[Rezension] Imogen Rose- Portal

Titel: Portal- Die Portal-Chroniken
Autor: Imogen Rose
Genre: Jugendbuch
Verlag: Imogen Rose (27. August 2012)
ISBN: 978-0985676636
ASIN: B0092Y7J40
Taschenbuch: 396 Seiten
Preis: 10,69 €
E-Book-Preis: 3,49 €
 
Kurzbeschreibung:

Komm und finde mich vor zwei Jahren…
Sechs Worte, die den Eishockey spielenden Wildfang Arizona in eine alternative Dimension geschleudert haben. Plötzlich
lebt sie das Leben einer umschwärmten Cheerleaderin. Sie wird aus dem
glücklichen Leben mit ihrem Vater gerissen und in ein neues, fremdes
Leben mit ihrer verhassten Mutter gestoßen. Alle kennen sie als Arizona Darley, aber die ist sie nicht. Sie ist Arizona Stevens. Während
sie versucht, Antworten zu finden, stehen für sie nur zwei Dinge fest:
dass ihre Mutter Olivia irgendwie für alles verantwortlich ist – und
dass sie ihr altes Leben zurückhaben möchte.
Bis sie Kellan trifft… 

 
Rezension

 

Die Geschichte:
 
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der die Vergangenheit von Arizonas Mutter beschreibt. Sie trifft einen Mann zu dem sie sich auf den ersten Blick hingezogen fühlt. Zum Abschied flüstert er ihr den folgenden Satz zu: „Komm und finde mich vor zwei Jahren…“ Dieser auf den ersten Blick merkwürdige Satz wird alles verändern.
Nach dem Prolog lernt man Arizona als 16-jährige Eishockeyspielerin kennen. Eines Tages steigt sie nach der Schule in das Auto ihres Vaters ein, wacht aber in dem Auto ihrer Mutter wieder auf. Schnell merkt sie, dass irgendetwas nicht stimmt, denn ihre Mutter, ihre Schwester und auch sie selbst haben andere Haare als zuvor. Arizona beschreibt sich selber, als Barbie-Arizona, was gar nicht zu der vorigen Arizona passt. Und als wäre das nicht genug, wird sie in ein ihr unbekanntes zu Hause gefahren, mit einem anderen Vater, einem Bruder und einer noch lebenden Großmutter. Zuerst glaubt sie an einen Traum, merkt aber nach und nach, dass es doch kein Traum ist.
Arizona hat nur ein Ziel, sie möchte wieder nach Hause in ihr altes Leben.

Das Buch ist alles in allem anders, als ich erwartet hätte. Nach der Kurzbeschreibung habe ich mit mehr paranormalen Elementen gerechnet, aber außer, dass Arizona durch komische Umstände in ein Paralleluniversum geschickt wurde und dabei etwas in der Zeit zurückgereist ist, geht es hauptsächlich um Teenagerprobleme. Arizona verliebt sich, muss sich in der Schule behaupten, versucht in die Schulmannschaft des Eishockey-Teams zu kommen und hat Probleme mit Freunden und Familie. 

An sich hat das Buch mich dennoch fesseln können, weil es immer mal Abschnitte gab, in denen etwas über die Hintergründe von Arizonas Mutter beschrieben wird. Dazu finde ich es interessant, wie Arizona nach und nach in ihrem neuen Leben zurecht kommt und sich sehr verändert.
Die Liebesszenen gefallen mir auch, sie sind nicht übermäßig kitschig, aber gut in die Handlung eingebettet. Dabei ist die ganze Handlung interessant und es gibt ein paar überraschende Wendungen.
Das Ende war ein guter Abschluss, der Lust auf Band 2 macht.

Die Protagonisten: 
 
Arizona war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und lässt sich nichts so einfach gefallen. Ihre Verwirrung, als sie in dem neuen Leben aufgewacht ist, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings hat es mich irritiert, wie sie mit der Situation umgegangen ist. Zuerst sagt sie, sie möchte unbedingt wieder in ihr altes Leben, doch dann setzt sie alles daran Eishockey zu spielen und sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden. Meiner Meinung nach hätte sie das neue Leben so akzeptieren und glücklich werden sollen oder sich mehr bemühen sollen Antworten zu finden. Sie unternimmt recht wenig, um wieder zurückzukommen.
Ansonsten waren aber alle Protagonisten liebevoll ausgearbeitet und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Zwar gibt es auch ein paar Figuren, die eher blass bleiben, aber das hat mich nicht weiter gestört.
 

Der Schreibstil:  

Der Schreibstil ist jugendlich gehalten, was zu Arizona passt, dazu flüssig und einfach zu lesen. Er vermag zu fesseln und alles wird sehr gut und detailliert beschrieben, so dass man als Leser immer nahe am Geschehen dran ist. Allerdings hat mich die Übersetzung an manchen Punkten etwas gestört, da sie doch sehr einfach gehalten ist. Die meiste Zeit wird die Handlung aus der Ich-Perpektive von Arizona erzählt, aber es gibt auch Passagen aus der Sicht von ihrer Mutter (personaler Erzähler), was mir gut gefallen hat.

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover springt direkt ins Augen und passt zu dem Buch, da es Barbie-Arizona zeigt. Es wirkt stimmig und wunderschön. Allerdings mag ich Cover mit Mädchengesichtern nicht mehr wirklich, weil es zu viele davon gibt.
Der Titel macht neugierig und passt zu dem Oberthema und dem Hintergrund der Geschichte.

Fazit: 
 
„Portal“ ist anders, als ich es erwartet hätte, hat mich aber gefesselt und mir einiges an Lesespaß bereitet.
 

4 Replies to “[Rezension] Imogen Rose- Portal”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.