mit so etwas einfach anders und einfühlsamer umgegangen. Dadurch beginnt das Buch auch sehr bedrückend und düster.

Bis Snow dann nach Algid gelangt. Die Welt fand ich eigentlich recht faszinierend, auch wenn vieles klischeehaft ist, denn Snow ist natürlich die Auserwählte, die mächtiger ist als alle und alles verändern könnte. Auch fand ich die Figuren des Buches wirklich flach und oberflächig dargestellt, es fehlt an Tiefe und so konnte ich kaum mit Snow fühlen.
Außerdem hat es mich genervt, dass sie extrem unentschlossen, ja fast flatterhaft war. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden für wen sie denn nun Gefühle entwickeln soll und da sie reichlich Auswahl hat, war es für mich einfach nur nervig. Zudem ist sie egoistisch und ich habe einfach ihre Gefühle nicht nachvollziehen können.

Um jetzt aber mal etwas positives zu schreiben, muss ich aber noch einmal auf die Welt des Buches eingehen. Diese konnte mich wirklich faszinieren und sie ist toll dargestellt. Es ist eine Welt voller Eis, Schnee und Kälte und es gibt so viel Magie, von Flusshexen bis zu Schneemonstern gibt es reichlich zu entdecken.

Auch den Schreibstil mochte ich, auch wenn er gewöhnungsbedürftig ist, da er kühl und emotionslos erscheint, was aber zum Konzept des Buches passt. Die gewählte Ich-Perspektive fand ich zudem passend. 

In dem Buch gibt es zwar einige überraschende Wendungen und eine gewisse Grundspannung herrscht vor, aber dennoch habe ich mich sehr durch dieses Buch gequält und fand des Plot nicht fesselnd. So kann es auch leider nicht empfehlen, obwohl das Ende wieder deutlich besser war als der Rest des Buches.

 

„Snow- Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ war für mich eine riesige Enttäuschung. Die Idee hat so viel Potenzial, das leider hier nicht genutzt wurde. Weder die Protagonistin, noch der Plot an sich konnten mich überzeugen, einzig die Welt fand ich spannend. So kann ich das Buch leider nicht empfehlen und werde auch nicht den zweiten Band lesen.