[Rezension] „Spinnenfeuer- Elemental Assassin 6“ von Jennifer Estep

 

Mab Monroe ist endlich besiegt und Gin dürfte eigentlich endlich aufatmen. Allerdings weiß nun jeder, dass sie die Spinne ist und so wird sie immer wieder angegriffen. Als sie genug davon hat, beschließt sie Urlaub zu machen. Doch kaum in Blue Marsh angekommen, erfährt sie, dass die beste Freundin ihrer Schwester in Schwierigkeiten steckt und auf einmal steht sie einem neuen und gefährlichem Feind gegenüber.


Ich liebe die „Elemental Assassin“-Reihe und war so unglaublich gespannt auf diese Fortsetzung. Allerdings hatte ich ein bisschen Angst, dass nach Mabs Tod die Luft raus ist und mich diese Reihe nicht mehr begeistern kann. Zum Glück wurde ich hier eines Besseren gelehrt, denn auch diese Fortsetzung konnte mich voll und ganz überzeugen.

Man begleitet Gin, die die Nase voll davon hat andauernd überfallen zu werden und Menschen zu töten. Sie tötet schon längst nicht mehr für Geld. Deshalb reist sie mit ihrer Schwester nach Blue Marsh und erlebt, dass diese dort ein ganz anderes Leben geführt hat. Bria ist dort aufgewachsen und ihre beste Freundin ist wie eine Schwester für sie. Und schon steckt Gin einmal mehr wieder in Schwierigkeiten und muss sich einem gefährlichem Vampir stellen. Dabei überschätzt sie sich maßlos selbst, was zu mehr als gefährlichen Situationen führt. Aber ich muss sagen, gerade diese Selbstüberschätzung macht sie für mich menschlich und liebenswert. Und das obwohl sie eigentlich nicht immer eine Sympathieträgerin ist. Sie ist aufbrausend, teils vorlaut und tötet ohne mit der Wimper zu zucken. Das führt auch zu einigen Problemen mit ihrer Schwester, da diese Detective ist.
Ich mag die Figuren des Buches unglaublich gerne, einfach weil sie mal komplett etwas anders sind als in so vielen anderen Büchern.

Zwischendurch habe ich befürchtet, dass es eine Dreiecksgeschichte gibt, weil Detective Donovan Caine auftaucht, mit dem Gin eine Affäre hatte und der sie schließlich verlassen hat. Aber zum Glück wird sie sich irgendwann über ihre Gefühle klar. Sowieso hat sich Gin im Laufe der Reihe toll entwickelt.
Das Setting ist gewohnt genial und auch die Darstellung des Vampirs war spannend. Jennifer Estep kombiniert altbekanntes mit neuen Ideen und besonders Gins Fähigkeiten können mich immer noch faszinieren.

Der Schreibstil ist ebenfalls großartig, aber auch erwachsener als bei den
Jugendbüchern der Autorin. Alles wird aus Gins Ich-Perspektive geschildert und da sie vorlaut und aufbrausend ist, ist der Schreibstil passend für sie und der düsteren Welt in der sie lebt. Das Buch ist sehr atmosphärisch und Jennifer Estep schafft es grandios die Gefühle der Protagonisten zu übermitteln.

Der Plot ist spannend, actionreich, teils blutig, aber auch emotional. Gin findet hier viel über sich selber und ihre Freunde heraus. Und auch die eine oder andere prickelnde Szene zwischen Owen, Gins jetzigem Freund, und Gin findet seinen Platz in dem Buch.
Das Ende bietet einen grandiosen Abschluss und ich freue mich schon jetzt auf Gins nächstes Abenteuer.


Auch dieses Abenteuer von Gin konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Ich liebe diese Reihe und finde, dass jeder mal einen Blick riskieren sollte. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Abenteuer mit Gin und ihren Freunden.

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