[eBook-Rezension] Lena Striffler- Kid Force: Akte Bow

 
 

Titel: KID FORCE – Akte Bow

Autor: Lena Striffler
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahre)

Kurzbeschreibung: 
 
Für die drei hochbegabten Freunde Sue, Jenny und Alex plätschert das
Leben vor sich hin. In der Schule langweilen sie sich, und wenn da nicht
ein mysteriöser Brandfall aufzuklären wäre, wüssten sie nur wenig mit
sich anzufangen. Doch alles ändert sich, als sie im Labor von Sues
Mutter, einer Wissenschaftlerin, Zeuge werden, wie ein geheimnisvoller
Stein bei einem Experiment implodiert und sie kurz darauf erkennen, dass
sie über Superkräfte verfügen. Als der Geheimdienst von ihren
Fähigkeiten erfährt, werden sie auf eine Agentenschule geschickt, wo sie
auf Piet und Basti treffen und mit ihnen das Team „Kid Force“ bilden.
Das Agentenleben scheint alle Wünsche zu erfüllen. Doch dann wird Sues
Mutter entführt und die fünf ungleichen Kinder müssen sich auf einer
brandgefährlichen Mission bewähren. 

Quelle: Verlag 

 
 
Rezension

 

Die Geschichte:
 
Sue, Jenny und Alex sind drei hochbegabte Schüler, die in der Schule meist unterfordert sind. Doch eines Tages besuchen die drei, wie so oft Sues Mutter in ihrem Labor. Diese untersucht einen merkwürdigen grünen Stein und als sie kurz das Labor verlässt implodiert dieser. Nur die drei Jugendlichen sind anwesend und diese Tatsache wird ihr Leben für immer verändern. Die drei verändern sich körperlich und mutieren, werden stärker und entwickeln interessante Fähigkeiten. Als sie dann von einer Eliteschule aufgenommen werden, stellt sich heraus, dass sie zu Agenten ausgebildet werden sollen. Doch als Sues Mutter entführt wird, wird aus dem Spaß bitterer Ernst.

Als ich von dem eBook gehört habe, war ich zuerst skeptisch, aber als der Verlag mir berichtete, dass die Autorin erst 16 Jahre alt ist und mit 12 angefangen hat an dem Buch zu schreiben, wurde ich neugierig. Diese Neugierde wurde belohnt. Zwar gibt es viele bekannte Aspekte in dem Buch, wie z.B. die Mutationen oder die Agentenausbildung, aber Lena Striffler hat es geschafft, das Altbekannte interessant und fesselnd zu beschreiben und mit neuen Inhalten zu verweben.
Schnell war ich von dem Geschehen gefesselt und es kam keine Langweile auf. Die Handlung bietet Spannung, aber auch überraschende Wendungen. Dabei ist der Plot gut ausgeklügelt und stimmig und wirkt nicht überzogen oder unlogisch.
Alles wirkt gut recherchiert und durchdacht, was gerade, wenn man bedenkt, wie jung die Autorin ist, beeindruckend ist. 
An manchen Stellen hätte ich mir zwar mehr Details gewünscht und am Ende bleibt noch vieles offen, aber für ein Erstlingswerk einer jungen Autorin, ist das Buch recht gelungen.   

Die Protagonisten: 
 
Die Protagonisten sind allesamt liebevoll ausgewählt und jeder hat seinen eigenen Charme und Eigenarten. Vor allem Sue ist mir schnell ans Herz gewachsen.
Aber hier fehlen mir wirklich ein paar Details. Einige der Hauptprotagonisten bleiben doch sehr blass beschrieben. Vor allem aus Basti und Piet bin ich bis zum Schluss nicht recht schlau geworden. Es werden Hintergründe angedeutet, aber nicht weiter ausgeführt. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht. 

Der Schreibstil:  

Der Schreibstil ist an sich locker und flüssig zu lesen und versprüht viel Humor. Man merkt einfach, dass das Buch von einer Jugendlichen geschrieben wurde, da viel gängige Jugendsprache verwendet wird, was ich aber sehr passend finde.
Allerdings ist das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben, was einem zwar das Gesamtgeschehen näher bringt, aber mich oft verwirrt hat. Gerade zum Schluss gehen die Ereignisse ineinander über. Mal erfährt man was aus Sues Sicht, mal aus Jennys und es ist nie auf den ersten Blick ersichtlich, um wen es jetzt geht. Dieser Punkt ist mir an manchen Stellen aufgefallen und da es wirklich verwirrend war und meinen Lesefluss minimal beeinträchtigt hat, hätte ich mir da eine andere Lösung gewünscht.  

Das Cover/der Buchtitel:
 
Das Cover und der Buchtitel passen perfekt und haben mit dazu geführt, dass ich auf das Buch neugierig wurde.
 

Fazit: 

„Kid Force“ bietet ein paar unterhaltsame Lesestunden und kann trotz einiger Schwächen überzeugen. Für eine so junge Autorin ist es ein recht gelungenes Werk und ich würde mich freuen mehr von Lena Striffler zu lesen.

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