[Rezension] „Die Krone der Sterne- Hexenmacht“ von Kai Meyer

Das Copyright vom Cover liegt beim Fischer Verlag.

Iniza und ihre Freunde konnten dem Hexenorden entkommen und sich auf dem Piratenplaneten Noa in Sicherheit bringen. Mittlerweile ist ihre Tochter geboren und sie haben sich auf dem Planeten eingelebt. Doch sie ahnen nicht, dass die Welt, wie Iniza und ihre Freunde sie kennen im Umbruch ist und der Orden der Gottkaiserin auf gefährlichen Wegen wandert. Als das Leben von Tanys, der Tochter von Iniza und Glanis, in Gefahr ist, zögern sie nicht lange und handeln.
 
 
Da mich schon Band eins dieser Reihe unglaublich begeistern konnte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Vor allem Inzias Schicksal hat es mir angetan, aber ich war auch neugierig, was die anderen Figuren erwartet. Der Weltenentwurf dieser Reihe ist grandios und konnte mich einmal mehr überzeugen. Denn hier werden Details noch weiter ausgearbeitet, man erfährt noch mehr Hintergründe und ich mag die Vermischung von Science-Fiction- und Fantasyelementen und dass man dieses Buch eigentlich schwer einem Genre zuordnen kann.
 
Wie auch im Vorband, passiert in diesem Buch unglaublich viel. Es ist einige Zeit seit dem ersten Band vergangen. Viele begonnene Handlungsstränge werden weitergeführt, neue tauchen auf, es gibt die überraschensten Wendungen und von spannenden Raumschlachten bis hin zu emotionalen und ruhigeren Szenen ist alles dabei. Es ist ein vielschichtiges und faszinierendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte.
 
Die Figuren des Buches konnten mich ebenfalls überzeugen, vor allem Shara Bitterstern und Kranit, die mir im ersten Band nicht wirklich sympathisch waren, sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Selten habe ich so vielschichtige und überraschende Figuren auf ihrem Weg begleitet und Shara und Kranit machen insgesamt eine tolle Entwicklung durch und sind zu Menschen geworden, denen Iniza und Glanis vertrauen können. Außerdem mag ich die Schlagabtäusche zwischen den beiden, die für viele humorvolle Stellen sorgen.
Aber auch Iniza und Glanis habe ich sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Sie würden alles für ihre Tochter tun, was mich direkt für die beiden gewinnen konnte.
Neben den vieren gibt es aber noch zahlreiche andere Figuren, die entweder Antipathie in mir wecken konnten, Skepsis hervorriefen oder neugierig machten.
 

Der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Kai Meyer schreibt einfach grandios, verfasst wie schon erwähnt die unterhaltsamsten Schlagabtäusche und er kombiniert große Gefühlen mit einer tollen Atmosphäre. Ich hatte das Gefühl alles hautnah zu erleben und ein wahres Kopfkino vor Augen. 

Das Ende fand ich ebenfalls grandios, alles endet in einem spannenden und actionreichen Showdown mit einem ziemlichen Cliffhanger, nach dem ich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte.

 
„Die Krone der Sterne- Hexenmacht“ war für mich ein echtes Highlight. Hier stimmt alles vom Weltenentwurf, bis hin zu den Figuren und dem Schreibstil. Ich fand diese Fortsetzung grandios und kann sie einfach empfehlen.

2 Replies to “[Rezension] „Die Krone der Sterne- Hexenmacht“ von Kai Meyer”

  1. Hallo Mandy,

    ich habe das innerhalb von 3 Tagen regelrecht verschlungen und kann deine Meinung nur bestätigen. Ich bin ebenfalls sehr begeistert und fiebere dem letzten Band sehnsüchtig entgegen.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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