[Rezension] “Der Prinz der Illusionen” von Zoraida Córdova

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

Seite an Seite hat Renata mit den Rebellen gekämpft, doch dann wurde sie von ihnen verraten. Um einen Krieg zwischen Puerto Leones und den Moria zu verhindern, begibt sie sich ausgerechnet mit Prinz Castian auf die Suche nach dem Messer der Erinnerung. Dabei war er einst ihr Erzfeind. Auf ihrem Weg verliert sie immer mehr die Kontrolle über die gestohlenen Erinnerungen und auch ihre Gefühle geraten immer mehr außer Kontrolle…

Nachdem mich schon der erste Band faszinieren konnte, war ich unglaublich gespannt auf diese Fortsetzung, zumal das Worldbuilding zwar komplex, aber unglaublich toll ist. Schon im Vorband konnten mich die Fähigkeiten der Robári, der Persuári, der Illusionári und der Ventári faszinieren und besonders Renatas Fähigkeit empfand ich als spannend. Zudem gefiel mir das spanisch-historische Setting, das unglaublich atmosphärisch dargestellt war.

Zu Beginn musste ich mich jedoch zuerst einmal wieder in der Welt des Buches zurechtfinden, was mir dann nach kurzer Zeit auch gelang. Der Plot konnte mich allerdings nicht komplett in seinen Bann ziehen. Zwischendurch empfand ich das Buch einfach als unglaublich zäh, auch wenn es viele spannende Passagen gibt. Woran das genau lag, kann ich nicht mal sagen, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Dafür gab es aber spannende Wendungen in der Geschichte.

Außerdem mochte ich die Entwicklung der Protagonisten sehr und besonders Castian bietet hier so einiges an Überraschungen. Doch auch Renatas Entwicklung gefiel mir sehr, weil sie hier trotz aller Probleme über sich hinauswächst. Zuerst hatte ich Bedenken, was die Liebesgeschichte angeht, aber diese konnte mich dann zum Glück doch überzeugen.

Der Schreibstil war ebenfalls nach meinem Geschmack, auch wenn die Autorin manchmal etwas ausschweifend schreibt. Dafür schreibt sie aber auch unglaublich bildgewaltig und voller Emotionen. Das Ende bietet dann einen gelungenen Abschluss und trotz des teils zähen Plots mochte ich das Finale doch sehr.

Das Worldbuilding ist hier wirklich erstklassig und schon alleine deswegen kann ich diese Dilogie jedem Fantasyfan ans Herz legen. Ich mochte diesen finalen Band, auch wenn mich der Plot nicht komplett fesseln konnte und bin froh, dass ich diesen Abschluss gelesen habe.

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