[Rezension] „Die Blutkönigin“ von Sarah Beth Durst

Das Copyright vom Cover liegt beim Penhaligon Verlag.
 
Von jetzt auf gleich bricht Daleinas Welt auseinander. Denn die Elementargeister fallen über ihr Dorf her und nur wenige überleben. Daleina und ihre Familie entkommen dabei nur knapp dem Tod und das auch nur, weil sie ihre Gabe entdeckt. Sie kann mit den Elementargeistern reden und sie kontrollieren. Doch ihre Gabe ist schwach und dennoch könnte sie den Platz der Königin einnehmen um die Elementargeister zu kontrollieren. Allerdings ist die Ausbildung hart und gefährlich.
 
 
„Die Blutkönigin“ entführt den Leser in das Königreich Renthia. Dort gibt es die Elementargeister, gegen die die Menschen keine Chance haben. Nur die Königin hat Macht über sie und kann sie kontrollieren. Diesen Weltenentwurf fand ich komplett faszinierend und besonders die Beschreibungen der verschiedenen Elementargeister fand ich grandios.
 
Man begleitet hier Daleina, die zuerst nur zehn Jahre alt ist, über Jahre hinweg. Erlebt wie sie ihr Dorf verliert, ihre Gabe kennenlernt und beschließt diese zu trainieren, obwohl sie wenig Chance auf Erfolg hat. Sie ist in dem Punkt wirklich ungewöhnlich. Normalerweise sind Protagonisten in solchen Büchern stark und mächtig, auch wenn sie es zuerst vielleicht nicht wissen. Doch bei Daleina ist die Gabe wirklich nicht stark ausgeprägt, aber ich fand es grandios, wie sie sich dennoch nie unterkriegen lässt und nicht aufgibt.
Meister Ven ist derjenige, der Daleina, nachdem ihr Dorf zerstört wird, findet. Zunächst hat er nicht vor sie auszubilden, aber dann entschließt er sich doch ihr Mentor zu werden. Seine Beweggründe fand ich sehr faszinierend.
 
Der Schreibstil ist wortgewandt, atmosphärisch und dabei leicht und locker zu lesen. Ich konnte mir die unbekannte Welt wunderbar vorstellen und vor meinem Auge entstand ein wahres Kopfkino.
Der Plot wird hauptsächlich aus der pesonalen Erzählperspektive von Daleina geschildert, es gibt aber auch einige Perspektivwechsel, die die Perspektiven anderen Figuren darstellen, was mir gut gefallen hat.
 
Der Plot an sich ist ereignisreich und die Idee dahinter nach meinem Geschmack. Toll fand ich auch, dass hier mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, was bei solchen Büchern ja sonst oft der Fall ist. Das Hauptaugenmerk liegt wirklich auf Daleinas Entwicklung und Ausbildung und den Elementargeistern.
Das Spannungsniveau des Buches ist relativ gering und dennoch war ich durchweg gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. 
Gerade zum Ende hin passieren überraschende und unerwartete Dinge, so dass ich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte.
 
 
„Die Blutkönigin“ konnte mich vor allem durch die Idee und den Weltenentwurfes begeistern, aber auch die Protagonistin und dass hier keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, war nach meinem Geschmack. Ich kann dieses Buch jedem Fantasyfan ans Herz legen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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