[Hörbuch-Rezension] „Joyland“ von Stephen King

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Es geht um die Geschichte des jungen Devin Jones, der verlassen und gedemütigt von seiner ersten großen Liebe, entscheidet den Sommer über im Freizeitpark „Joyland“ zu arbeiten um sein Studium zu finanzieren. An einem Ort, „an dem Spaß verkauft wird“. Aber neben Spaß birgt der Park auch Mysterien, wie das Rätsel um den Geist, der in der Geisterbahn spuken soll und dem noch immer frei herum laufendem Mörder. Und auch mit dem Jungen und seiner Mutter, die in der Nähe des Parks wohnen, scheint irgendetwas nicht zu stimmen…

Nach meiner
vorangegangen Rezension zu „Doctor Sleep“, dem Nachfolger
von „Shining“, möchte ich hier direkt damit beginnen,
dass mir „Joyland“ wie eine Art Nachfolger dieser beiden
(Hör-)Bücher vorkam. Es wird zwar – wenn ich mich recht erinnere –
nicht genannt, aber „das Shining“, welches in den beiden
Anderen thematisiert wird, spielt auch in diesem wieder eine große
Rolle. Eine weitere Parallele ist die Wortwahl. Allein wegen dem
ganzen Gerede von „Tölpeln“ habe ich fast schon mit einer
direkten Verbindung zu „Doctor Sleep“ gegen Ende des
Hörbuches gerechnet. 
Die Story steht
aber vollkommen für sich und hat nichts mit Familie Torrens zu tun.
Das soll jetzt kein Negativ-Punkt sein. „Joyland“ selbst
ist eine schöne Geschichte, mit spannendem Ende und ich kann auch
erwähnen, dass ich mir beim Ende des Hörbuchs schon noch eine Träne
verkneifen musste.
Ein bisschen
fraglich finde ich das angegeben Genre. Der Thriller-Anteil hällt
sich eher gering meiner Meinung nach. Joyland trifft mehrere Genre.
Es beginnt wie eine Erzählung a la Forrest Gump und wechselt
irgendwann in Richtung Krimi und/oder Drama. Nur mit Horror hat das Ganze nichts zu tun, womit es sich ganz klar zu allem, was ich von
King sonst gehört habe, doch sehr unterscheidet. Ich denke das
Hörbuch wird mehr den Leuten gefallen, die Geschichten mit Herz und
Happy End wollen, als den eingefleischten Horror- und Thriller-Fans.
Wer meine
Rezension zu „Doctor Sleep“ kennt, weiß im Prinzip schon,
dass ich David Nathan als Sprecher richtig gut finde und dieses Hörbuch
hauptsächlich wegen ihm gekauft habe. Genau wie beim vorigen Hörbuch
hat David Nathan mich nicht enttäuscht und Charaktere und Stimmung der
Geschichte sehr gut wieder gegeben. Anfangs war es aber schon ein
wenig seltsam, dieses Hörbuch in Ich-Perspektive und als Erzählung
der Vergangenheit zu hören. Der „alte“ Devin Jones erzählt
dabei immer wieder auch von späteren Erlebnissen, was dem Hörer ein
zumindest teilweise sicheres Happy-End vorab verrät. Aber wie so oft
gewöhnt man sich schnell an diese Erzähl-Methode, sodass es dem
Hörbuch nicht den Reiz nimmt.

„Joyland“ ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich würde jetzt nicht sagen, dass man es unbedingt gehört haben MUSS, aber eine Kaufempfehlung kann ich dennoch geben, gerade wenn man wie ich das Hörbuch bereits zu reduziertem Preis auf einem Wühltisch findet. Ich bereue den Kauf keinesfalls und gebe „Joyland“ 3 1/2 von 5 Sternen. 

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Eine Hörprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Über den Autor erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Seine Homepage ist hier zu finden: Klick
  • Und hier erfahrt ihr mehr über den Sprecher: Klick 

2 Replies to “[Hörbuch-Rezension] „Joyland“ von Stephen King”

  1. Na guck – mir gehts da eher umgekehrt. Ich find gar nicht die Zeit zum Lesen, also hör ich die Bücher lieber auf dem Weg zur Arbeit :)
    Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß bei Joyland.

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