[Rezension] „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ von Sabine Schoder

Das Copyright vom Cover liegt beim Fischer Verlag.

Viki und Jay sind endlich glücklich miteinander. Sie wohnen zusammen in Vikis Wohnung und alles könnte perfekt sein. Doch dann fängt Jay an sich heimlich zu duschen und weicht Vikis Fragen aus. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus und versucht über sein Handy etwas herauszufinden. Als die beiden sich daraufhin streiten, schmeißt Viki Jay kurzerhand raus, sie ist sich sicher, dass er ein Affäre hat. Sonst würde er ihr doch sagen was los ist, oder?

Wie habe ich dieses Buch herbeigesehnt. Der Vorgänger „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ gehört immer noch zu meinen absoluten Highlights und hatte mich mitten ins Herz getroffen. So war ich unglaublich gespannt, wie es mit Viki und Jay weitergeht. 
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang das Gefühl hatte, dass die Konflikte unrealistisch, aus der Luft gegriffen und übertrieben sind. Jay und Viki sind schon so lange ein glückliches Paar und völlig vernarrt ineinander und da finde ich, dass die beiden einfach mal reden könnten. Dass Jay auf stur macht und Viki ihn direkt rausschmeißt, fand ich für so eine Beziehung einfach übertrieben.

Doch nach und nach konnte mich das Buch dann doch abholen, da irgendwann andere Sachen im Fokus stehen, die viel wichtiger sind. Außerdem wollte ich wissen, was der Prolog zu bedeuten hat, bei dem Jay im Krankenhaus liegt. 
Toll finde ich zudem wie Jay und Viki sich seit dem letzten Band ein Leben aufgebaut haben. Jay hat einen Neuanfang geschafft und Viki ihre Vergangenheit größtenteils überwunden. Die ganze Zeit habe ich gehofft, dass die beiden wieder miteinander reden und sich wieder vertragen, denn beide zusammen sind ein absolutes Traumpaar.

Über allem schwebt Jays Geheimnis, was auch für eine gewisse Spannung sorgt, auch wenn ich mir früh denken konnte, was dahinter steckt. Man durchlebt als Leser erneut eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich konnte gar nicht anders als mit den Figuren zu fühlen, vor allem weil beide mir echt ans Herz gewachsen sind und sie so authentisch ausgearbeitet sind. Dazu gibt es einen ziemlichen Schockmoment und auch das Thema Freundschaft stand stark im Mittelpunkt, was mir wirklich gefiel.

Unterstützt wird das Ganze durch einen emotionalen und großartigen Schreibstil, der mir teilweise echte Gänsehaut bescheren konnte. Der Plot wird aus verschiedenen Ich-Perspektiven geschildert, wobei ich besonders die Perspektive von Jays Hund Kid unterhaltsam fand. Aber auch Vikis beste Freundin Mel und Jays Kumpel Dave kommen zu Wort und natürlich Jay und Viki selbst und noch eine andere Figur. Diesen Wechsel fand ich sehr unterhaltsam.

Und auch sonst hat das Buch viel zu bieten und auch wenn es nicht ganz mit dem Vorband mithalten kann, fand ich es doch richtig, richtig gut und kann es jedem empfehlen. Vor allem das Ende hat es mir angetan und ich bin froh, dass ich noch einmal Viki und Jay begleiten konnte.

„So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ konnte zwar nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten, aber dennoch habe ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht und echte Gänsehautmomente erlebt. Die Autorin kann einfach wunderbar Gefühle übermitteln und ich habe es genossen Viki und Jay noch einmal zu begleiten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

2 Replies to “[Rezension] „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ von Sabine Schoder”

  1. Huhu liebste Mandy,

    ich fand den zweiten Band auch einfach großartig. Dass die beiden nicht einfach miteinander reden hat mich auch ein wenig gestört. Die zwei sind aber ja noch so jung, von daher machte es das dann doch wieder realistisch für mich. Die Perspektivwechsel mochte ich auch sehr und das Ende ist einfach mega!!!

    Liebe Grüße,
    Ally

    1. Huhu Ally,
      schön, dass dir Band 2 so gut gefallen hat. :) Mit dem Alter hast du zwar recht, aber die beiden wirken oft auch einfach älter, aber zum Glück hat mich das nicht zu sehr gestört und das Ende ist wirklich genial.
      LIebste Grüße
      Mandy

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