[Rezension] Lev AC Rosen- Die Erfindung der Violet Adams

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Titel: Die Erfindung der Violet Adams
Originaltitel: All Men of Genius
Autor: Lev AC Rosen
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 14-17 Jahre)
Verlag: Egmont INK (März 2012)
ISBN: 978-3863960315

Gebundene Ausgabe: 554 Seiten
Preis: 19,99 €

 

Kurzbeschreibung:
London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie
Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein
Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten
Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da
von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen
zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu
zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres
Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches
Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den
charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere
Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz
zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie
vor nichts zurückschrecken. 
Quelle: Verlag

Über den Autor:

Lev Rosen wuchs in Manhattan auf und hat am Oberlin College in Ohio Kreatives Schreiben und Englisch studiert. 
Quelle: Verlag

Rezension
 
Die Geschichte:

Die Geschichte ist zwar in Großem und Ganzem nichts neues, aber die Umsetzung ist durchweg gelungen.

Violet gibt sich als Adam, ihrem Zwillingsbruder, aus, um an dem Illyria-Institut aufgenommen zu werden. Denn obwohl sie eine geniale Wissenschaftlerin ist, ist Frauen das Studieren an dem Institut nicht erlaubt. Sie möchte beweisen, dass man auch als Frau eine gute Wissenschaftlerin sein kann. 
So beginnt ihre Maskerade und sie findet neue Freunde, verliebt sich und findet heraus, dass im Keller Illyrias nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Zuerst sei gesagt, ich liebe generell Bücher, in denen Frauen Männerrollen übernehmen, um ihre Werte und Ideale zu vertreten und etwas zu beweisen. 
Allerdings ist das mein erstes Steampunk-Buch und ich muss sagen, es hat mich überzeugt.
Zwar kommt in der ersten Hälfte nicht viel Spannugn auf, aber dennoch hat es mir sehr gefallen zu sehen, wie Violet sich als Mann schlägt und was sie erfinden wird.
Dazu finde ich die Liebesbeziehungen sehr interessant. Diese sind nicht super romantisch. Gerade bei Violet und dem Duke Ernest enstehen die Gefühle erst auf wissenschaftlicher Basis, aber ich finde das für Violet sehr passend. Alles andere würde gestellt und falsch wirken. So wirkt es authentisch und hat mich überzeugt.
Die einzelnen Handlungsstränge sind wunderbar kombiniert und wirken stimmig. Ich habe das Buch verschlungen und das Ende ist wundervoll.

Die Protagonisten: 
 

Die Protagonisten sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und man erfährt bei allen wichtigen Personen die Hintergründe. Sie sind liebevoll gestaltet und haben alle so ihre Macken. 
Vor allem Violets schwuler Bruder Adam hat es mir angetan. Man muss ihn einfach mögen. Er ist ein sehr liebevoller Bruder.
Violet selber macht sich zuerst nicht viel aus ihrer Weiblichkeit, da ihr die Wissenschaft wichtiger ist. Doch als sie sich als Mann ausgibt, begingt sie es zu vermissen Kleider zu tragen. Nach und nach findet sie zu sich selber und entwickelt sich zu einer starken, genialen Frau. 

Der Schreibstil: 

Der Schreibstil ist trotz der wissenschaftlichen Begriffe, einfach zu verstehen und Lev Rosen hat einen ganz eigenen Humor, der mir sehr zugesagt hat. Die Geschichte wird aus verschieden Sichten immer als Er-Erzähler geschildert, so dass man als Leser den ganzen Zusammenhang verstehen kann.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wie immer beim INK-Verlag sehr schön und aufwendig gestaltet und hat viele Details. Ich mag die Farbwahl sehr gerne und es passt zu dem Buch.
Dazu ist das Buch unterhalt des Schutzumschlages ebenfalls detailliert und wunderschön gestaltet und der Titel ist passend und gefällt mir gut.
 
Fazit: 
„Die Erfindung der Violet Adams“ ist wunderbares Steampunk-Buch, mit tollen Protagonisten und einem ganz eigenen Humor.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Mein besonderer Dank geht an den Egmont INK-Verlag für die Bereitstellung des tollen Rezensionsexemplares. Es ist doch immer wieder eine Freude, Bücher aus dem Verlag zu rezensieren.

