[Rezension] „Hokuspokus, liebe mich“ von Amy Alward

 
Samantha kämpft um das Überleben des
Familienbetriebes, denn sie ist eine Alchemistin mit Leib und Seele.
Doch seitdem ein Pharmaunternehmen das Meiste künstlich herstellen
kann, braucht kaum einer noch Alchemisten. Erst als die Prinzessin
von Nova, dem Land in dem Samantha lebt, einen Liebestrank einnimmt
und sich in ihr Spiegelbild verliebt, kommt Samanthas große Chance.
Eine Jagd nach dem Gegenmittel wird ausgerufen und dem Gewinner
gebührt Ruhm und Macht. Allerdings versucht auch ihr größter
Konkurrent Zain sein Glück…

 
Schon als ich zum ersten Mal von diesem
Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, da es mal nach einem etwas
anderen Buch klang. Und ich muss sagen es hat mich völlig
begeistert. Schon alleine die dargestellte Welt und das Königreich
Nova, in dem das Morderne mit Magie und Alchemie kombiniert wurde,
konnten mich begeistern und auch die restliche Welt, die Samantha auf
der Suche nach den Zutaten für das Heilmittel bereist, konnte mich
faszinieren. Alles wird atmosphärisch dargestellt und so konnte ich
mir alles sehr bildlich vorstellen.
 
Das Buch beinhaltet locker leichte Unterhaltung, die dennoch spannend ist und auf seine Art überzeugen kann. Ich habe es genossen Samantha dabei zu begleiten, wie sie die seltsamsten Zutaten finden muss und auf Meerjungfrauen, Einhörner und sogar einem Yeti stößt. Das Buch strotzt vor Magie, faszinierenden Wesen und einem Einfallsreichtum der seinesgleichen sucht. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern kann, aber ich liebe es.
 
Wie für ein Jugendbuch typisch gibt es hier auch eine Liebesgeschichte, die zwar vorhersehbar, aber dennoch süß und passend ist. Sie ergänzt den Plot überzeugend, so dass ich das Buch einfach nur empfehlen kann.
 
Die Protagonisten können ebenfalls überzeugen. Besonders Samantha mochte ich sehr, weil sie schlau, einfallsreich und mutiger ist als sie selber denkt. Für ihre Familie würde sie alles tun und sie ist einfach unglaublich sympathisch und toll ausgearbeitet.
Zain dagegen war mir zwar etwas zu glatt und schmierig, aber doch irgendwie süß und liebenswürdig. Schnell versteht man seine Beweggründe, hat aber genau wie Samantha immer wieder Zweifel, weil er ja ihr Konkurrent ist.
 
Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und passt in das gewählte Setting. Vieles wird aus Samanthas Ich-Perspektive geschildert, was das Ganze sehr emotional und fesselnd macht. Es gibt aber auch Abschnitte, die aus der Perspektive der Prinzessin geschrieben sind (personaler Erzähler), was eine gute Ergänzung ist.
 
Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss. Auch wenn mir zuvor schon klar war wie es endet, habe ich den Weg dahin genossen. Ich bin zwar etwas traurig, dass Samanthas Abenteuer schon zu Ende ist, aber da es der Auftakt einer Reihe ist, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung.
 

„Hokuspokus, liebe mich“ konnte mich sehr überraschen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so begeistert davon sein würde, aber es war für mich ein wahres Highlight voller faszinierender Ideen und einem Plot der mich in seinen Bann konnte. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach einer
süßen Fantasygeschichte mit einem spannenden Plot sucht.

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