[Rezension] „Auf den ersten Blick verzaubert“ von Sonja Kaiblinger

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https://www.amazon.de/Die-Androidin-Auf-Flucht-Roman/dp/3596297281/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499770896&sr=8-1&keywords=die+androidin+-+auf+der+flucht     
 
In Ophelias Familie gibt es eine Gabe und bisher dachte Ophelia, dass sie davon verschont bleiben würde. Doch dann wächst ihr ein Bart und schon ist klar, dass sie sich unkontrolliert verwandelt. Nun muss sie lernen ihre Verwandlungen zu kontrollieren, sonst hat sie nie eine Chance bei ihrem großen Schwarm Adrian.
 
Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, doch ich habe nur gutes von ihren Werken gehört. Da ihre Bücher doch aber eher an eine jüngere Zielgruppe gerichtet sind, war ich skeptisch. Doch dieser Auftaktband hat mich wirklich verzaubert. Ich liebe die Idee, dass sich Menschen in Ophelias Familie verwandeln können und was damit einhergeht. Denn sie können sich in Tiere und andere Menschen verwandeln, was so einiges an Potenzial bietet. Dazu gibt es ein großes Familiengeheimnis, was hier eher nur angedeutet wird, aber was noch viele Möglichkeiten für die Folgebände offen lässt.
Die Idee finde ich einfach total unterhaltsam, vor allem, da sie einfach total humorvoll und süß umgesetzt wurde. Neben Ophelias unkontrollierten Verwandlungen, geht es um die erste Liebe, um Familie und den alltäglichen Schulwahnsinn und ich muss sagen, dass mir Ophelia mit ihrer schüchternen und teils tollpatschigen Art total sympathisch war und auch die anderen Figuren mochte ich sehr. Sie lebt mit ihrer Zwillingsschwester bei ihren drei sehr schrulligen Tanten und erlebt in diesem Band so einiges.
Das ganze Buch spielt in Schottland, was für mich ebenfalls ein Pluspunkt war. Ich liebe das Setting, aber auch der Rest war gelungen. Der Plot bietet viel Gefühl und viel Romantik, aber auch eine tiefere Botschaft, denn Ophelia muss die Menschen richtig kennen und hinter ihre Oberfläche blicken, wenn sie sich in diese verwandeln will. Wie schon erwähnt ist alles sehr humorvoll und ich musste oft laut lachen.
Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr. Dadurch, dass alles aus Ophelias Ich-Perspektive geschildert wird, erlebt man ihre Gefühle hautnah und fühlt sich gleich wieder wie ein Teenager. Ihre Emotionen wurden überzeugend dargestellt und alles ist locker und spritzig geschrieben. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin.
Das Ende empfand ich als etwas vorhersehbar, was ich aber nicht weiter schlimm fand. Denn es rundet das Buch wunderbar ab, lässt aber noch Raum für die Fortsetzung, auf die ich mich nun sehr freue.
Mich hat dieser Auftakt verzaubert. Dieses Buch passt perfekt zur gedachten Zielgruppe, konnte aber auch mich als Erwachsene wunderbar unterhalten. Vor allem der Humor, aber auch die Idee und das Setting waren nach meinem Geschmack. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.
  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Trilogie.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
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