[Rezension] Gunter Dueck- Ankhaba: Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende

 
 

Titel: Ankhaba- Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende

Autor: Gunter Dueck
Genre: Science Fiction, Fantasy & Horror
Verlag: epubli GmbH (2. März 2012)
ISBN: 3844218793

E-Book: 268 Seiten
Preis: 5,99 €

Kurzbeschreibung:
Eine mystisch-philosophische Erzählung in eine quirlige
Vampir-Weltuntergangstragödie verpackt! Gunter Dueck schreibt in
gemessenen, oft ausdeutungsfähigen Sätzen, die wie eine Mischung aus
Märchenton und Bibeldiktion anmuten. Eine ganze Familie wird „gebissen“
und gerät in immer wieder überraschendste Verwicklungen, die zu tiefen
Einsichten in den Urgrund der Welt führen. Sie erfahren, wie sich die
Glaubenssätze verschiedener Weltreligionen in makabrer Weise als
„richtig“ erweisen. Vordergründig herrscht Action ohne Ende – fast alle
Leute werden zu Vampiren und müssen nun
industriell Menschen züchten, um Blut zu produzieren. Die Protagonisten
suchen derweil die „Erklärung der Welt“ in den heiligen Stätten
Ägyptens, finden das Ankhaba und retten wenigstens alle Seelen. Das Buch
ist nur formal ein „Vampirroman“; es ist aber weder „Roman“ noch
„Vampirgeschichte“, sondern mehr eine metaphysische Reise.
Quelle: Verlag
 

Rezension
Die Geschichte:

Es fällt mir extrem schwer zu diesem Buch eine Rezension zu verfassen. Einerseits ist der Inhalt so komplex, dass es fast unmöglich ist, den in wenigen Worten zusammen zu fassen, andererseits hatte ich mir von dem Buch leider was ganz anderes erwartet.Der Klappentext weißt auf einen Teil der Geschichte hin, der erst recht spät an Bedeutung gewinnt. Das ist etwas irreführend. Das Buch beginnt damit, dass Martha zusammen mit Brain, ihren beiden Kindern und ihrem Mann Otto ein Auto in die Luft sprengen will, um eine Protestaktion zu starten. Dabei kommt es zu einem Unglück, ausgelöst durch einen Vampir und Otto stirbt. Nach und nach werden die anderen vier auch zu Vampiren und es vergeht eine sehr lange Zeitspanne, in der Brain quasi bewusstlos vor Schmerzen ist, Martha alt wird und Leon (ihr Sohn) ein Vampirimperium aufbaut. Er züchtet Menschen als Nahrung, da es kaum noch welche gibt.

Der Teufel hat das alles ausgelöst und beeinflusst, damit er mit der Seelenreinugung vorankommt.

Dieses Buch ist definitiv kein normaler Roman. Es ist laut dem Autor eher wie ein Märchen gedacht, was leider die Protagonisten sehr blass erscheinen lässt (siehe unter Protagonisten).
Es kommen sehr viele Begriffe aus der ägyptischen Mythologie und mir ist es als Nichtkenner teilweise sehr schwer gefallen, damit nicht durcheinander zukommen. Zum Schluss konnte ich die Begriffe verstehen und es fiel mir deutlich leichter dem Erzählstrang zu folgen. Das letzte drittel hat mir dann auch recht gut gefallen.
Ich würde sagen, das Buch ist eher an Leser gerichtet, die schon Werke von Gunter Dueck kennen und mögen und nicht auf leichte Kost stehen.
Mir ist es vor allem der Anfang sehr schwer gefallen, da ich erstens mit was anderem gerechnet habe und zweitens den Haupterzählstrang weder gesehen, noch verstanden habe. Das wird alles sehr spät aufgeklärt.

Alles in allem hat mir das Buch in der ersten Hälfte gar nicht gefallen, in der zweiten mäßig bis richtig gut.

Die Protagonisten:

Die Protagonisten werden alle nur schwach beleuchtet und bis zum Schluss konnte ich mich weder in sie hineinversetzten, noch Sympathie für diese entwickeln. Die Handlungsweisen sind konvus und man erfährt wenig über die Hintergründe der Personen. Was zwar gewollt ist, mich aber eher gestört hat.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist zwischenzeitlich sehr trocken, mit vielen Erklärungen, die aber auch benötigt werden. Zeitweise vermag Gunter Dueck aber auch Spannung aufzubauen. Die Gefühle und Gedanken sind schwer nachzuvollziehen und die Schreibweise als Märchen ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover ist sehr interessant und geheimnisvoll und hat mit dazu geführt, dass ich es gelesen habe. Der Titel „Ankhaba“ lässt schon etwas auf den ägyptischen Hintergrund schließen und nimmt dann auch im letzten Teil des Buches an Bedeutung zu.

