[Rezension] Veronica Roth- Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit

 
 

Titel: Die Bestimmung- Tödliche Wahrheit
Originaltitel: Insurgent

Autor: Veronica Roth
Genre: Jugendluch (vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre)
Verlag: cbt (Dezember 2012)
ISBN: 978-3570161562
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Preis: 17,99 €
 
Kurzbeschreibung:
 
Der Aufstand hat begonnen …

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es
keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe –
ich gehe dorthin, weil ich es will…

Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris‘ Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und
wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen,
die Katastrophe abzuwenden…

Quelle: Verlag 

Rezension

 

Die Handlung:
 
Tris und Four flüchten nach dem Angriff der Ferox, die in einer Simualtion feststeckten, mit ein paar anderen zu den Amite. Die meisten Altruan, zu denen auch Tris Eltern gehörten, sind tot. Nur ihr Bruder Caleb ist ihr geblieben und die Fraktionen rüsten sich zum Krieg. Dabei haben die Unbestimmten, zu denen auch Tris gehört, eine besondere Bedeutung und Tris möchte heraus finden, was dahinter steckt. Die Amite haben es sich zur Aufgabe gemacht neutral zu bleiben und bieten allen Flüchtlingen Schutz, doch dieser Schutz wehrt für Tris und die anderen nicht lange. Und so flüchten sie weiter zu den Fraktionslosen, die ganz anderes sind, als Tris immer dachte…
 
Der Einstieg ist mir zuerst nicht ganz einfach gefallen, was erstens daran liegt, dass es schon etwas her ist, dass ich den Vorband gelesen habe. Zweitens wird man als Leser direkt ins Geschehen hineingeschmissen, ohne das viele Erklärungen folgen, was ich zwar an sich gut finde, aber hier hat das den Einstieg leider erschwert. Und drittens hat es mich irritiert, dass Four von Tris nur noch Tobias genannt wird und ich den Namen erst so gar nicht zu ordnen konnte.
Aber nachdem die ersten Schwierigkeiten überwunden waren, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Handlung geht rasant und voller Spannung weiter.
Dabei gibt es wahnsinnig überraschende Wendungen, so dass die Handlung hier nicht vorhersehbar ist. Vor allem das Ende hat mich sehr überrascht.
Was mir in dem Teil aufgefallen ist, ist der hohe Anteil von Brutalität und Gewalt. Im Vorband gab es den zwar auch schon, aber da war das größtenteils nicht real. Doch hier herrscht Krieg und das merkt man. 
Für ein Jugendbuch finde ich, dass es zuviel Brutalität und Grausamkeit beinhaltet, auch wenn das zum Plot passt. Wäre es kein Jugendbuch, hätte ich den Punkt wahrscheinlich nicht erwähnt, aber so ist es mir doch wichtig.
Die Idee die hinter dem Plot steckt finde ich weiterhin sehr faszinierend und interessant. Manche Askepkte haben mich schon sehr nachdenklich gemacht.
Die Welt in der „Die Bestimmung“ spielt kann man sich durch gute Beschreibungen, aber nicht zu detaillierte Darstellungen gut vostellen.
 
Die Protagonisten: 
 
Tris lebt in ihrer Rolle als Ferox auf. Sie liebt es ihr Leben zu riskieren und übertreibt das des Öfteren. Insgesamt ist sie oft sehr depressiv, was ich aber verstehen kann, da sie gerade ihre Eltern verloren hat, einen guten Freund erschießen musste und nichts mehr so ist, wie es einmal war. Zwischendurch haben mich ihre Handlungen etwas irritiert. Man hat als Leser den Eindruck, dass sie lieber sterben würde und ihr Umgang mit Four/Tobias ist auch nicht so ganz einfach.
Sie verheimlicht ihm viel, so dass sich beide oft streiten und ihre Beziehung alles andere als harmonisch ist.
Über Four/Tobias erfährt man in dem Teil sehr viel. Man lernt ihn näher kennen und versteht ihn durch sein Erlebtes. Er ist mir schon lange sehr sympathisch.
Insgesamt sind die Protagonisten gut ausgearbeitet. Man weiß als Leser nur nie, wer Freund und wer Feind ist. Veronica Roth versteht es den Leser in die Irre zu führen und so haben mich einige Protagonisten doch sehr überrascht.
 
Der Schreibstil:  
 
Der Schreibstil ist düster, rasant, emotional und packend. Dabei aber einfach gehalten, so dass es sich sehr flüssig lesen lässt.
Wie auch der Vorgänger, ist es aus der Ich-Perspektive von Tris geschrieben, so dass man ihre starken Emotionen hautnah miterlebt. Das hat mir sehr gut gefallen.
 

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover passt zum Vorgänger und ist wunderschön gestaltet. Es zeigt das Zeichen der Amite, was zu dem Anfang des Buches passt. Es ist ein echter Blickfänger.
Der Titel passt ebenfalls zu der Reihe und auch zum Inhalt.
 
Fazit: 
 
„Die Bestimmung-Tödliche Wahrheit“ ist für Fans der Reihe ein absolutes Muss. Es überzeugt durch Spannung, starke Emotionen und überraschende Wendungen und hat mir rasante Lesestunden geboten.

 

6 Replies to “[Rezension] Veronica Roth- Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit”

  1. Hallöchen :)
    Hab deinen Blog gerade entdeckt, weil du auch bei Tintenhains Adventskalender dabei bist :)
    jetzt bleib ich als Leser hier, damit ich nicht verpasse hinter welchem Türchen du dich versteckst.

    Wow, "Die Bestimmung 2" schon gelesen, da kann ich ja glatt neidisch werden :) Aber am 10.12. hat auch für mich das Warten ein Ende :)
    Hab ein schönes WE

    Die Lesegiraffe
    http://lesegiraffe.blogspot.de/

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