[Rezension] „Undying- Das Vermächtnis“ von Meagan Spooner, Amie Kaufman

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Amelia schlägt sich als Plünderin durch ihr Leben und so landet sie auf dem Planeten Gaia. Um wieder zurück auf die Erde zu kommen, muss sie ihre Mission erfolgreich abschließen. Doch dann trifft sie auf andere Plünderer und nur zusammen mit Jules schafft sie es zu fliehen. Jules überredet sie ihn auf eine mörderischen Mission zu begleiten und so raufen sich die beiden zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Da ich die „These Broken Stars“-Trilogie der beiden Autorinnen sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neues Science-Fiction-Abenenteuer. Leider muss ich sagen, dass mich „Undying- Das Vermächtnis“ nicht ganz überzeugen konnte.

Dabei fand ich die Idee eigentlich gut. Durch die Mission, die Jules bewältigen muss, hat das Ganze einen Indiana Jones Flair und so ist es wirklich ein Abenteuerroman im Weltall mit einer gehörigen Portion Liebe. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über Gaia erfährt, da ich oft das Gefühl hatte, dass das Buch auf der Erde spielt, auch wenn hin und wieder ein paar Häppchen eingestreut wurden, die klar machten, dass es sich hierbei doch um einen anderen Planeten handelt. Das Setting hat unglaublich viel Potenzial.

Ebenso viel Potenzial hat auch der Plot, doch musste ich mich lange Zeit durch das Buch quälen. Ich empfand es als recht langweilig und eintönig und erst im späteren Verlauf gelang es dem Buch mich zu fesseln. Im späteren Verlauf müssen die Protagonisten Rätsel und Fallen lösen. Das fand ich bis zu einem gewissen Maß interessant, aber irgendwann war es mir etwas zu viel.

Spannend fand ich dagegen die Protagonisten und die zarte Liebesgeschichte, die zwangsläufig bei diesem Autorenduo entsteht. Amelia weiß sich zu helfen, ist knallhart und kompromisslos, aber auch schlau und nicht auf den Kopf gefallen. Ich mochte ihre schlagfertige Art. Im krassen Gegensatz dazu steht Jules, der ein Forscher ist und nicht mal das Nötigste weiß um auf einem fremden Planeten zu überleben.

Die beiden Autorinnen schreiben sehr emotional, bildgewaltig, dabei aber leicht und locker, aber auch atmosphärisch. Mit wenigen Worten haben sie es geschafft ein wahres Kopfkino vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen und das obwohl mir wie schon erwähnt die Details der Welt etwas gefehlt haben.  Der Plot wird abwechselnd aus Jules und Amelias Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr mochte, da man so deren Beweggründe und Gedankengänge hautnah miterlebt.

Das Ende gab für mich dann den Ausschlag, dass ich eine mittelmäßige Bewertung gebe und nicht eine schlechtere. Denn das Ende kam überraschend, ist spannend, actionreich und hat so einen fiesen Cliffhanger, dass ich nun am liebsten direkt weiterlesen wollen würde. Und so möchte ich trotz meiner Kritik auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.

Leider konnte mich das Buch nicht so mitreißen wie erhofft. Es hat Potenzial, aber ohne das wirklich gelungene Ende mit einem fiesen Cliffhanger würde ich wohl nicht weiterlesen wollen. So bin ich dann aber doch neugierig. Aber dennoch denke ich, dass das Buch dank des Settings und des Indiana Jones Flairs so einige Leser begeistern können wird.

4 Replies to “[Rezension] „Undying- Das Vermächtnis“ von Meagan Spooner, Amie Kaufman”

  1. Hallöchen Mandylein,

    hmm, ich hoffe ja nicht, dass es mir auch so ergehen wird und ich die Geschichte langatmig etc. empfinden werde. Die Idee und das Setting klingn nämlich soooo gut :D Und ich bin echt froh, dass es am Ende wieder schön spannend wird.

    Liebe Grüße,
    Ally

  2. Hallo Mandy,

    auf das Buch freue ich mich schon sehr, da mir die Idee richtug gut gefällt. Daher hoffe ich, dass deine Kritikpunkte bei mir nicht zum tragen kommen 😊

    Es freut mich, das du weiterlesen möchtest und ich hoffe, das es dich dann mehr begeistern wird.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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