Fazit:
Das Fazit fällt mir sehr schwer, da ich es an manchen Stellen richtig gut fande, an anderen nur sterbenslangweilig und konfus.
Dieses Buch ist definitv nur etwas für Leser, die einen etwas anderen Roman suchen, denn da werden sie nicht enttäuscht. Für mich war das Buch in großem und ganzen leider nichts.
 
 

[Rezension] Kate Sunday- Das Lachen des Kookaburra

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Titel: Das Lachen des Kookaburra
Autor: Kate Sunday
Genre: Liebesroman (laut Hersteller empfohlenes Alter: ab 16 Jahre)
Verlag: Verlagshaus Traumstunden el
Gato , 2. Auflage (Februar 2012)
ISBN: 978-3943596083
Taschenbuch: 318 Seiten
Preis: 12,90€

 

Kurzbeschreibung:
Eine Kleinstadt in Südaustralien, 1980: Für die junge, aus England
stammende Rebecca Fielding ist es Liebe auf den ersten Blick – der
charmante Australier David Hunter ist genau der Mann, von dem sie immer
geträumt hat. Als er ihre Liebe erwidert, scheint das gemeinsame Glück
perfekt. Doch eines Tages trifft Rebecca eine folgenschwere Entscheidung
die alles verändert und sie in tiefe Verzweiflung stürzen lässt. Wird
es ihr gelingen, das drohende Unheil abzuwenden oder ist nun alles
verloren? Und dann gibt es auch noch einen geheimnisvollen Fremden aus
Sydney, der in einer dunklen Stunde Rebeccas Weg kreuzt. Sie ahnt nicht,
dass er einmal eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen wird… 
Quelle: Verlag

 

Rezension
 
Die Geschichte:
1980 findet Rebecca Fielding ihre große Liebe und es scheint alles perfekt. Sie stammt eigentlich aus England, lebt aber schon viele Jahre in Australien und fühlt sich dort zu Hause. Doch ihr Wunsch ist es dem Kleinstadtleben zu entfliehen und in einer großen Stadt zu studieren. Als sie David Hunter kennenlernt, rücken ihre Wünsche irgendwann in den Hintergrund, aber zum Schluss entscheidet sie sich doch für das Studium und lässt ihre große Liebe zurück und alles verändert sich. Das Buch beschreibt viele Jahre von Rebeccas Leben.
Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen, da ich sonst zu viel verraten würde.

Das Buch ist ein wunderschöner Liebesroman.
Ich liebe Australien und es hat mir mehr als gut gefallen, dass die Geschichte dort spielt. Zwar ist es erst mal ungewöhnlich, dass im Hochsommer dort alles weihnachtlich geschmückt ist, aber die Beschreibungen von Australien sind sehr gut gelungen und haben mich teilweise zum schmunzeln gebracht. So braucht man da keine Angst vor Rehen haben, aber muss sich vor Känguruhs auf der Straße hüten.
Die Gefühle werden sehr intensiv dargestellt und es ist sehr romantisch, aber nicht kitschig. 
Ich finde es sehr interessant, wie Rebeccas Leben verläuft und war echt gespannt, wie sie sich entscheiden würde und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die ganze Geschichte ist meist aus der Sicht von Rebecca verfasst (Er-Erzähler), es gibt aber auch Passagen in denen die Sichtweisen und Gefühle von anderen Personen in den Vordergrund rücken.

Die Protagonisten: 
 
Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und sympathisch. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen und mit ihnen gefühlt.
Allerdings wird mir David zum Schluss mit seinem Verhalten doch etwas unsympatisch, aber dafür ist Rebecca um so faszinierender. Die Handlungsweisen sind authentisch und meist nachvollziehbar und passen zu den Charakterzügen der Figuren.

 

Der Schreibstil:

Der Schreibstil bietet leichte Unterhaltung für zwischendurch und ist flüssig zu lesen. Dazu gefühlvoll und spannend. Kate Sunday schafft es die Gefühle der Protagonisten auf den Leser zu übertragen.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und passend zu Australien. Es zeigt eine wunderschöne Landschaftsaufnahme, die mir direkt ins Auge gefallen ist.
Der Buchtitel spricht von einem australischem Vogel, der im ersten Teil kurz erwähnt wird und irgendwie dazu passt.
Der Kookaburra
Fazit: 
Wer einen wunderschönen Liebesroman für zwischendurch sucht, ist mit dem Buch richtig beraten. Mir hat es sehr gut gefallen, da es romantisch, spannend und emotionsreich ist. Dazu hat es mich zum schmunzeln gebracht. 

