[E-Book-Rezension] „Göttertochter- Das Kind der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf

 
Liora Vivian Götterkind ist einsam. Als Kind der Jahreszeitengötter hat sie besondere Fähigkeiten. Sie ist die Tochter des Frühlingsgottes Aviv und der Sommergöttin Ilea. Aber nicht nur das sorgt für Einsamkeit. Dadurch, dass sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, wird sie nur noch mehr gemieden. Niklas ist der Schulschwarm schlechthin und die anderen Mädchen sind neidisch. Dabei ist Niklas wirklich nur ein Freund, denn Liora liebt jemanden den sie nicht lieben darf.
 
 

Die Jahreszeiten-Reihe gehört zu den Büchern bei denen man einfach unglaublich mitfiebern muss. Es ist eine Reihe voller Dramatik, Romantik und großen Gefühlen und so war ich gespannt auf dieses Spin-off, das sich mit dem Schicksal von Liora befasst, die man schon aus „Tagwind“ kennt als sie noch klein war.

In diesem Spin-off ist sie fünfzehn und sie war mir gleich sympathisch. Sie hat es durch ihre Abstammung trotz ihrer Fähigkeiten nicht leicht, aber wirkt weder abgehoben, noch eingebildet. Ihre ganze Art konnte mich überzeugen. Aber auch die anderen Figuren mochte ich und ich fand es toll hier auch viele Figuren der Vorbände wiederzusehen.

Das Setting des Buches ist einfach grandios und ich liebe es mit welcher Detailverliebtheit die Autorin Hemera geschaffen hat. 
Der Plot an sich konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der bei den Vorbänden, weil es Zeitsprünge gab, die mich zuerst etwas irritiert haben. Aber im Laufe des Buches wurde das zunehmend logischer und es gefiel mir gut. Liora muss einiges durchmachen bis zu ihrem Happy End. Alles ist sehr emotionial, mitreißend und fesselnd und ich habe es genossen mit ihr noch einmal nach Hemera zurückzukehren.
Besonders die Familiengeschichte von Liora fand ich spannend, auch wenn die ganzen Namen nicht immer einfach zu merken waren.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig und bildgewaltig, mit starken Emotionen und einer besonderen Sicht auf die Dinge. Dabei is alles so leicht und locker zu lesen, dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Der Plot wird aus der Ich-Perspektive von Liora erzählt, wechselt sich aber mit einer anderen Ich-Perspektive ab.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss und ich freue mich jetzt schon auf weitere Werke der Autorin.

 
Dieses Spin-off konnte mich sehr gut unterhalten, auch wenn es für mich nicht ganz an die Vorbände heranreicht. Dennoch habe ich die erneute Reise nach Hemera genossen und kann diese Reihe nur jedem empfehlen.
 

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