[Rezension] „Demon Road- Finale infernale“ von Derek Landy

Das Copyright vom Cover liegt beim Loewe Verlag.

Amber wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als sich endlich an ihren Eltern zu rächen. Doch nun ist sie die Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons und muss seine Aufträge erfüllen, was für sie sehr frustrierend ist. Dennoch hat sie nicht vor ewig dem Leuchtenden Dämon zu dienen und schmiedet schon ganz eigene Pläne um ihm zu entkommen.

 

Bisher konnten mich die Bände der „Demon Road“-Trilogie nie ganz überzeugen, doch dieser Abschluss ist genial. Nicht nur, dass ich das Setting des Buches sehr mag und ich Amber und Milo richtig ins Herz geschlossen habe, nein, dieser Band hat so viel mehr zu bieten und ist trotz der Action und der blutigen Szenen überraschend tiefgründig.

Zwar stehen auch hier Kämpfe, Action, Blut und Tod im Vordergrund, aber ganz nebenbei befasst sich der Autor mit viel tiefgehenderen Themen, wie Selbstzweifel, Selbsthass und der Wunsch etwas besseres zu sein. Amber hat seit dem ersten Band eine enorme Entwicklung durchgemacht, akzeptiert nun ihr Dasein, hat aber auch mit den Folgen davon zu kämpfen, dass sie das Blut des Leuchtenden Dämos trinkt. Denn obwohl sie davon stärker wird, hat es einen unheimlichen Nebeneffekt und sie unterhält sich immer wieder mit ihrer dämonischen Seite, die ihr erscheint. 

Das führt zu interessanten Dialogen. Sowieso konnten mich die Dialoge und der schwarze Humor des Buches erneut begeistern. Derek Landy schreibt trotz des blutigen Themas mit so viel Witz und Einfallsreichtum, kann Emotionen wunderbar darstellen und mit seiner ganz besonderen Art die Dinge zu schreiben fesseln. Ich liebe seinen Schreibstil.

In diesem Band kommen gefühlt noch einmal alle Figuren vor, die man aus den Vorbänden kennt, was alle Handlungsstränge zu einem gelungenen Abschluss bringt, auch wenn mir nicht jede Entwicklung gefiel, fand ich das Gesamtkonzept großartig. Die Figuren des Buches sind vielschichtig und faszinierend und der Plot ist abwechslungsreich, spannend und voller überraschender Wendungen. 
Dieses Finale konnte mich wirklich komplett begeistern und nun finde ich es etwas schade, dass Ambers Geschichte beendet ist, auch wenn mir das Ende so wie es ist, wirklich sehr gut gefällt.

 

„Demon Road- Finale infernale“ konnte mich komplett überzeugen. Die beiden Vorbände gefielen mir zwar auch, aber an dieses Finale kommen sie nicht heran. Die Idee dahinter ist spannend und ich habe es genossen Amber auf ihrem Weg zu begleiten. Derek Landy gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren, sein schwarzer Humor ist einfach grandios. Wer also nach einer ungewöhnlichen Trilogie sucht, die allerdings auch sehr blutig ist, sollte sein Glück hiermit versuchen.

2 Replies to “[Rezension] „Demon Road- Finale infernale“ von Derek Landy”

  1. Hallo Mandy,

    da ich das Buch bald lesen möchte, habe ich nur dein Fazit gelesen und damit machst du mich noch ein bisschen neugieriger, als eh schon. Jetzt juckt es mir erst recht in den Fingern. Aber leider sind noch zwei Bücher vorher dran, bevor ich mich ein letztes Mal mit Amber und Milo ins Abenteuer stürzen kann.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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