Vielen Dank an „Wir lesen“ zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

[Rezension] Aprilynne Pike- Elfenbann

 
 

Titel: Elfenbann

Originaltitel: Illusions
Autor: Aprilynne Pike
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 12-15 Jahre)
Verlag: cbj
ISBN: 978-3570138861
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Preis: 16,99 €
 
Kurzbeschreibung:
 

Ein Mädchen zwischen zwei Jungen – eine Liebe zwischen den Welten …

Laurel ist mehr als überrascht, als am ersten Tag des neuen Schuljahrs kein
anderer als ihr Elfenfreund Tamani auftaucht – und zwar mit dem Auftrag,
Laurel zu beschützen! Es dauert nicht lange, da merkt Laurel, wie all
ihre verschütteten Gefühle für Tamani wieder aufleben und ihr innerer
Konflikt – liebt sie den Menschen David oder den Elf Tamani? – erneut
aufbricht. Damit nicht genug: Beunruhigt ist sie auch durch ihre
mysteriöse neue Mitschülerin Yuki. Zusammen mit David und Tamani gelingt es Laurel, trotz aller Gefühlswirrungen, die Fremde zu entlarven. Ihre wichtigste Entscheidung hat sie aber immer noch nicht getroffen …
Quelle: Verlag

Rezension
 
Die Geschichte:
 
Die Geschichte schließt an den zweiten Band an. Laurel hat sich von Tamani losgesagt und hat vor mit David glücklich zu werden. An ihrem ersten Schultag nach den Ferien taucht dann aber Tamani auf und ihre Gefühle geraten erneut ins Wanken.
Tamani soll sie aus nächster Nähe beschützen und auch sonst sind mehr Elfernwächter anwesend. Es scheinen Orks in der Gegend zu sein, aber gesehen wurden diese nicht. Die Elfenmagie scheint nicht zu wirken.
Dazu taucht eine seltsame neue Mitschülerin auf, mit der Laurel sich anfreunden soll, aber es zunächst nicht schafft. Hinter dieser Schülerin, Yuki genannt, steckt ein Geheimnis, das es zu lüften gilt.
 
Hauptsächlich spielt die Geschichte in der Menschenwelt an einer Highschool. Die Elfenwelt Avalon wird nur am Rande mal erwähnt und findet nicht viel Beachtung in dem Buch. Das finde ich etwas schade, da ich die Beschreibungen von Avalon liebe und das Buch da magischer wirkt.
Es wird meistens aus der Perpektive von Laurel erzählt, zeitweise aber auch von Tamani, vor allem, um seine Gefühle zu verdeutlichen. (Er-Erzähler)
 
Insgesamt passiert recht wenig in dem Buch. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Beziehungsdreieck von Tamani, David und Laurel und Orks und Elfen kommen nebenher so ein bisschen vor. Das gefällt mir nicht so gut, denn obwohl die Gefühle sehr schön dargestellt sind und ich mit den Protagonisten mitfiebern musste, habe ich als Leser nicht viele neue Erkentnisse aus dem Band gezogen und zeitweise war es auch etwas langweilig.
Gegen Ende gewinnt der Erzählstrang um Yuki mehr an Bedeutung und die Dreiecksbeziehung rückt in den Hintergrund. 
Erst da ist ein wirklicher Spannungsbogen spürbar und der Band spitzt sich zu und lässt auf einen grandiosen vierten Band hoffen.  Das Buch endet sehr abrupt, was nicht hätte sein müssen, da sehr viele Fragen ungelöst bleiben und in dem Band nicht viel aufgeklärt wurde.
 
Trotz allem hat mich das Buch zeitweise verzaubert und konnte mich packen, da die Protagonisten sehr liebevoll ausgearbeitet sind, ich die Reihe einfach mag und es zum Schluss einfach nur noch spannend ist.
 
Die Protagonisten: 

Die Protagonisten sind allesamt faszinierend und sympathisch. Einzig Yuki kommt etwas blass rüber, was aber an ihrem Geheimnis liegt und von daher nicht schlimm ist.

Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzten und habe mit ihnen mitgefühlt.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Aprilynne Pike schreibt sehr emotionsreich und schafft es mit ihren Ideen den Leser zu fesseln.

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover gefällt mir eigentlich gar nicht. Es zeigt Lauren und sie wirkt irgendwie ausdruckslos.

Insgesamt wirkt das Cover nichtssagend und es ist mal wieder ein Mädchengesicht darauf zu sehen, was zwar zu der Reihe passt, mich mittlerweile aber eher nervt, wenn es nicht gut umgesetzt ist, da es zu häufig solche Cover gibt.
Der Titel passt zwar zu den Vorgängern, passt aber weniger zu dem Buch, da die Elfen doch sehr in den Hintergrund geraten und ich mit dem Titel nicht die Handlung in Verbindung bringen kann.
 
Fazit: 
 
Hier handelt es sich endeutig um den schwächsten Band der Reihe, bei dem ich mir mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch hat er mir gefallen, da ich die Protagonisten sehr gerne mag und die ganze Idee der Elfen mir zusagt.
 
 

[Rezension] Andreas Laudan- Das Geflecht

 

 
 
Titel: Das Geflecht
Autor: Andreas Laudan
Genre: Thriller
Verlag: rororo (Mai 2012)
ISBN: 978-3499258480
Taschenbuch: 368 Seiten
Preis: 9,99 €
 
Kurzbeschreibung:

Es lebt. Es wächst. Es tötet. Ein stillgelegtes Bergwerk: für Justin und
seine Freunde der perfekte Ort, eine verbotene Party 
zu feiern. Was
als Spaß begann, endet in einem Albtraum. Zwei der jungen Draufgänger
stürzen in einen tiefen, engen Schacht. Nur eine Frau kann sie retten:
Tia Traveen ist Höhlenforscherin, eine der besten – und sie ist blind.
Doch kaum hat sie sich in die Tiefe abgeseilt, stürzt hinter ihr der
Schachteingang ein. In dem finsteren Labyrinth beginnt ein Wettlauf
gegen die Zeit. Denn dort unten wächst etwas Tödliches. Und irgendjemand
setzt alles daran, dass keiner überlebt, um davon zu erzählen. 
Quelle: Verlag

Rezension
Die Geschichte:
Justin überredet seine drei Freunde ihre Jahresabschlussparty in einem stillgelegten Bergwerk zu feiern. Er liebt das Risiko und kann die Schlüssel von seinem Vater klauen. Nach anfänglichem Zögern kommt auch seine Freundin mit, die im Dunkeln Angst hat.
Doch dann stürzen Dana, Justins Freundin, und Finn in einen Müllentsorgungsschacht. 
Schnell holen die anderen zwei Hilfe und so kommt es, dass Tia, eine blinde Höhlenforscherin, sich zusammen mit ihrem besten Freund Leon zur Rettung er Jugendlichen begeben. Nachdem Justin ebenfalls runtergeht um bei seiner Freundin zu sein, stürzt der Schacht ein und der Kampf um’s Überleben beginnt, da dort unten ein seltsames Geflecht existiert, was sich von Menschen zu ernähren scheint. Irgendwas stimmt mit dem Bergwerk nicht.
 
Das Buch hat mich von den ersten Seiten an überzeugt.
Geschehnisse werden aus verschiedenen Perpektiven geschildert, was hierbei sehr gut gelungen ist. So konnte ich mich sehr gut in die Protagonisten und deren Gefühlswelt hineinversetzen und habe richtig mitgefiebert. Sehr gut dargestellt ist dabei auch, wie hilflos Sehende in plötzlicher Dunkelheit sein können und wie sicher Tia dort ist.
Es ist sehr spannend geschrieben und man fragt sich die ganze Zeit, was denn mit dem Bergwerk los ist.
Das Geflecht und die Umgebung wurden so detailliert geschrieben, dass ich zeitweise richtig Gänsehaut hatte.
Dazu wirkt alles sehr gut recherchiert, schlüssig und realistisch, was das Grauen noch verstärkt.
 
Die Protagonisten: 
Die Protagonisten haben viel zu meinem Lesvergnügen beigetragen. Tia ist eine faszinierende und beeindruckende junge Frau, die obwohl sie bei einem schlimmen Unfall ihre Sehfähigkeit verloren hat, sich nicht unterkriegen lässt. Es ist sehr beeindruckend, wie sie ihr Leben in völliger Dunkelheit meistert. Sie ist sehr gut ausgearbeitet und sehr sympathisch.

Auch die anderen Protagonisten passen gut und sind sehr authentisch. Dazu wunderbar beschrieben.
 
Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist spannend und trotz fachlicher Hintergründe sehr gut verständlich und nachvollziehbar, sowie flüssig zu lesen.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist ein echter Blickfang, man sieht ein Geschicht, das gerade so unter einem Rankengeflecht herausguckt. Die Ranken sind erhaben und so hat das Cover einen leichten 3D-Effekt, was mir sehr gut gefällt.
Der Buchtitel passt auch sehr gut, da es in den Tiefen des Bergwerkes auch sehr viel um das komische Geflecht und die Gefahren, die damit einhergehen, geht. 

Fazit: 
Ein wirklich spannendes Buch, mit einer faszinierenden und bewundernswerten Protagonistin. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen.